Wie anfangen mit dem Sport?

Nein ich bin zu dick …. nein ich hab ja keine Luft … nein ich kann wegen meinen Knien nicht … nein ich hab kein Geld …. nein ich habe keine Zeit …

…viele, viele Ausreden um nicht mit Sport zu beginnen. Warum aber haben wir so einen inneren Schweinehund zu bekämpfen, wenn es darum geht gesund und fit zu werden durch Sport. Die Lösung ist einfach: Weil jeder unter Sport gleich Laufen gehen, Bergsteigen oder sonstige anfangs vielleicht überfordernde oder anstrengende Tätigkeiten sieht. Dabei ist der Anfang am Besten damit getan, den Körper in Bewegung zu bringen.

Momentan ist mir noch ein Sportverbot auferlegt durch meine Operation am 23.11., aber eine Empfehlung auch mich viel zu bewegen. Warum ich mich viel bewegen soll? Weil die Bewegung der Beine, den Lymphfluss in den Beinen anregt und somit wesentlich zur schnelleren Heilung beitragen kann. Nun werden Profisportler sagen, spazieren gehen ist kein Sport, aber es ist wieder oder erstmal der richtige Schritt um den Körper an Bewegung zu gewöhnen und ihn zu aktivieren.

In meinem letzten Artikel habe ich euch bereits geschrieben, welche schönen Nebenwirkungen das Gassi gehen mit einem Hund haben kann … von Vitamin D bis zu frischer Luft bis eben auch die Anregung des Lymphflusses in den Beinen.

Also wer sich nicht gleich überfordert, sondern langsam beginnt, wird immer mehr Freude an der Bewegung finden und sich schön langsam aber sicher steigern.

Hier seht ihr einige nette kleine Wanderungen im Bezirks St. Veit für diejenigen, die die Heimat erkunden wollen.

https://www.bergfex.at/sommer/sankt-veit-glan/touren/wandern/

Momentan heißt es gut anziehen, denn man soll weder frieren müssen bei einem Spaziergang noch zu Schwitzen beginnen, weil man zu viel an hat. Ich durfte mir vor kurzem bei meinem Sponsor einiges an neuem Equipment aussuchen. Meine Wahl fiel für diese Jahreszeit auf :

Kilimanjaro Plus Rogil Damen Gilet mit Thinsulate Füllung

Kilimanjaro Plus Beja Langamshirt

sowie für kältere Tage die Kilimanjaro Plus Salvada Thinsulate Pontetorto Jacke

Mir persönlich ist die Marke des Produktes egal. Es muss funktionell sein und das Preisleistungsverhältnis muss passen. Persönlich finde ich die Thinsulate Füllung (kommt aus dem Englischen von thin (dünn) und insulate (dämmen)) sehr praktisch. Im Gegensatz zu Daunen haben Thinsulate oder auch Primaloft den Vorteil nicht die Nässe der kalten Winterluft anzunehmen und sind im Fall der Fälle auch wieder schnell trocken. Sie zeichnen sich auch besonders durch ihre Atmungsaktivität aus. Die Daunenjacke habe ich eigentlich nur mehr bei meinen Expeditionen mit, da bei 25 Minusgraden nichts über eine füllige Daunenjacke geht 😉

In diesem Sinne, ran an den Weihnachtsspeck bevor er sich festsetzt und raus in die frische Luft mit euch.

lg eure Verena

Ernährung aus meiner Sicht

Im Advent neigen die Menschen dazu gerne zu genießen und ich finde, dass das auch ok ist. Wir leben nicht nur um uns Verbote und Gebote aufzuerlegen, sondern auch um das Leben zu genießen. Nichts desto trotz hat jeder sein Wohlfühlgewicht, welches er nach der Schlemmerei wieder erreichen möchte. Aber wie zu diesem Wohlfühlgewicht kommen? Welche Ernährung? Welcher Sport?

