Training wieder aufgenommen

Nun sind endlich meine Zwangspausen auf Grund der Operationen vorbei und ich kann richtig mit dem Training starten. Seit Montag habe ich wieder einen Trainingsplan zur Vorbereitung auf meine sportlichen und persönlichen Ziele.

Am Montag war zum ersten Mal Pulspyramidenlauf am Programm, das Steuern des Pulses so genau ist gar nicht so leicht muss ich gestehen. Natürlich merke ich auch, dass ich nun 5 Wochen bis auf ein paar Spaziergänge nicht viel Bewegung hatte. Gerade in den letzten 3 Seminartagen im Sperlhof war ich wieder etwas aktiv. Nach 1 Stunde am Laufband war ich so richtig ausgepowert und entspannt.

Gestern ging es dann zu meinem ersten Schwimmtraining. Ich wusste ja schon immer, dass ich nicht richtig schwimme, aber dass es so falsch ist, ist mir neu. Mein Trainer hat mit mir wirklich eine Herausforderung gefunden. Die Beine erinnern aktuell noch eher an eine Primaballerina und meine Hände üben Omaschwimmen in Perfektion aus. Wenn ich versuche so zu schwimmen wie ich es sollte, versagt die Hand-Fuß-Koordination, und ich erinnere in dem Moment an eine Katze die man ins Wasser geworfen hat. Selbst die richtige Atemtechnik stellt aktuell noch eine Herausforderung an mich, denn irgendwie vergesse ich gerne aufs ausatmen und atme zu selten ein. Heute einen Tag nach meinem ersten Schwimmtraining hab ich anständigen Muskelkater in den Händen und in der Schulter, was ich persönlich als positiv empfinde, da ich gern eine bessere Rückenmuskulatur aufbauen möchte. Mein Masseur hat bereits mit mir geschimpft, dass ich hier an mir arbeiten muss.

Heute steht eine Radeinheit am Programm – man könnte also sagen, die Triathloneinheit ist dann mit heute finalisiert 😉 In Summe erwarten mich heute 1 Stunde und 10 Minuten im Intervall am Rad. Ich freue mich schon, wenn es draußen endlich beständiger wird und man mehr Outdoor machen kann.

Es geht also jetzt wirklich ins Eingemachte und ich freu mich hart an mir und meiner eigenen Leistungssteigerung zu arbeiten. Demnächst werde ich einen Termin für einen Laktattest ausmachen, um den aktuellen Stand der Dinge überprüfen zu lassen. Dies ist wichtig für meinen Trainer um ein perfekt abgestimmtes Training für mich erstellen zu können.

Hotel Sperlhof

Ich hatte den letzten Teil meiner Seminarreihe für die BELA Zertifizierung diesmal in Windisch Garsten im Sperlhof. Nachdem wir von unserem ersten Seminarhotel so enttäuscht waren, habe wir uns kurzerhand geweigert, dort nochmals zu übernachten. Unsere Wahl fiel dann auf den Sperlhof, da dort scheinbar Preis und Leistung ok waren.

Manko an der Unterkunft, von Kärnten aus ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine richtige  Weltreise. Ich musste also 3 mal umsteigen. Am Bahnhof abgeholt wurde ich dann vom hauseigenen Taxi des Hotels, welches nicht verrechnet wurde.

Ich wurde an der Rezeption sehr freundlich von der Chefin empfangen und hatte schnell meinen Zimmerschlüssel und eine Beschreibung wie ich mein Zimmer finden würde. Das Haus besteht aus einem Haupthaus und Nebenhäusern welche teilweise direkt durch Verbindungsgänge erreichbar sind. Als ich mein Zimmer betrat erfüllte ein frischer Holzgeruch den Raum. Das Zimmer war hell, schön eingerichtet und wohnlich. Die Möbel waren gut in Schuss und keinesfalls abgewohnt sondern sehr gepflegt. Eine Toilette und ein extra Bad mit Badewanne und ein großer Balkon mit Ausblick auf die Berge rundeten das Angebot ab. Am Zimmer wartete auch ein Korb mit Badehandtuch und Bademantel zur Nutzung des hauseigenen Swimmingpools.

