Sommerschwimmkurs

Soziale Netzwerke sind auch oft gut um neue Optionen zu finden. Eine meiner Followerinnen auf Facebook befindet sich auch auf dem direkten Weg zum Ironman nur dass sie bereits ein Jahr früher den Start wagt. Als ich in Strava ihre Schwimmzeit sah, musste ich Ihr zu dieser Leistung einfach gratulieren. Wir begangen also ein wenig hin und her zu schreiben über das für mich leidige Thema Schwimmtechnik und dass mein Kurs leider erst im Herbst starten würde.

Sie teilte mir mit, es gäbe auch im Sommer ein Angebot Ihres Schwimmlehrers, der einen Kurs am Faaker See abhalten würde. Auf Grund Ihrer Schwimmzeiten bin ich mal davon ausgegangen, dass dieser Schwimmlehrer nicht so schlecht sein kann 😉 Kurzer hand habe ich also Kontakt mit ihm aufgenommen und bin ab Morgen zwei mal die Woche beim Schwimmkurs 🙂 Ich freue mich drauf mich zu verbessern!

Details zum Kurs:

10 Einheiten je 60 Minuten je Di und DO
keine Vorkenntnisse notwendig
70 % Hauptlage: Kraul
30 % Nebenlagen: Brust & Rücken
richtiges Kraulschwimmen + Grundzüge im Brust- & Rückenschwimmen

hier gehts zum Kurs

Mal schaun ob Klaus auch mich flott bekommt 😉

im Herbst geht es dann in Klagenfurt weiter, aber so bin ich dann schon gut vorbereitet und kann dann bald hoffentlich beim normalen Bahnentraining mitschwimmen mit den anderen Vereinskollegen und Kolleginnen.

 

 

Nathi and Vrenchen goes Ironman 2021

Die besten und genialsten Geschichten im Leben beginnen nicht mit dem Satz: Lass uns einen Salat gemeinsam essen. Sie beginnen mit dem Satz: Halt einmal mein Bier.

Haltet uns ruhig für verrückt aber meine Kollegin und gleichzeitig inzwischen lieb gewonnene Freundin Nathi und ich haben am 01.07.2018 beschlossen im Jahr 2021 den Ironman in Klagenfurt anzutreten.

Nathi ist mir vom sportlichen gesehen vorraus, das heißt ich habe einiges aufzuholen, aber unser Trainer glaubt an uns und daran, dass wir das schaffen und das wichtigste ist, wir selbst glauben an uns.

Was wird in den nächsten 3 Jahren wichtig sein: Geduld mit uns von uns selbst aber auch von den Menschen in unserer Umgebung, denn wir werden hart an uns arbeiten und unser Ziel nicht aus die Augen verlieren. Wir werden sicherlich den ein oder anderen Rückschlag erleben. Wir werden an uns zweifeln, uns gegenseitig wieder hochpushen, wir werden all unsere Ressourcen nutzen um die nötige mentale Stärke für den Wettkampf aufzubringen, …

Wir werden alleine trainieren, gemeinsam trainieren, mit anderen trainieren, die nötigen Ruhephasen einhalten und vorallem unseren Trainer vertrauen um die besten Fortschritte zu machen.

Ich freue mich auf die gemeinsame Herausforderung und hoffe auf viel Unterstützung durch euch meine lieben Leser!

Ironman wir kommen!

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Gewagte Ziele?

Kann man es wagen als ehemaliger Sportmuffel scheinbar ganz wahnsinne sportliche Ziele zu entwickeln? Setzt uns der Körper wirklich die Grenzen oder eher die mentale Stärke? Welchen Zeitraum setzt man sich um eine solide Leistung für ein scheinbar unerreichbares Ziel zu erwirken?

Vor einem halben Jahr hätt ich mir nicht mal richtig vorstellen können bei einem Triathlon zu starten, auch wenn ich ein Versprechen einzulösen hatte.

Die Leidenschaft am Sport hat mich jedoch zu gepackt, dass sich in meinem Kopf ganz lustige Dinge abspielen und ich plötzlich ein Ziel vor Augen hab, dass für mich so unfassbar scheint und auch surreal. Kennt ihr das? Und trotzdem wird das Ziel von Woche zu Woche präsenter und man macht sich plötzlich Gedanken, wie lange man wohl tatsächlich braucht um bei diesem einen Event zu starten?

