Logbucheintrag vom 8.9.2017

Heute gab um 7 Uhr Frühstück. Um 7:45 Uhr hieß es dann Abmarsch. Heute soll die Etappe eine leichte werden, so die Aussage unseres Guides. 970 Höhenmeter rauf, 600 Höhenmeter runter.

Die Landschaft bot heute nicht viel Abwechslung, die Täler hier im Atlas Gebirge ähneln sich doch mehr als erwartet, insbesondere wenn man aus anderen Ländern schon Berge kennt an dem sich 4 Vegetationszonen abwechselten. Durch den doch eintönigen Weg war zwar die Strecke heute keine große Herausforderung von der sportlichen Sicht, jedoch mental stellte der Tag an mehrere von uns eine Herausforderung. Mittagessen um 14 Uhr im Camp.

Peter unser „Senior“ hat starke Rückenbeschwerden. Er hat beschlossen den ersten Viertausender, welche für morgen am Programm steht, auszulassen. Es ist sicher besser, auf seinen Körper in diesem Fall zu hören.

Unser anwesender Lehrer, welcher sich derzeit am Anfang seines Sabbaticals befindet, hat mit der Hitze seine Müh und Not. Naja ich sag mal so, überraschend ist es jetzt nicht, dass es in Marokko heiß ist, wenn auch die Hitze in der Höhe auch für uns eine Herausforderung darstellt, so war sie doch zu erwarten.

Unser Guide Khalid macht mir seit heute Avancen. Ich versuche es höflich zu ignorieren, bedanke mich höflich für Komplimente, vermeide aber Momente in denen wir allein sein könnten, um ihm keine unnötigen Hoffnungen zu machen. Die Mädels in unserer Runde haben sein Interesse an meiner Person auch schon mitbekommen und finden diesen Umstand sehr amüsant.

Zwei von den Mädels haben Karten mit und so verbringen wir die Abende öfters gemeinsam damit Karten zu spielen und uns über unsere Eindrücke des Tages am Abend auszutauschen. Jutta und Diana heißen die Zwei und kommen aus Baden-Württemberg und aus dem Schwabenland.

Morgen geht es auf den ersten Viertausender, mal schauen wie es mir ergehen wird. Wir haben ja in Summe 3 Guides mit, dh es sollte für jeden das passende Tempo dabei sein.

Stimmung: kämpferisch

Zitat des Tages (by Khalid): das kostet teuer / macht euch bereit (konnte mich einfach nicht zwischen den zwei Zitaten entscheiden hihi)

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Seminar Gesundheit von Körper, Geist und Seele

Die letzten drei Tage beim Seminar von Karl Edy. 

http://www.karledy.at

Dieses Seminar beinhaltete neben Yoga auch Meditationsformen unterschiedlicher Art aber auch theoretischen Input bezüglich Ernährung, Salutogenese, Hirnforschung, mentales Training und Entspannung.

Ich muss zugeben, ich begab mich in das Seminar ein wenig skeptisch da ich doch ein etwas unruhiger Geist bin und mich selten wirklich intensiv entspanne.

Umso überraschender war das Ergebnis! So gelang es Karl Edy mit seinen Techniken mich in den Alpha Zustand zu bringen und ein Gefühl der pure Entspannung zu erleben. Man kann sagen eine durchaus neue Erfahrung für mich.

In Gesprächen während der Pause, als ich mich erkundigt er ob er auch für Sportler spezielle Programme anbieten würde, durfte ich erfahren dass er derzeit an einem Projekt für Triathleten arbeitet. Ich darf in den Genuss kommen dieses Programm vorweg auszuprobieren und ein Feedback zu geben. Es ehrt mich um ehrlich zu sein das mein Feedback für seine Entwicklung seiner Programme wertvoll sein kann. In jeden Fall kann ich die Teilnahme an seinen Seminaren nur empfehlen, da mein Das Seminar mit einem Werkzeugkoffer von Anwendungen zur Entspannung aber auch zur physischen wie auch mentalen Ertüchtigung mittels Yoga verlässt. 

Für Sivananda Yoga konnte ich mich in diesen Tagen wirklich begeistern. Dies ist glaube ich wirklich eine Fortsetzung wert! Ich staunte auch nicht schlecht über die schnellen Fortschritte binnen der drei Tage.

Neben der Tatsache, dass das Seminar die Zeit mehr als wert war, habe ich ganz tolle Kollegen kennen und schätzen gelernt. 