Heute möchte ich mich der Ernährung widmen. Ich halte nichts von Verboten, sondern halte es nach Paracelsus, der schon vor langer Zeit gesagt hat: Die Dosis macht das Gift. Meiner Meinung nach ist auch dies das Rezept für eine gesunde Ernährung. Ich halte nicht von einseitiger Ernährung wie lowcarb, lowfat, lowwasauchimmer. Alles was man sich auf Dauer verbietet, begehrt man auf längere Zeit immer mehr. Die altbewährte Tellermethode finde ich zum Beispiel nicht schlecht um eine passende Dosierung zu finden. Mach den halben Teller voll mit Gemüse, ein Viertel mit hochwertigen Kohlehydraten und ein Viertel mit Eiweiß (ob tierischer oder pflanzlicher Version sei jedem selbst überlassen).

Es soll auch mal gewährt sein, ein Stück Kuchen ohne Reue zu genießen oder ein Stück Schokolade. Hier sei gesagt, dass das Stück kein ganzer Kuchen ist und auch keine ganze Tafel Schokolade.

Wichtig ist auch, wie die meisten es auch als Kind gelernt haben sollten, das ausgiebige Kauen und damit verbundene langsame Essen. Andernfalls wird das Sättigungsgefühl zu spät eintreten und man hat dieses Vollgefressengefühl.

Bewusstes Einkaufen macht auch Sinn. Habt ihr schon mal die vermeintlich gesunden Joghurts auf ihre Nährwertangaben hin überprüft? Nur weil wenig Fett drin ist, heißt es nicht dass es gesund ist. Oft sind in sogenannten Fruchtjoghurts Unmengen an Zucker zugefügt. Ich selbst mache gern mein Joghurt selbst und schneide mir frische Früchte in das Joghurt. Selbstgemacht heißt auch Kontrolle zu haben, über was ich esse. Fertigprodukte sind meist voll mit Haltbarkeitsmitteln und Geschmacksverstärkern und eventuell auch Farbstoffen. Sie sind also meiner Meinung nach eine Notlösung aber keine Dauerlösung.

In diesem Sinne genießt den Advent mit selbstgemachten Keksen und Stollen, habt kein schlechtes Gewissen dabei und steigert einfach euer Sportpensum um nicht mit den Kilos ins unendliche zu rattern 😉

Die aktuelle Zeit lädt zum Skifahren, Skitouren gehen und zum Schneeschuhwandern, ebenso wie für eine Laufeinheit (natürlich anständig bekleidet) oder wer es trocken mag auch einem Besuch im Fitnessstudio.

Postoperativer Aufenthalt

Ich bin inzwischen den 4. Tag nach meiner Operation im Krankenhaus. Ich erhalte hier Kompressionstherapie in Form von Bandagen und Lymphomat IPK sowie Kleingruppengymnastik zur Anregung des Lymphflusses für eine schnellere Genesung.

Was soll ich sagen hier zum stationären Aufenthalt. Jede Krankenschwester und jeder Pfleger den ich hier kennengelernt habe, ist freundlich und bemüht, aber nichts desto trotz merkt man einen wesentlichen Unterschied zu einer Privatklinik. Diese Unterschiede äußern sich in der Zeit, die ein Pfleger pro Person hat, sowie im Essen als auch im Zimmer.

Wir sind ob wir es wahr haben wollen oder nicht einer Zweiklassenmedizin ausgeliefert und das macht mich traurig und verärgert zugleich. Denn jeder der in einem Krankenhaus sein muss, befindet sich in einer nicht erfreulichen Situation und hat es verdient alles zu erhalten um den Aufenthalt gut zu überstehen und Kraft tanken zu können.  Aber ich werde mich nicht zu sehr über das System auslassen.