Im letzten Jahr habe ich viele sportlich inspirierende Menschen kennengelernt, was sicherlich dazu beigetragen hat, die eigenen Ziele etwas zu erweitern.

Ich glaub ich muss echt mal ein ernstes Wörtchen reden mit meinem Trainer, wohin mich der Weg führen soll und wie lange wir dort hin brauchen  😉

realistisch oder nicht 😉

Geburtstagsresumee 2018

Was wäre ein Jahr ohne alljährliches Resumee meinerseits 😉

Man kann sagen, es war ein Lebensjahr, dass einer Achterbahn gleicht, mit so vielen Höhen und Tiefen und Kurven, die manch einer wegen Übelkeit abbrechen hätte können.

Bis Oktober lief alles noch in geregelten Bahnen, ich machte etwas Sport, alle waren mehr oder weniger gesund, hatte eine wundervolle Reise nach Marokko erlebt und im Job hatte ich mich inzwischen ganz gut eingearbeitet.

Im November dann wurden wir mit der Krebsdiagnose meiner Mutter konfrontiert. Was man in diesem Moment fühlt, kann kein Mensch nachvollziehen, der es selbst nie erleben musste. Die Gedanken im Kopf kreisen und man bekommt panische Angst vor all dem was vor einem liegt. Ich muss dazu sagen, dass ich zu meiner Mutter ein besonders inniges Verhältnis habe und das machte diese Diagnose gleich doppelt so schlimm.

Wir trafen auf Ärzte, die sich in ihrer Jobwahl definitiv vergriffen hatten, die meiner Mutter sagen, sie sei ja jetzt schon 63 (so als wär das eh schon uralt und genug), wir hatten zu tun mit Ärzten, die sich persönlich nie vorstellten und auch nicht wirklich für Rückfragen zur Verfügung standen aber trotzdem über den weiteren Verlauf entschieden (Tumorport nennt sich diese Unsitte). Es gab Szenarien, dass meine Mutter mit einem akuten Pneumothorax zu Fuß in die andere Abteilung geschickt worden ist, weil die ZNA sich nicht für zuständig erachtete. Es gab Momente, wo man merken musste, dass die Chemo meine Mutter schon mental angriff und sie den salop genannten Kampfgeist verlor und es gab Momente in denen ich als Tochter plötzlich zur Chefin im Haus wurde und Moralpredigten halten musste. Diese Zeit hat meine Mutter aber auch die gesamte Familie sehr gefordert und es gab Zeiten, in denen ich mir nicht sicher war, ob unsere Familie und auch meine Beziehung daran zerbrechen könnte. Nun können wir alle durchatmen und meine Mutter kann wieder die Insel genießen!

Ich hatte einige Kolleginnen und Kollegen, die mir wunderbar zu Seite standen während dieser Zeit aber es gab auch Menschen, die selbst in solchen Situationen glaubten, sie müssten auch hier noch ein wenig nachhelfen um die Situation etwas schlimmer zu machen.

Zwischendrin war ich sicher auf Maximalbelastung. Es musste etwas geben, womit ich mir selbst helfen konnte und wieder neue Energie tanken konnte. Durch meine bisherigen Erfahrungen im Leben wusste ich, das konnte nur Sport sein. Als 2004 damals mein Lebensgefährte unerwartet von einem Tag auf den anderen starb, war Sport meine mentale Heilung. Ich hatte von Freunden gehört, dass es einen guten Trainer in Klagenfurt gäbe, dem man sich bedenkenlos anvertrauen könne.  Dies habe ich dann im Jänner gemacht. Seit Jänner habe ich einen Trainingsplan, der zu einem Fixpunkt in meinem Alltag geworden ist. Mario kannte die Situation bei mir zuhause und hatte es als Trainer besonders die erste Zeit nicht leicht mit mir (naja auch heut manchmal nicht 😉 ). Der Sport, auch wenn er körperliche Energie kostet, macht mich stark, mental aber auch physisch. Anfangs hatte ich an dem neuen Sportpensum auch zu knabbern, denn es war ein großes Zeitmanagement nötig um Sport, Job, Haushalte und die Familie unter einen Hut zu bekommen. Aber ich merkte bald, dass ich wieder in meiner alten Stärke angekommen war, die Stärke, die ich auch entwickeln musste nach Thommys Tod.