Da ich auf Seminar war und nicht auf Urlaub konnte ich nur einen Teil des Freizeitangebotes nutzen. Ich hatte eine Massage bei der selbstständigen Masseurin, die auf Terminanforderung ins Haus kommt, war jeden Tag Schwimmen und nutzte auch den kleinen Fitnessraum. Zudem war eine eigene Damensauna und auch eine gemischte Sauna im Hotel verfügbar. Man kann also auch gut dort bei schlechtem Wetter ein paar Tage aushalten.

Bei schönem Wetter kann man dort wunderbar Wandern, da sich dieses Hotel im Phyrn-Priel Gebiet befindet und somit genug Optionen bereit hält die Berge zu erkunden.

Zur Kulinarik und damit Gastronomie: Das Frühstücksbuffet war ausgezeichnet und es war mehr als genug Auswahl, somit sollte für jeden etwas dabei sein. Wir nutzten kein a la carte sondern ein Seminarmenü und hatten täglich die Auswahl aus einem Menü mit Fleisch und einem vegetarischen Menü. Zudem gab es reichlich Salate vom Buffet, die ich persönlich am meisten genossen habe. Abends gab es auch Suppe und Nachspeise.

Das Personal ist offensichtlich mehrsprachig und konnte so in den unterschiedlichen Sprachen den Gästen zur Verfügung stehen. Unsere Kellnerinnen und Kellner waren freundlich und bemüht und es gab keinen Grund zur Beschwerde. Unser Kellner Florian scheint für diesen Job geboren zu sein, da er die richtige Kombination aus Gelassenheit und Freundlichkeit für diesen Job aufwies und den richtigen Schmäh für die abendliche Unterhaltung drauf hatte.

Der Seminarraum Bergblick bot eine wunderschöne Aussicht und genügend Platz für unsere Gruppe.

Wir wurden auch vom Hotel wieder zum Bahnhof zurückgebracht und wir wurden auch um persönliches Feedback zum Aufenthalt von der Chefin gebeten, da ihr offenbar wichtig war, ob es noch Verbesserungspotential gibt. Ich finde dies persönlich wirklich gut und richtig, dass man aktiv den Kunden nach Potentialen oder gewünschten Veränderungen befragt, denn nur so kann man sich auch weiterhin verbessern oder mit der Zeit gehen.

Ich werde also gerne wieder auch privat dort hin reisen und die Angebote noch intensiver nutzen als ich es während des Seminars konnte.

Hier der Link zum Hotel: http://www.sperlhof.at

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Feedback rein persönliche Eindrücke und Erfahrungen darstellt und unbezahlt ist.

Bilder zum Aufenthalt

Kunsthandwerk Liebenfels

Vorweg – es handelt sich um keine bezahlte Werbung und ich war auch nicht gratis dort essen, aber ich möchte euch diese persönliche Empfehlung nicht vorenthalten.

Das Kunsthandwerk in Liebenfels ist ein Speiserlebnis der besonderen Art. Ich kenne die Besitzer noch aus der Zeit meines vorigen Jobs, als sie zu meinen liebsten Kunden zählten und sich im Laufe der Jahre auch eine Freundschaft entwickelte.

Auf ihrer Homepage stellen sie sich wie folgt vor:

Küchenmeister Hannes Magnet verwöhnt die Gäste mit einer genial einfachen, traditionellen und zugleich raffinierten Küche, mit ausschließlich marktfrischen Produkten sowie reichlicher Verwendung von Kräutern  und natürlichen Gewürzen.
Auch  Sammy, der jüngere Spross der Familie,  angagiert  sich in der  Küche und absolviert seine Lehre samt Matura an der Seite seines Vaters –
„Jung und Alt“ ergänzen sich schon jetzt hervoragend!

Seit Eröffnung unseres „Kunsthandwerkes“ treten wir für nachhaltige Landwirtschaft ein. Es ist uns sehr wichtig, dass wir unsere Produkte, regionale Lebensmittel von unseren heimischen Bauern und Bio-Produzenten beziehen.

Eine ehrliche Küche, die den Erfordernissen des heutigen Lebens entspricht und nicht schadet, zu Wohlbefinden und Lebensqualität beiträgt!