Fakt ist im Vergleich zu vielen anderen Personen hier, gehts mir echt super. Heut beim Turnen fand ich die Übungen als doch leidenschaftliche Sportlerin eher lustig als schwierig, trotz frisch operierter Beine. Man kann sagen, was man will, aber als sportlich begeisterte Person regeneriert man einfacher und kann vielleicht oft mit Schmerz bei Wiederaufbautraining besser umgehen oder man bringt bedingt durch das Leben schon viel Kampfgeist mit. Ich merke, dass ich eine der wenigen hier auf der Station bin, die Sport als Passion und etwas positives erkannt hat. Aber genau Sport bzw. Bewegung auch in sachter Version sind jedoch wichtig für Menschen mit Lymphproblemen, um die Circulation im Körper anzuregen. Ich spreche hier mit vielen Menschen und versuche ihnen zu zeigen, wie viel Freude Bewegung machen kann und hoffe dadurch auch einigen hier neue Sichtweisen eröffnet zu haben.

Morgen gehts für mich wieder nachhause und ich freue mich bereits auf mein eigenes Bett (darf man auch nicht unterschätzen), Essen so wie ich es für richtig erhalte (mit viel Gemüse, hochwertigen Proteinen und Vollkornprodukten und wenig Zucker) und meine Familie.

Zuhauf angekommen heißt es dann spazieren gehen so viel wie möglich um die Heilung gut voranzutreiben und bald wieder komplett fit zu sein um euch in neue Abenteuer entführen zu können.

Bleibt oder werdet gesund, glg eure Verena

Lipödem ade Teil 1

Es war jetzt einige Tage ruhig auf meinem Blog. Grund dafür war die angekündigte Operation. Ich habe euch ja erzählt, dass meine Ärzte gemeint haben, dass man mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen normal nicht so sportlich ist, aber auch dass ich es beweise, dass eigentlich nur die eigene Überwindung und der eigene Schritt in die richtige Richtung uns von unserer Gesundheit abhält.

Ich habe, also seit dem ich in die Pubertät gekommen bin, ein Lipödem. Was ist das? Fett dass einfach wächst ohne sich falsch zu ernähren und trotz Sport fröhlich weiterwächst. Oft wird diesen Menschen nicht zugetraut sportlich zu sein, da sie halt nicht die Figur eines Sportlers haben. Manche Menschen mögen diese Personen sogar als fett bezeichnen und Kinder sind da sowieso sehr grausam direkt. Ich habe jetzt also jahrelang alles getan was menschenmöglich und noch im gesunden Ausmaß ist um dem Lipödem herr zu werden. Wie zu erwarten war mit mäßigem Erfolg, denn man kann es verlangsamen und trotzdem eine gute sportliche Basis aufbauen aber man kann es nicht aufhalten.

Eines Tages war ich in der Lymphklinik in Wolfsberg in Kärnten und bin hier an eine ganz liebe Ärztin gelangt, die mir mitteilte, dass es inzwischen unter speziellen Voraussetzungen sogar eine Operation dagegen geben würde. Man müsse mindestens 1 Jahr konsequente Therapie durch Kompression, Entwässerung und gesunder Ernährung und Sport nachweisen, dann würde die Krankenkasse bei entsprechender Dokumentation den Eingriff sogar zahlen.

Die Chance mein Lipödem also loszuwerden, war plötzlich greifbar nahe. Ich habe also jede Kleinigkeit dokumentiert, die ich gegessen habe, habe jede Minute Sport aufgeschrieben, habe bei jedem Wetter meine wunderbaren Strümpfe getragen und habe auch abgenommen, überall am Körper nur nicht an den Beinen.

Mit dieser Dokumentation ging ich also zur GKK und bekam den Stempel für die Kostenübernahme.

Die 1. von 2 Operationen habe ich am Donnerstag gehabt. Die Technik ist ähnlich der einer normalen Fettabsaugung nur wesentlich lymphschonender. Ich frage mich nun 2 Tage danach, wer sich das um Gottes Willen nur aus kosmetischen Gründen antut. Meine Beine sind zwetschgenblau und jeder Schritt schmerzt momentan. Ich weiß für mich, dass es das Wert ist, da ich selbst nie den Zustand ändern hätte können, allen anderen sage ich ganz im Ernst, hoch die Ärsche und Leben ändern!