Fakt ist Karl Edy sieht mich wieder 😬👍🏼

Logbucheintrag vom 7.9.2017

Bevor ich euch hier meinen Logbucheintrag schreibe, ein kurzer Blick in mein aktuelles Leben. Ihr habt sicherlich gemerkt, dass ich einige Tage nicht aktiv war und euch auf den heutigen Eintrag habe warten lassen. Warum schreibt sie denn nichts, hat sich vielleicht der eine oder andere oder die eine oder andere gedacht? Meine Mutter wurde leider von einem Auto angefahren. Auch wenn ich ehrenamtlich am Rettungswagen schon einige Dienste versehen habe, so wirft dies einen ziemlich aus dem Konzept. Die eigene Mutter, die beste Freundin, die ich seit Geburt an habe und mit der man so viel durchgemacht hat, Schönes wie auch Schlechtes, war plötzlich in Gefahr. Dank sei dem zufällig anwesenden Sanitäter des Roten Kreuz, der gleich erste Hilfe geleistet hat und der kompetenten Mannschaft des Rettungswagens, der in kürzester Zeit vor Ort war und meine Mutter erstklassig und äußerst freundlich versorgt hat! Herzlichen Dank an die Kollegen von der Bezirksstelle St. Veit an der Glan, die meiner Mutter diesen Moment so erträglich wie möglich gemacht haben und ihr sogar auf der Fahrt ins Krankenhaus ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben #ausliebezummenschen #roteskreuzkärnten #rk #roteskreuz

so nun zu meinem Bericht vom 7.9.2017 aus Marokko:

Um 6:30 Uhr gab es bereits Frühstück, denn heute erwartete uns eine längere Etappe

1300 Höhenmeter rauf, 2 Pässe waren zu passieren, dazwischen wieder 600 Höhenmeter runter ins Tal. An einem der Pässe erwartet uns ein Junge der aus dem Tag kühles Sprite und Cola gebracht hatte für durstige Wanderer. Selten schmeckte ein Sprite so herrlich wie in diesem Moment. In der Pause dazwischen gab es Berber Doping (das Doping der Natur bestehend aus Datteln, Feigen, Nüssen)

Zu Mittag verwöhnte uns der Koch ein einer kleinen Ortschaft im Hause einer dort lebenden Familie mit Berger Kebap 🙂 Man lernt nie aus. So ist dies ein Fladenblot welches man mit Thunfisch, Käse, Zwiebel, Tomaten, ect füllt. Hat wirklich gut geschmeckt.

Es ist brütend heiß und trotz diesem Zustand haben wir 400 Höhenmeter pro Stunde hinter uns gebracht. Unser Guide ist etwas kränklich. Schwer zu sagen, wie schwer wirklich (man weiß ja nie, Männergrippe kann ja auch sehr böse sein) Er meint er hätte Kopfweh und Durchfall. Da Hauser unserer deutschsprachigen Guide eine Medikamentenbox mit allem drum und dran mitgeben hat, werde ich als ausgebildete Sanitäterin und Tochter einer ehemaligen Krankenschwester gefragt, was ich denn empfehlen würde. Ich kenne alle Medikamente und kann leicht eine Empfehlung abgeben, entscheide mich aber für eine sanfte Therapie.

Am Tagesziel angekommen gibt es eine kleine Oase im Bach zum Baden, man kann sogar etwas darin schwimmen, wenn man kein Problem mit dem kühlen Nass hat. Danach gibt es Berber Kaffee und Krapfen zur Tea Time.

Spruch des Tages: Sunce me ubio

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Das war Graz Viertelmarathon 2017

In den letzten fünf Wochen war ich einmal laufen also hatte ich keine großen Ansprüche an mich selbst. Lediglich das Ziel das war mein Anspruch den ich auf jeden Fall erfüllen wollte. Mein Arzt der mich bezüglich meines Lipödems im November operieren wird, meinte sowieso zu mir, sowas macht normalerweise keiner mit deiner Krankheit 😂  

Es war mein erster Viertel Marathon seit langer Zeit. Der Start verlief gut ich fühlte mich wohl und alles hat gepasst. Die Stimmung auf der Strecke war toll und es waren viele Menschen da die einen anfeuerten. Was mir auffiel war eine große Präsenz von Rettungsdiensten aller Art und Polizei, man war also für alles gerüstet. 

Nach den ersten paar Kilometern kam ich zu einem Sturz, bei dem eine junge Dame am Boden lag. Als ausgebildete Sanitäterin läuft man da nicht vorbei! Also blieb ich stehen und ihr meine Hilfe an zuerst auf Deutsch bis ich verstand dass sie mich nicht verstanden und dann klärten wir auf Englisch ob sie meine Hilfe benötigt. Sie lehnte dankend ab und meinte sie würde den Lauf abbrechen. Also ging es weiter mit dem Lauf. Ich genoss die Strecke Genuss Graz unterhielt mich während des Laufes mit ein paar anderen netten Läufern unter anderem einem netten Tiroler und kam so langsam aber sicher ins Ziel. 