Zeitgemäß kochen wir selbstverständlich auch vegan (Menü auf Vorbestellung!).
Neu auch unsere Kochkurse, je nach Wunsch, für 3 Personen.

http://www.wirtshaus-kunsthandwerk.at/Mobile/index.php

Aber dies reicht wohl nicht aus, um die Besonderheit des Lokals darzulegen. Es gibt nur wenige Tische im Haus, geheizt wird mit Kachelofen, was eine wohlige Wärme beschert. Die Liebe zum Bewirten und Kochen ist dieser Familie scheinbar in die Wiege gelegt worden, denn es scheint nichts erzwungen oder gestresst, sondern eher familiär. Die Karte ist mit einer ausreichenden Auswahl versehen mit verschiedenen Besonderheiten versehen.

Was gab es gestern auf meinem Teller? Ich habe gestern einen Genussabend eingelegt, denn wenn man hier isst, sollte man nicht überlegen, ob man noch genügend Kalorien übrig hat.

Zum Apperetiv gab es ein Glas Prosecco mit Lavendelsirup. Dazu brachte uns die Chefin des Hauses namens Angelika selbst gemachte Chips mit Rosmarin.

Anschließend gab es einen Gruß aus der Küche mit verschiedenen selbstgemachten Brotsorten und einem eigenen Streichkäse. Besonders gut fand ich persönlich das Kürbisbrot und das Tomatenbrot.

Ich entschied mich für eine Kaspressknödelsuppe, welche mit jede Menge Gemüse perfekt verfeinert war.

Wieder ein kleiner Gruß aus der Küche erwartete uns nach unserer selbst gewählten Vorspeise: ein Kärntner Ritschert mit hochwertigem Inhalt – alles andere als Resteverwertung.

Zur Hauptspeise nahm ich die selbstgemachten Tagliatelle mit Flußkrebsschwänzen und Tomaten.

Zu diesem Zeitpunkt hätte ich schon aus dem Lokal rollen können, so großzügig waren die Portionen und der Geschmack war von jeder einzelnen Speise herrlich. Abgesehen davon war der empfohlene Wein zum Essen ein absolutes Gedicht.

Als wir auf Grund unseres Sättigungsgefühls keinen Nachtisch mehr bestellten, wurden wir noch noch Ingwer und kleinen Schokostückchen mit Lavendel, Nüssen uvm. verwöhnt.

Wir hatten gestern einen perfekten Abend in perfekten Ambiente und ich kann euch dieses Erlebnis nur empfehlen. Wichtig sei zu sagen, es wird nur Bargeld akzeptiert und es empfiehlt sich eine Reservierung.

In diesem Sinne lasst euch verwöhnen und wenn ihr auch dort wart, lasst mich wissen, wie es euch gefallen hat.

hier noch ein paar Bilder von gestern:

Dobratsch Ultrawalk 2018

Ein absolutes Muss auf meiner To Do Liste in diesem Jahr ist der Ultrawalk rund um den Dobratsch. Organisiert vom ASKÖ Villach ist dieser Ultrawalk ein besonderes Erlebnis

Mein Bericht zum Ultrawalk2017

Seit gestern kann man sich wieder für dieses Event anmelden und ich bin dabei!

hier kann man sich anmelden bzw. weitere Infos einholen:

ASKÖ VILLACH Ultrawalk Seite

Nachdem ich inzwischen einige Menschen dazu anregen konnte, sich sportlich zu betätigen oder auch ihre Ernährung bewußter zu gestalten, möchte ich gerne 2018 einige von diesen Menschen an meiner Seite haben und mit euch dieses Event gemeinsam erleben.

Wer sich anmeldet und mit mir gemeinsam entspannt die rund 50 Kilometer rund um den Dobratsch gehen möchte, möge sich bei Peter Stattmann unter peterstattmann@gmx.at anmelden.

Lasst mich von eurer Anmeldung wissen 🙂 Ich freu mich auf einen wunderschönen sportlichen Tag mit euch!

 

 

Die zweite Operation erledigt ✅

Nun befinde ich mich gerade aktuell in der postoperativen Phase nach Operation 2, welche hoffentlich zumindest vorerst die letzte war um mein Lipödem zu bekämpfen.

Diesmal lief alles etwas anders, wenn jemand ein sensibles Gemüt hat, sollte er oder sie diesen Betrag nicht lesen 😉

Ich kam wie vereinbart um 6:45 in der Privatklinik Maria Hilf an und wurde gleich zu meinem Arzt Dr. Jeschke geleitet. Dieser führte noch einige kurze Vorbereitungen mit mir durch, wie das Anzeichnen des Operationsgebietes und der Schnitte. Dann kam ich in mein Zimmer, wo mich wie üblich dort äußerst freundliche Schwestern mit dem obligatorischen sexy Outfit ausrüsteten und mir vorher noch für eine Desinfektionsdusche alle Mittel bereitstellten.