Durch den Sport habe ich neue Menschen kennengelernt, mit denen man auch diese Leidenschaft teilen kann, mit denen man sich gegenseitig motivieren kann und die auch mehr Erfahrung mitbringen und man somit von ihnen auch lernen kann. Einige dieser Menschen möchte ich gerne noch besser kennenlernen, denn sie scheinen ganz tolle Menschen zu sein.

Es hat sich auch eine wunderbare neue Freundschaft entwickelt, für die ich sehr dankbar bin. Schön dass es dich gibt Nathi (sei auch mal gesagt).

Je besser ich werde, desto mehr Spaß macht es die täglichen Sporteinheiten zu absolvieren. Ich kann sagen, dass ich wohl noch nie so gesund in ein neues Lebensjahr wie heuer schreite und das ist, wie sich im letzten Jahr wieder mal gezeigt hat, das größte Geschenk, dass man zum Geburtstag bekommen kann.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an all jene Menschen, die mir im letzten Jahr so viel Kraft gegeben haben und Unterstützung waren. Schön, dass es euch gibt!!!

Mein Wunsch an mein nächstes Lebensjahr: Gesundheit für mich und die Menschen, die mir am Herzen liegen, die Freude am Sport beizubehalten und viele Momente zu haben, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Sportliche Ziele: 2019 wird Halbmarathon und Triathlonjahr 😉

Jetzt geht es am Donnerstag mal wieder ins Tuffbad um entspannt in das nächste Lebensjahr zu starten.

Bikefitting

Also da gibt es Sachen, die gibts gar nicht

Ich habe gehört, dass man sein Rad hinsichtlich besserer Ergonomie und besserer Kraftübertragung perfekt an den Körper anpassen kann und auch sollte, wenn man vor hat damit öfters zu fahren als die Gelegenheitsfahrer.

Gesagt getan, Googel befragt, Freunde befragt, und schlussendlich in Villach bei Hannes Stefan Czeitschner (True Fit Coaching) gelandet.

Am Telefon hat er mir die nötigen Informationen gegeben, auf was mich beim Fitting erwarten würde. Ich fuhr also gut Vorbereitet mit meinem Haibike und der nötigen Ausrüstung nach Villach.

Zuerst wurde der Istzustand erfasst, Hannes war ziemlich entsetzt über den Istzustand und war verwundert, wie ich so 100 km ohne größere Beschwerden aushalten konnte, es wurde also einiges umgestellt.

Pedalplatten nach Hinten, Sattel nach vorne und weiter runter, Sattelnase runter, Lenker runter, kürzerer Vorbau, Schalt und Bremsgriffe justiert und zu guter letzt noch Armpads und Extensions montiert.

Mittels Verkabelung wurden genau die Winkel meiner Körperhaltung eruiert und auf das Optimum für mich gebracht.

Das Highlight war wohl, als Hannes feststellte, wie schwer mein Rad eigentlich ist und dass ich eine Maschine sei, wenn ich dieses Rad den Hügel raufjagen würde 😉 Tja was soll ich sagen, 12 kg bewegen das kann ich. Wobei mich jetzt schon interessieren würde, wie schnell ich wohl mit so einem super leichten Bike wäre. Aber wer mit einem schweren Bike fahren kann, kann es erst recht mit einem leichten 😉

Hier ein interessanter Artikel mit Interview von Hannes:

https://www.trinews.at/ist-eine-sitzpositionsanalyse-sinnvoll-fuer-mich/

BIA Messung

Kennt ihr die sogenannte BIA Messung? Ich habe vor 2,5 Jahren eine genau solche durchführen lassen. Diese Messung hatte zur Folge, dass ich genau vor Augen geführt bekommen habe, in welchem elenden Zustand sich mein Körper zu diesem Zeitpunkt befand. Es war also Zeit etwas daran zu ändern.

Diese Messung ergab einen Körperfettanteil von 25,2 kg reinem Fett und einen viel zu hohen BMI. Die Ausrede ich habe schwere Knochen, war durch die genaue Angabe des Fettanteils also auch Geschichte. Es war also an der Zeit mein Leben in die Hand zu nehmen und zu ändern.

