Logbucheintrag vom 7.9.2017


Bevor ich euch hier meinen Logbucheintrag schreibe, ein kurzer Blick in mein aktuelles Leben. Ihr habt sicherlich gemerkt, dass ich einige Tage nicht aktiv war und euch auf den heutigen Eintrag habe warten lassen. Warum schreibt sie denn nichts, hat sich vielleicht der eine oder andere oder die eine oder andere gedacht? Meine Mutter wurde leider von einem Auto angefahren. Auch wenn ich ehrenamtlich am Rettungswagen schon einige Dienste versehen habe, so wirft dies einen ziemlich aus dem Konzept. Die eigene Mutter, die beste Freundin, die ich seit Geburt an habe und mit der man so viel durchgemacht hat, Schönes wie auch Schlechtes, war plötzlich in Gefahr. Dank sei dem zufällig anwesenden Sanitäter des Roten Kreuz, der gleich erste Hilfe geleistet hat und der kompetenten Mannschaft des Rettungswagens, der in kürzester Zeit vor Ort war und meine Mutter erstklassig und äußerst freundlich versorgt hat! Herzlichen Dank an die Kollegen von der Bezirksstelle St. Veit an der Glan, die meiner Mutter diesen Moment so erträglich wie möglich gemacht haben und ihr sogar auf der Fahrt ins Krankenhaus ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben #ausliebezummenschen #roteskreuzkärnten #rk #roteskreuz

so nun zu meinem Bericht vom 7.9.2017 aus Marokko:

Um 6:30 Uhr gab es bereits Frühstück, denn heute erwartete uns eine längere Etappe

1300 Höhenmeter rauf, 2 Pässe waren zu passieren, dazwischen wieder 600 Höhenmeter runter ins Tal. An einem der Pässe erwartet uns ein Junge der aus dem Tag kühles Sprite und Cola gebracht hatte für durstige Wanderer. Selten schmeckte ein Sprite so herrlich wie in diesem Moment. In der Pause dazwischen gab es Berber Doping (das Doping der Natur bestehend aus Datteln, Feigen, Nüssen)

Zu Mittag verwöhnte uns der Koch ein einer kleinen Ortschaft im Hause einer dort lebenden Familie mit Berger Kebap 🙂 Man lernt nie aus. So ist dies ein Fladenblot welches man mit Thunfisch, Käse, Zwiebel, Tomaten, ect füllt. Hat wirklich gut geschmeckt.

Es ist brütend heiß und trotz diesem Zustand haben wir 400 Höhenmeter pro Stunde hinter uns gebracht. Unser Guide ist etwas kränklich. Schwer zu sagen, wie schwer wirklich (man weiß ja nie, Männergrippe kann ja auch sehr böse sein) Er meint er hätte Kopfweh und Durchfall. Da Hauser unserer deutschsprachigen Guide eine Medikamentenbox mit allem drum und dran mitgeben hat, werde ich als ausgebildete Sanitäterin und Tochter einer ehemaligen Krankenschwester gefragt, was ich denn empfehlen würde. Ich kenne alle Medikamente und kann leicht eine Empfehlung abgeben, entscheide mich aber für eine sanfte Therapie.

Am Tagesziel angekommen gibt es eine kleine Oase im Bach zum Baden, man kann sogar etwas darin schwimmen, wenn man kein Problem mit dem kühlen Nass hat. Danach gibt es Berber Kaffee und Krapfen zur Tea Time.

Spruch des Tages: Sunce me ubio

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Kategorien:Allgemein, MarokkoSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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