Ich war die zweite am Operationsplan und somit musste ich nicht lange warten. Nach ein paar Scherzchen mit dem Anästhesieteam und allen im OP anwesenden helfenden Händen, sah ich noch zu wie Fentanyl und Dormicum in mich reingespritz wurden und weg war ich. Ich wurde diesmal in einen intensiven Dämmerschlaf mit lokaler Betäubung des OP-Gebiets geschickt. Angeblich habe ich mit meinem Arzt im Aufwachzimmer gesprochen. Ich hoffe ich habe nichts unangemessenes gesagt oder eine Pizza bestellt oder was auch immer.

Ich wurde erst im Zimmer wieder richtig bewusst wach, wo ich dann schnell feststellte, dass diesmal alles anders war. Die Wunden nässten viel mehr als das erste Mal, meine Bettwäsche wurde zwei mal gewechselt und ich hatte zwar Schmerzen aber die waren auch anders.  Die Schwestern und der Pfleger kümmerten sich rührend um mich und versorgten mich mit allem, was man in so einer Situation brauchen kann.

Abends durfte ich dann schon wieder nachhause. Nach einer Katzenwäsche legte ich müde ins Bett.

Diesmal habe ich beschlossen, nicht ins LKH Wolfsberg zu gehen. Ich empfand die Kompressionstherapie mit Bandagen als nicht angenehm teilweise auch schmerzhaft. Diese Entscheidung diesmal die postoperative Zeit anders zu verbringen, stellt sich gerade als goldrichtig heraus.

Ich habe täglich ambulante Therapie wie Lymphdrainage und Physiotherapie, die die Heilung schneller vorantreiben soll. Nachdem ich derzeit nicht Autofahren kann, muss ich zur Therapie täglich gehen. Diese Bewegung ist natürlich ideal für meine Muskelpumpe und Venenpumpe. So gestaltet sich der Heilungsverlauf diesmal um einiges Besser und ich habe die glaub ich berechtigte Hoffnung, dass ich diesmal wieder früher loslegen kann und bald wieder aktiv sein kann.

Momentan lässt sich das Endergebnis der Operation ja nur erahnen, weil ich blau, rot und gelb bin an den Beinen und natürlich auch noch schön angeschwollen, aber was ich da derzeit sehe, stimmt mich optimistisch. Herzlichen Dank an das Hummanomed Team insbesondere allen Pflegekräften, die mir den Aufenthalt so gut wie möglich gestaltet haben und natürlich auch an meinen Arzt, bei dem man sich wortwörtlich in guten Händen befindet.

Ich freue mich schon mit meinen neu gerichteten Beinen viele Kilometer zu laufen und viele Berge zu erobern.

Hier noch ein paar Bilder von dem Operationstag und den Tagen danach:

FILMTIPP: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Jetzt wo ich dabei bin meine Reise zu fixieren, muss ich unweigerlich an meinen Lieblingsfilm denken. Ein Film, der mich immer wieder inspiriert, das Leben wirklich zu Leben und nicht nur Tagträumen zu verfallen.

Amazon beschreibt den Film wie folgt:

Walter Mitty (Ben Stiller) arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift Life!. Er ist ein Einzelgänger, der sich, um seinem grauen Alltag zu entfliehen, in abenteuerlichen, heldenhaften und romantischen Tagträumen verliert. Einziger Lichtblick ist die neue Kollegin Cheryl (Kristen Wiig), die Walter aus der Ferne bewundert.

Eines Tages wird bekannt, dass Life! zukünftig nur noch online erscheinen und eine letzte Printausgabe herausgebracht werden soll, die auf dem Titel ein Bild des berühmten Life!-Fotografen Sean O’Connell (Sean Penn) zeigen soll. Doch das besagte Bild, das an Walter geschickt wurde, ist verschwunden. Motiviert durch Cheryl nimmt Walter all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende Reise ans andere Ende der Welt, die für ihn zu einem wunderbaren Abenteuer wird, das er sich nicht besser hätte erträumen können.

hier der Link zu Amazon

Oft neigt man dazu gewisse Abenteuer aus Angst vor Herausforderungen oder vor ungewöhnlicher Umgebung oder Angst vor eigenen Grenzen nicht auszuprobieren. Dieser Film zeigt, was tolles geschehen kann, wenn man einfach mal macht.

