Die zweite Operation erledigt ✅


Nun befinde ich mich gerade aktuell in der postoperativen Phase nach Operation 2, welche hoffentlich zumindest vorerst die letzte war um mein Lipödem zu bekämpfen.

Diesmal lief alles etwas anders, wenn jemand ein sensibles Gemüt hat, sollte er oder sie diesen Betrag nicht lesen 😉

Ich kam wie vereinbart um 6:45 in der Privatklinik Maria Hilf an und wurde gleich zu meinem Arzt Dr. Jeschke geleitet. Dieser führte noch einige kurze Vorbereitungen mit mir durch, wie das Anzeichnen des Operationsgebietes und der Schnitte. Dann kam ich in mein Zimmer, wo mich wie üblich dort äußerst freundliche Schwestern mit dem obligatorischen sexy Outfit ausrüsteten und mir vorher noch für eine Desinfektionsdusche alle Mittel bereitstellten.

Ich war die zweite am Operationsplan und somit musste ich nicht lange warten. Nach ein paar Scherzchen mit dem Anästhesieteam und allen im OP anwesenden helfenden Händen, sah ich noch zu wie Fentanyl und Dormicum in mich reingespritz wurden und weg war ich. Ich wurde diesmal in einen intensiven Dämmerschlaf mit lokaler Betäubung des OP-Gebiets geschickt. Angeblich habe ich mit meinem Arzt im Aufwachzimmer gesprochen. Ich hoffe ich habe nichts unangemessenes gesagt oder eine Pizza bestellt oder was auch immer.

Ich wurde erst im Zimmer wieder richtig bewusst wach, wo ich dann schnell feststellte, dass diesmal alles anders war. Die Wunden nässten viel mehr als das erste Mal, meine Bettwäsche wurde zwei mal gewechselt und ich hatte zwar Schmerzen aber die waren auch anders.  Die Schwestern und der Pfleger kümmerten sich rührend um mich und versorgten mich mit allem, was man in so einer Situation brauchen kann.

Abends durfte ich dann schon wieder nachhause. Nach einer Katzenwäsche legte ich müde ins Bett.

Diesmal habe ich beschlossen, nicht ins LKH Wolfsberg zu gehen. Ich empfand die Kompressionstherapie mit Bandagen als nicht angenehm teilweise auch schmerzhaft. Diese Entscheidung diesmal die postoperative Zeit anders zu verbringen, stellt sich gerade als goldrichtig heraus.

Ich habe täglich ambulante Therapie wie Lymphdrainage und Physiotherapie, die die Heilung schneller vorantreiben soll. Nachdem ich derzeit nicht Autofahren kann, muss ich zur Therapie täglich gehen. Diese Bewegung ist natürlich ideal für meine Muskelpumpe und Venenpumpe. So gestaltet sich der Heilungsverlauf diesmal um einiges Besser und ich habe die glaub ich berechtigte Hoffnung, dass ich diesmal wieder früher loslegen kann und bald wieder aktiv sein kann.

Momentan lässt sich das Endergebnis der Operation ja nur erahnen, weil ich blau, rot und gelb bin an den Beinen und natürlich auch noch schön angeschwollen, aber was ich da derzeit sehe, stimmt mich optimistisch. Herzlichen Dank an das Hummanomed Team insbesondere allen Pflegekräften, die mir den Aufenthalt so gut wie möglich gestaltet haben und natürlich auch an meinen Arzt, bei dem man sich wortwörtlich in guten Händen befindet.

Ich freue mich schon mit meinen neu gerichteten Beinen viele Kilometer zu laufen und viele Berge zu erobern.

Hier noch ein paar Bilder von dem Operationstag und den Tagen danach:

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