Lernerfahrung aus dem heutigen Lauf trinke nie einen Kaffee Latte kurz vor dem Lauf 🙈 dieser wollte gern während des Laufes wieder raus 😂 oh war mir übel 🙈 aber egal 😬 Ziel erreicht, mit deine abgeholt und dann stand plötzlich meine Cousine aus Graz von mir. Das war eine schöne Überraschung! Nun geht’s wieder nach Hause danke an Katie und an meinen Freund für die Gesellschaft und das anfeuern 😊

Nächstes Jahr komme ich wieder aber dann etwas schneller 😜 andererseits haben wir ja eine Devise beim Laufclub und die wäre es geht nicht um die Zeit sondern an dem Spaß an der Bewegung und daran mit sich selbst zufrieden zu sein 😊

Graz Marathon 

Morgen gehts nach Graz zum Viertelmarathon. Meine Freundin, eine sehr gute Fotografin (Link: https://www.tonicofwildness.at/ ) war so lieb und hat mit bereits gestern mein Startsackerl geholt. Das finde ich ein wenig schade, dass es für anreisende nicht möglich am selben Tag die Startsackerl zu holen. Ich erwarte mir keine Höchstleistung, da ich jetzt in den letzten 5 Wochen einmal laufen war, aber ich freue mich dabei zu sein und mein an diesem Tag bestes zu geben. Ich habe mir jetzt ein Laufband für mein Training zuhaus gekauft. Um genau zu sein ein #kettler Run11 welches am Montag geliefert wird und für meine Vorbereitung auf meinen #halbmarathon eine Unterstützung sein soll 😬

Logbucheintrag vom 6.9.2017

um 7:30 läutet wieder der Wecker am Handy … eine der wenigen Funktionen, die das Handy hier wohl auf Grund des mangelnden Empfanges mit Orange haben wird. Schön langsam gewöhne ich mich wieder an das Trekkingleben und die Übernachtungen auf dünnen Matten in Zelten. In der Nacht konnte man unsere Maultiere herumspazieren hören, es war ihnen wohl langweilig, sie haben sich selbst losgemacht und das Zeltlager erkundet.

Heute war erst um 8:30 Abmarsch, da wir heute nur eine entspannte Tour vor uns hatten, 950 Höhenmeter runter und ca. 250 Höhenmeter rauf.

Eine Erfrischung im rauschenden Bach zu Mittag, ein ausgeprägter Sonnenbrand trotz Lichtschutzfaktor 50 und vermeintlich vorgebräunter Haut, eine Überquerung einer abenteuerlichen Brücke, wie man sie in Nepal finden hätte können und dann mit einem einheimischen Taxi um die Etappe entlang der Straße auszulassen.

Kurze Pause mit Aufenthalt in einem einheimischen Kaffee in dem die Tische und Stühle im Bach stehen um während des Kaffees oder dem Essen die Füße kühlen zu können.

Wir kaufen mit Khalid unserem Guide noch frisches Obst am Markt während die Reisekollegen schon vor gehen um das Zeltlager aufzusuchen. ca 20 Minuten Fußweg waren auch wir am Ziel. Ein schönes Lager neben einem Fluss, die abendliche Erfrischung und Körperhygiene war also gesichert.

Zitat des Tages: warm is

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Ambulanzdienst Eishockey 

Heute hat mich mein Ehrenamt beim Roten Kreuz zum Eishockeyspiel KAC gegen Zürich geführt. Hier habe ich noch nie das Vergnügen gehabt meinen Dienst zu versehen. Wieder eine neue nette Erfahrung. Auf Grund der Disziplin seitens Publikum und Spieler konnten wir ohne einen Einsatz zu leisten das Spiel genießen und wieder entspannt einrücken. Als kleines extra gab es Overtime und einen Sieg für die Heimat 

#ehrenamt #alzm 

Logbucheintrag vom 5.9.2017

7:30 Uhr Frühstück, alles was das Herz begehrt (frisch gebackenes Brot, Müsli, Marmeladen, Honig, Schokoladencreme, Kaffee, Tee, Käse, ….) Abnehmen wird bei der Verköstigung sicher nichts. Anständig Frühstücken kann auf jeden Fall nicht schaden, wer weiß was uns heute noch erwartet

Abmarsch 8:30

11km und ca 900 Höhenmeter liegen hinter uns, zuerst steil bergauf und dann nur eine leichte angenehme Steigung. In den Ortschaften sind die Straßen sehr zugemüllt, je weiter weg man von den Orten ist, desto schöner und sauberer wird die Landschaft.