Mir persönlich fehlt jetzt schon der Sport und ich freue mich darauf euch mit vielen Tourenberichten und Reiseberichten zu versorgen. Kurz bevor ich ins Krankenhaus bin, habe ich noch ein tolles Gespräch mit meinem künftigen Sponsor Hervis St. Veit gehabt, in dem wir einige tolle Ideen hatten um euch viel Input für Bergtouren und Trekkingreisen geben zu können, basierend auf meine persönlichen Erfahrungen.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit und auf die Abenteuer 2018 … lasst euch überraschen 🙂

Logbuch vom 14.09.2017

Meine Tage in Marokko neigen sich dem Ende. Gemischte Gefühle begleiten mich heute auf dem Weg – einerseits Freude auf meine Lieben zuhause und andererseits Wehmut, denn ein spannendes Abenteuer und das Entdecken eines für mich neuen Landes neigt sich dem Ende zu.

Heute gab es um 7 Uhr Frühstück, Regen und ein starker Wind begleiteten uns die ersten Stunden. 1024 Höhenmeter Abstieg und 100 Höhenmeter im Aufstieg war unsere heutige Etappe. Der erste Tag mit schlechtem Wetter, wir hatten wirklich Glück bis dato gehabt.

Wir bewegen uns also wieder in Richtung Zivilisation. Die erste richtige Dusche erwartet uns in dem „Hotel“. Nach fast 2 Wochen in den Bergen freut sich die Haut auf eine richtige Pflege. Befreien von dem Staub der Viertausender, befreien von dem Wildwuchs in diversen Körperregionen, eincremen nach dem Härtetest für den Körper in den letzten Tagen. Man kann sagen, ein wirklicher Genuss, den man hier wahr nimmt.

Es gibt hier auch ein WLAN, aber es ist dermaßen schlecht, dass nur eine kurze Nachricht in die Heimat gelangen kann, dass wir uns einigermaßen gesund in der Zivlisation eingefunden haben.

Wieder essen am Tisch, das war auch ein Luxus. Wie immer verwöhnte unser Koch uns mit lokalen Köstlichkeiten. Ich glaube ich habe noch nie so viel Gemüse in meinem Leben gegessen.

Abends kommt Khalid nochmals auf mich zu und meint zu mir, er habe sich in mich verliebt. Ich teile ihm mit, dass er ein ganz wunderbarer Mensch ist, aber dass ich meine Liebe schon gefunden habe und ich mir auch nicht vorstellen könnte mit ihm mehr als eine Freundschaft zu pflegen. Dann falle ich müde aber zufrieden in mein Bett – ein ungewohnter Luxus nach 8 Tagen dünner Matte.

 

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hier das einzige Regenfoto

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links neben mir sitzt Peter unser ältester Mitreisender, ich hoffe, dass wir nochmal eine Reise miteinader machen können

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ein kleiner Blick auf die Nachmittagsjause

Shake & Meditate

Heute ging es zum Shake and Meditate mit Ilse Grabner und Karl Edy.

Zuerst hieß es eine Stoffbrille aufsetzen und dann zu unterschiedlicher Musik hemmungslos zu tanzen. Die anderen konnten einen ja nicht sehen und daher war es egal wie man tanzte. Die Trainerin Ilse Grabner gab zwischendurch Anweisungen wie zum Beispiel alles raus zu lassen. Tja was soll ich sagen: wer mich persönlich kennt, weiß dass meine Familie auf Grund einer bösen Diagnose gerade sehr auf die Probe gestellt wird und dann alles raus zu lassen, heißt dann auch mal einfach loszuweinen. Denn auch das kann neue Energie und Kraft geben.

Anschließend gab es eine Meditation mit Karl Edy, den ich bereits bei einem Seminar genossen habe. Mittels Neuromusik über Kopfhörer schaffte er es auch diesmal wieder mich in eine andere Welt zu bringen, in der ich frei von Angst und Sorge war und neue Energie tanken konnte.