Ich begann als erstes damit meinen alten Job zu kündigen und fließend in einen neuen einzusteigen. Bevor ich mit richtigem Sport starten konnte, mussten erst mal die Kilos purzeln um meine Gelenke nicht zu stark beim Sport zu belasten. Anfangs habe ich mir bei meiner Ernährungsumstellung Hilfe bei den Weight Watchers geholt. Hat auch gut funktioniert, die Kilos sind langsam und stetig runter gegangen.

Schön langsam habe ich mein Sportpensum gesteigert. Durch einen Freund bin ich dann zu meinem jetzigen Trainer Mario Kapler gekommen, der mich nun seit Jänner dabei unterstützt auch sportlich mich zu verbessern und weiterhin meinen Körper und meine Gesundheit zu verbessern.

Ich fühle mich nun seit der starken Veränderung meines Lebens gesund, energiegeladen und mag mich und meinen Körper. Ich merke, dass ich auf Grund der Veränderung in meinem Leben auch anders auf andere Menschen wirke. Ich habe in Summe mehr Spaß am Leben.

Nachdem ich ein Zahlen Daten Fakten Mensch bin, hier ein paar Zahlen:

von 73 kg runter auf rund 62,5 kg bei Morgenmessung

von 25,2 kg Fett runter auf 15,8 kg (davon rund 1,5 kg durch meine Lipödemoperation)

von 25,1 kg Muskeln auf 26,4 kg rauf

Ich werde weiter an mir arbeiten und auf mich achten, denn diese Veränderung in meinem Leben war eine der Veränderungen, die ich bewusst selbst entschieden habe und gleichzeit eine der besten Entscheidungen in meinem Leben.

By the way habe ich hier am Blog noch nicht erwähnt, dass ich nun stolzes Mitglied eines Triathlonvereins bin, in dem ich wunderbare Menschen kennengelernt habe, um meine Leidenschaft zum Sport gemeinsam ausleben zu können.

https://www.3athlon-kaernten.at/

In diesem Sinne bleibt sportlich und gesund! Eure Verena

Hallo Schweinehund

Immer öfters werde ich gefragt, ob ich als Mentor oder Coach den Weg in ein sportlicheres schlankeres Leben unterstützen kann. Bei Freunden sagt man natürlich nicht nein, aber meist ist die Information die man geben kann, nicht die die gehört werden möchte.

Es gibt keinen einfachen Weg zur Veränderung und einem neuen Leben, denn es ist harte Arbeit an sich und an den Gewohnheiten aber auch am Umfeld sein Leben zu verändern. Und es bleibt auch harte Arbeit diesen neuen Lebensstil weiter aufrecht zu erhalten.

Was habe ich gemacht? Ich habe begonnen mit Diäten und bin bald drauf gekommen, dass zumindest für mich der Verzicht nicht die Lösung sein kann. Ich möchte auf nichts verzichten müssen. Dann war ich 1 Jahr bei den Weightwatchers, hier konnte ich lernen bewusster zu leben und die Nahrungsmittel, die ich zu mir genommen habe, aufzuschreiben. Das hat auch ein Jahr funktioniert. Als dann der intensive Sport dazu gekommen ist, war WW nicht mehr das richtige für mich, denn ich hatte ununterbrochen Hunger und ich wollte nicht Hunger leiden! Dass man aber nicht die Kontrolle verliert, tagge ich mein Essen nach wie vor im Detail und zähle die Kalorien unter Berücksichtigung meiner Kalorien, die ich durch das Training zusätzlich verbrannt habe. Seither leide ich nicht mehr Hunger und ich muss auf nichts verzichten. Ich esse auch mal Schokolade oder ein Eis, wenn ich Lust dazu habe, aber ich muss es mir auch verdient haben. Ganz selten gibt es auch einen Cheatday an dem ich mein Kalorienbudget mehr als sprenge.

Beim Sport verhält es sich eigentlich genau so. Es bedarf Disziplin, um an sich zu arbeiten und neben dem Job und dem Haushalt 10 Stunden Sport pro Woche zu machen. Ein fixer Trainingsplan, an dem man sich halten sollte und deren Einhaltung auch kontrolliert wird, kann hier sehr hilfreich sein, um dem inneren Schweinehund nicht zu viel Raum zu lassen. Ich habe mir hier einen Trainer geleistet, der mir auch mal nennen wir es liebevoll in den Hintern tritt, wenn ich mal in Richtung Tief wandere. Es gibt Tage an denen ich mich auch schwer motivieren kann, aber wenn ich dann mal losgelaufen oder geradelt bin, weiß ich dass es gut für mich ist und dann fühlt es sich wieder gut an.