Vormittags gibt es das sogenannte Berber Doping, ein guter Mix aus Datteln, Feigen, Nüssen unterschiedlicher Art. Ich habe bis dato nie Datteln gegessen, muss aber sagen, die schmecken ja wirklich köstlich. (Merke: Datteln kaufen für zuhause)

Die Mittagspause verbringen wir unter Wallnussbäumen und unser Koch verwöhnt uns mit unterschiedlichem Gemüse, Nudeln und Dosenfisch. Unsere Mannschaft ist mit den Zelten schon weiter gegangen und erwartet uns am Ende der Tagesetappe mit bereits aufgebauten Zelten.

Nach der Mittagspause weitere 7 km und 220 Höhenmeter. Es ist wahnsinnig heiß trotz der steigenden Höhe in der wir uns befinden.

Am Tagesziel befindet sich ein kleines Bächlein, das heißt heute nur Katzenwäsche möglich. Nach dem gestrigen Bad im Bach nicht so schlimm.

Abends gibt es Couscous und um 9 falle ich müde in den Schlafsack bzw. auf den Schlafsack.

Spruch des Tages: Vamos ala playa

#hauserexkursionen #marokko #ferweh #reisen #reiseblog #wandern #bergsteigen #fitfam #sandstein #maultier #Höhenmeter #gipfelsieg

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Sandstein prägt das Bild in Marokko

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Die Maultiere schleppen einiges an Kilogramm, jedoch wird die Maximalbelastung kontrolliert, so dass kein Maultier mehr als das zugelassene Gewicht transportiert.

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Trotz Sonnenschutzfaktor 50 Sonnenbrand … willkommen in Marokko

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Noch weiß ich nicht genau um welches Tier es sich hier handelt, laut aktueller Auskunft eines mir bekannten Biologen dürfte es sich hierbei um eine Art Grille handeln, erhoffe aber noch genauere Details.

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hier auf den Weidenfeldern findet man eine Schafherde und Ziegenherde nach der anderen, dazwischen liegen die Hirten entspannt um des Nächtens über die Herde zu wachen um sie vor Kojoten zu schützen.

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Wacholderbäume wohin das Auge sieht

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Der Sandstein, weich und mit dem Nagel leicht einzuritzen, das sind laut meinem Mitreisenden Geographielehrer die Merkmale eines Sandsteins

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Dieses Maultier hat unsere Speisen getragen, also gleich mal gut stellen mit unserem Transporteur 🙂

Landeswandertag des Roten Kreuz Kärnten

Gestern ging es zum jährlichen Landeswandertag des Roten Kreuz Kärnten, eine wie ich finde schöne Idee um Kollegen aus anderen Leistungsbereichen kennenzulernen und bekannte Personen außerhalb des ehrenamtlichen Dienstes zu treffen. Das ganze in Verbindung mit einer #Wanderung. Was will man mehr?

Unser heuriges Ziel war der Mühlenwanderweg bei Radenthein in Kärnten. Eine technisch anspruchslose Tour, die für jeden Teilnehmenden und jede Teilnehmende machbar war.

Kollegen der #Bergrettung Radenthein und von den #Naturfreunden waren auch gekommen um für die Sicherheit der Rot Kreuz Mitarbeiter zu sorgen. Als Anwärterin bei der Bergrettung und angehende Wanderführerin bei den Naturfreunden, wurde mir gleich die Funktion als Schlußlicht zugeteilt, damit keiner unserer Kollegen abhanden kommt um auf unsere vielleicht nicht mehr ganz so fitten Kollegen ein Auge zu haben.

Dieser Aufgabe bin ich gerne nachgekommen und habe mich um einige Kollegen bemüht und auch angetragen beim Tragen des Rucksackes behilflich zu sein, als die Kräfte zu schwinden scheinen und mit Tipps zur Seite zu stehen, wie man trittsicherer wird und kräfteschonend das Ziel erreichen kann.

Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen, bei dem ich gemeinsam mit unserem Rot Kreuz Präsidenten Peter Ambrozy am Tisch Platz nehmen durfte und persönlich ein Danke für meine Dienste erhalten durfte.

Es gab an diesem Tag auch ein Schätzspiel, bei dem man raten musste, wieviele Zuckerln sich in einem Gefäß befanden, meine Schätzung 425, das Ergebnis 426 🙂 Ergo Staubsauger gewonnen 🙂