Also durchaus empfehlenswert dieses Seminar. Die beiden bieten nächste Jahr ein Intensivseminar auf Hawaii an … Sponsoren wanted 🙈 mit Delphinschwimmen und Entspannungstechniken aller Art. Sicher eine hammermäßige Erfahrung!

https://www.karledy.at/veranstaltungen/shake-meditate/

Laufend mutig …

Zu einem festen Bestandteil meines Lebens wurde im letzten Jahr der wöchentliche Lauftreff mit den Mädels vom @club261

Warum geht man da so gern hin? Ich kann es euch erklären 😊😬

Ich bin damals eine schlechte Läuferin gewesen, konnte kaum einen Kilometer durchlaufen, hatte das Gefühl selbst mich nicht verbessern zu können und hatte keinen Spaß mehr am Laufen. Dann habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mich zu verbessern ohne zugleich einem Leistungsdruck ausgesetzt zu werden. Bei meiner Recherche bin ich auf den Club 261 gestoßen, wo nur Frauen gemeinsam einmal wöchentlich laufen gehen. Zuerst hatte ich große Bedenken, ich könnte zu schlecht sein, aber die Mädels nahmen mich so herzlich in ihrer Runde auf, dass ich mich von der ersten Minute an wohl fühlte.

Neben einer stetigen Verbesserung meines Laufes durch bessere Kondition aber auch durch bessere Lauftechnik, die ich dort erlernte, habe ich auch mental viel Stärke und Halt bei den Mädels gefunden und so geht es mir inzwischen ab, wenn ich eine Woche nicht dabei sein kann.

In dieser Runde hat man Spaß an der Bewegung und merkt gar nicht, dass man sich auch wirklich eine Stunde ausgepowert hat. Ich kann euch die Teilnahme nur empfehlen!

Für weitere Informationen: http://www.club261.com

Hier ein paar Bilder von gestern 😬 ich glaub man kann uns den Spaß ansehen

Wen die Geschichte des Clubs interessiert kann ich folgendes Buch empfehlen:

Jene Frau, die Inspiration für uns laufende Frauen ist und Mut gibt, dass Frau alles erreichen kann ♥️

Logbuch vom 13.09.2017

Heute wäre Toubkal dran gewesen. Ich bin also früh morgens mit den anderen aufgestanden. Verquollene Augen, eine rinnende Nase und offensichtliches Fieber haben mich allerdings daran gehindert, heute den letzten der Viertausender mitzumachen. Wir bleiben heute zu dritt im Camp, denn auch 2 andere fühlen sich nicht fit um den Gipfel trotz geringer Höhenmeter und keiner technischen Schwierigkeit zu absolvieren. Im Endefffekt denke ich mir, dass dieser Gipfel jener ist, den viele Touristen raufgeschleppt werden und den ich nicht zwangsweise auf meiner gemacht Liste haben muss. Ich lege mich also nach dem Frühstück nochmals ins Zelt, kuschle mich in meinen Schlafsack und schlafe noch ein wenig um schnell wieder gesund zu werden (Anmerkung im Nachhinein: dies ist mir bis zuhaus nicht gelungen, auch wenn es etwas besser wurde).

Ich mache mir also mit den anderen – Jutta und Peter sind auch hier im Lager – einen entspannten Tag mit Karten spielen, ein wenig spazieren gehen und einen Kaffee in der naheliegenden Unterkunft.

Das Tal hier ist im Verhältnis schon sehr touristisch und daher sehr verschmutzt. Zudem scheint hier genau eine Windschleuse zu sein, denn es ist eisig kalt und ungemüdlich hier.

Die anderen kommen Mittag wieder vom Gipfelsturm ins Lager und wir verbringen zusammen einen gemüdlichen Nachmittag und Abend. Unsere Crew singt für uns noch einheimische Lieder und wir haben ein festliches Abendessen. Morgen wird unsere Mannschaft uns verlassen und auf die nächste Tour gehen.