Alles in allem kann man sagen, ich habe mich stark verändert und mein Körper hat sich stark verändert und ich bin stolz auf die Veränderung, aber es soll nicht die Illusion aufkommen, das würde ohne Müh und ohne einen ausgiebigen Kampf gegen den inneren Schweinehund entstanden sein, denn wer Veränderung will, muss Ausdauer beweisen und Geduld mit sich selbst.

Hier noch ein paar Bilder aus der letzten Woche. Für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung, stay sporty 😉

Wörthersee autofrei: 110 Kilometer

Frauenlauf Velden 5 Kilometer

Regeneration und Salat aus dem eigenen Garten mit Mozzarella

Etwas ruhig diese Woche

Ein kleines Lebenszeichen von mir auch diese Woche! Was tut sich aktuell so in meinem Leben?

Ich habe meinen ersten eigenen Bogen von Antur den Nesta Tri eingeweiht. Es macht sehr viel Spaß mit den Kollegen vom Verein durch den Wald zu schlendern und die 3D Ziele bestmöglich zu treffen. Ich habe noch viel zu lernen bezüglich der Handhabung meines Bogens, aber ich bin zuversichtlich dass mit Unterstützung der Vereinskollegen auch ich besser werden werde. Ich setze mich hier nicht unter Druck, insbesondere da ich merke, dass selbst scheinbar erfahrene Schützen unterschiedliche Techniken entwickelt haben. Mein Bogen selbst ist ein Traum.

Hier der Link zu meinem Bogen: Link Nesta Tri

Ein schnittiges Gerät, dass jedoch auf Grund der Tatsache kaum Schussfehler verzeiht 😉 Am Bogenparcours bin ich nicht zu übersehen, ich habe meinem Bogen und meiner Ausrüstung den gewissen Verena Touch gegeben und bin sehr pink unterwegs statt in Tarnfarben oder waidmännischer Kleidung. Das bin halt ich und meine persönliche Note.

Mein Triathlontraining stockt momentan etwas auf Grund eines Zeckenbisses. Dieser Zeck wurde wohl durch unsere Hunde ins Haus gebracht und er hat mich unten in den Zeh gebissen. Mein Zeh wurde rot und hat stark reagiert. Ich bin daher mit Antibiotika versorgt worden um eventuelle Borrellien gleich zu töten. Im Blut feststellbar sind Borrellien erst nach 10 Tagen und daher war die Reaktion gleich profilaktisch seitens meiner Ärztin. Ich hoffe, dass ich schnell wieder einsatzfähig bin.

Meine Mum hat gestern die Nachricht erhalten, dass sie nach aktuellem Stand der Dinge keine Strahlentherapie mehr gegen den Lungenkrebs braucht, da dieser laut aktuellen Befunden besiegt sei. Dies haben wir zum Anlass genommen ein schönes Essen beim Wirtshaus Gelter zu uns zu nehmen und zu feiern. Diese Nachricht hat eine große Last von uns allen genommen, denn eine Krebsdiagnose in der Familie fordert den Patienten selbst aber auch die Familienangehörigen. Fakt ist, ich habe von gestern auf heute so gut geschlafen, wie seit November nicht mehr. Über 2 Stunden Tiefschlafphase ließen mich heut froh und frisch munter werden. Ich wünsche meiner Mum, dass sie jetzt diesen Sommer so richtig genießen kann und schnell wieder viel Lebensfreude empfinden kann und neue Energie tanken kann.

Am Dienstag am Feiertag werde ich bei einem Lauf zu Gunsten der Krebshilfe laufen, da es mir nach unserer Erfahrung noch wichtiger geworden ist, dass Menschen mit solch einer Diagnose bestmöglich geholfen werden kann. Ich würde mich freuen euch dort auch zu sehen. Hier geht es nicht darum die schnellste Läuferin zu sein, sondern laufend Gutes zu tun und allein das ist es Wert Teil dieses Laufes zu sein!

Frauenlauf zu Gunsten Krebshilfe

Hier noch ein paar Bilder von den letzten Tagen:

Bogenschießen mit meinem neuen Bogen:

Schneeschuhwandern am Dobratsch:

Essen beim Wirtshaus Gelter (http://www.wirtshaus-gelter.at/)

Veränderung durch Sport und Ernährung

Es ist der passende Zeitpunkt ein Zwischenresumee zu ziehen.

Vor 4 Jahren habe ich einen Laktattest gemacht um zu sehen, in welchem Zustand sich mein Körper befindet. Ich habe auch ein EKG und einen Herzultraschall sowie Blutwerte und co analysieren lassen. Eine Spirometrie durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das damalige Ergebnis war ok. Ich hatte bezogen auf meine Altersklasse und Geschlechtsklasse eine Leistung von 130 %. Jedoch waren damals Anomalien im EKG zu sehen, meine Blutwerte waren nicht ideal und ich war zu diesem Zeitpunkt gerade noch Raucherin.

Nun habe ich den Ganzkörpercheck nach 4 Jahren und einer großen Veränderung meines Lebensstils erneut durchgeführt. Ich war sehr gespannt, wie das Ergebnis aussehen würde, hoffte aber natürlich auf eine Verbesserung meiner Werte.

Und so kam es auch!

153% der altersgemäßen Sollleistung hinsichtlich der Watt. Durchschnittlicher VO2max mit einer Steigerung um 4 ml/min/kg, 3 Kilogramm weniger als vor dem Rauchstop. Die Anomalien im EKG haben sich nicht verschlechtert und sind nicht von pathologischer Natur. Meine Blutwerte waren wie von einem gesunden Baby. Ich kann also sagen, dass sich die Veränderung in meinem Leben in den letzten 4 Jahren mehr als positiv auf meine Gesundheit ausgewirkt hat und dass ich jedem nur die Empfehlung geben kann, diese Investition in die Gesundheit zu machen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

Ich werde demnächst noch eine genaue Körperfettanalyse in Anspruch nehmen um auch hier die Entwicklung sehen zu können.

In diesem Sinne bleibt gesund und sportlich!

Eure Verena

Hier noch ein Paar Bilder von den Trainings der letzten Wochen … alle drei Disziplinen waren dabei 😎

Leistungssteigerung

Heute wurde das perfekte Wetter genutzt und der letzte Berg des 4-Berge-Marsch besucht. Eine genaue Routen und Tourenbeschreibung folgt noch.

Als ich dann nach der Tour meine Garmin genauer unter die Lupe genommen habe, habe ich neue Funktionen entdeckt (Schande über mich, aber ja meine Garmin kann mehr als ich weiß, da ich nie die Bedienungsanleitung lese)

Garmin liest auf Grund meiner Startangaben meines ersten Laktattests bei Hummanomed und meinen seither aufgezeichneten Trainings heraus, ob ich mich gesteigert habe und wenn ja in welchem Umfang. Im Detail kann ich dort den VO2max und die Laktatschwelle sehen.

Ich habe mir genau den Bereich angesehen, seit dem Moment als ich mein Training mit meinem Trainer Mario Kapler begonnen habe – hier der Link zu seinem Facebookprofil, falls wer neugierig ist.

https://www.facebook.com/MarioKapler.Triathlontraining/

Ich weiß, er allein kann nicht zaubern und mich fit machen, und es wird immer auch darauf ankommen, dass ich auch alles umsetze wie er es mir im Trainingsplan ansetzt, aber ohne diesen Trainingsplan hätte ich wohl nie in 3 Monaten trotz einer Zwangspause auf Grund Operation so eine Leistungssteigerung erfahren!

Ich bin so glücklich und freue mich richtig darauf mich noch weiter zu steigern und das Beste aus mir herauszuholen.

Man kann also sagen, dass es schon Sinn macht, wenn man sich verbessern möchte, einen Profi ans Werk zu lassen! Danke an dieser Stelle an meinen Trainer für seine Geduld und seinen Humor, den er bei mir sicherlich noch oft benötigen wird 😉

Der neue Termin für einen professionellen Laktattest bei Hummanomed ist bereits vereinbart um die Ergebnisse der Garmin einer Prüfung zu unterziehen und die richtige Basis für das weitere Training zu eruieren.

In diesem Sinne stay sporty ihr Lieben und für Fragen stehe ich wie immer gerne zur Verfügung!