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Logbucheintrag vom 12.9.2017

Vorweg ihr lieben Leser, es tut mir leid, dass ich euch so warten gelassen habe mit dem nächsten Beitrag, aber manchmal kommt es im Leben anders an man denkt und man hat ganz schnell andere Prioritäten im Leben.

Nichts desto trotz möchte ich euch weiterhin von meiner Reise oder auch meinen Wanderungen berichten, die ich erlebt habe und erleben werde … hier also der nächste Logbucheintrag meiner Marokko-Reise

1900 Höhenmeter rauf und 1100 Höhenmeter runter … inklusive Kletterpassage, die für eine meiner Mitstreiterinnen auf Grund Ausgesetztheit eine große Herausforderung darstellte.

Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, mein Weckruf sorgte dafür, dass alle in der Gruppe erwachten und wird uns pünktlich zum Frühstück einfanden. Morgens war es noch nicht klar, ob wir den Gipfel an diesem Tag wirklich machen sollten. Also ging es gemeinsam für alle auf den ersten Pass hinauf – 1250 Höhenmeter hatten wir bis dahin schon hinter uns gebracht. Wir gehen heute etwas langsamer, da Peter sehr angeschlagen ist und auch keiner weiß, wieviel uns heute noch an Höhenmetern erwartet. Eine kurze Diskussion in der Runde und wir beschließen den Gipfel heute in Angriff zu nehmen.

Jutta und Peter beschließen gleich den Abstieg zu nehmen mit unserem Koch, der Rest der Truppe geht rauf zum nächsten Pass. Leider hat eine unserer Gruppe sich am Weg rauf verknöchelt und bricht den Aufstieg ab. So gehts also minus 3 Personen weiter auf den Gipfel.

Ich habe zu kämpfen mit dem nun erhöhten Tempo, der Höhe und meiner angeschlagener Gesundheit. Aber ich bin eine Kämpfernatur wie meine Mutter und gehe weiter bis auch ich den Gipfel erreiche.

Auf dem Weg rauf wurde eine Person unserer Gruppe unserem Guide gegenüber sehr unfreundlich.  Er meinte er würde ihn von dem Fels runterschubsen, wenn er noch mal den falschen Namen verwenden würde. Naja ich habe mich auf jeden Fall fremdgeschämt und mich bei unserem Guide für diese Aussage entschuldigt, auch wenn nicht ich sie getätigt habe.

Mein Beschluss an dem Tag, ich muss französisch lernen, eine schöne Sprache ist das

Wetter: 1 Wolke gesehen

Stimmung: Verärgert müde und kränklich

Zitat des Tages: Macht euch bereit!

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Abenteuer Wasserweg Liebenfels 

Sicherlich hat die Welt viel zu bieten auch in anderen Ländern, aber auch bei uns zu Hause! In Kärnten haben wir das unsagbare Glück wirklich gleich vor der Haustür wunderschöne Ausflugsziele zu haben die auch mit Sportlichkeit vereinbar sind.

So waren wir gestern mit den #naturfreunde St. Veit an der Glan am #abenteuer #wasserweg. 

Die Länge des Weges beträgt 7,5 km und führ vorbei an einer Hängebrücke, einer Mühlenruine, dem Glatschacher Wasserfall und dem Sörger Wasserfall.

Der Weg sollte nach Möglichkeit mit gutem Schuhwerk begangen werden, da es durch das Wasser sein kann, dass die Steine rutschig sind. Für Kinder erachte ich diesen Weg als durchaus geeignet und auch sehr lehrreich. Man kann bei genauerem Hinhören unterschiedliche Vögel hören und wenn man genau hinsieht die spannende Tierwelt des Waldes entdecken.

Hunde können hier grundsätzlich mit, wenn sie keine Angst vor der Hängebrücke haben und die Kühe umgangen werden.

Mehr Informationen bietet hier die lokale Homepage:

http://www.liebenfels.at/tourismus-aktivitaeten/abenteuer-wasser-weg