Besonders aktuell ist für mich dieses Thema jetzt. Neben meiner Reise- und Sportleidenschaft, habe ich ein ganz normales Leben mit einem meiner Meinung nach sehr seriösen Job, Eltern, wobei meine Mutter mitten in der Krebstherapie steckt und eine Partnerschaft die in all dem nie zu kurz kommen soll und darf. Trotzdem wage ich es zu träumen und auch diese Träume dann wahr werden zu lassen. Denn all diese täglichen Herausforderungen bedürfen einer gewissen Kraft, die man genau in solchen Abenteuern in sich selbst finden kann.

Wer sich also wie ich inspirieren lassen will, kann sich gern einen meiner Lieblingsfilme ansehen. Bin gespannt wie er euch gefällt?

 

 

 

Schön langsam schneller

Ich werde nie den Beginn meiner Lauf“karriere“ vergessen als ich nach 1 Minute Laufen völlig außer Atem war und Beine hatte so schwer wie Bleiklötze. Mehrere Kilometer nacheinander durchzulaufen war sowieso nich realistisch in diesem Moment.

Ich hätte mir nie gedacht, dass man an sowas wie Laufen jemals Freude empfinden könnte 😂🙈

Nichts desto trotz bin ich dran geblieben und habe meinen inneren Schweinehund überwunden.

Ich hatte nie diesen typischen Läuferkörper, werde es auch wohlnie haben, aber das hielt mich nicht davon ab.

Der erste Zieleinlauf bei einem Wettbewerb war ein Sieg über mich selbst, wenn mir auch dort anwesende Sanitäter gleich helfen wollten 🙈

Ich habe nicht aufgehört!

Seit Jänner leiste ich mir einen Trainer, der mich auf meinem Weg zur besseren Sportlerin begleiten soll.

Gestern war ein Moment, an dem ich merken durfte, dass ich am richtigen Weg bin! Zum ersten Mal habe ich 10 Kilometer unter einer Stunde geschafft bei einem aeroben Pulsbereich. Das waren Glücksgefühle 😊😍

In diesem Sinne weiter gehts 😬💪🏼

50% Behinderung

Als ich mich 2016 auf Anraten eines Betriebsrates der Untersuchung zum Feststellungsbescheid stellte, wurde ich sehr überrascht. Mit einer 50% Einstufung hatte ich nicht gerechnet, denn so kaputt fühlte ich mich eigentlich nicht 🙈

Ich wurde im Jahr 1992 von einem Auto angefahren, als ich als Kind die Straße überqueren wollte. Meine Mutter stand währenddessen auf der anderen Straßenseite und sah zu, wie mich dieser Mensch mit ca 80 km/h im Ortsgebiet erwischte. Ich habe noch von der Seite kommend plötzlich ein Auto gehört und habe noch einen Schritt zurück gemacht. Es wäre wohl sonst nicht so glimpflich ausgegangen. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern, als ich dort am Boden lag am Eis (es war der erste Tag der Semesterferien) und viele Köpfe von oben plötzlich auf mich blickten und alle meinten, ich solle mich nicht bewegen. Nie werde ich das weinende Gesicht meiner Mutter in diesem Moment vergessen. Ich habe sie noch beruhigt und gesagt es sei alles gut und ich hätte keine Schmerzen, was ich in diesem Moment wohl aus Schock auch nicht hatte. Dann wurde ich damals von Martin5 dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Meine Eltern waren kurz nach mir dort. Ein weiterer Moment, den ich wohl nie vergessen werde ist jener, als ich meinen Eltern gesagt habe, dass das Hubschrauber fliegen toll gewesen sei. Sie hätten mich wohl am liebsten geohrfeigt in dem Moment aus Sorge, was sie natürlich nicht getan haben.

Der Unfall hatte einige Folgen. So hatte ich zum Beispiel einen Nierenkapselriss und habe seither einen gebrochenen Wirbel, 2 Bandscheibenvorfälle als Folgeerscheinung des gebrochenen Wirbels (da keine Stabilität mehr gegeben war) und 2 Gleitwirbel.

Eine Zeit lang habe ich einfach viele Schmerzen gehabt und hab gemeint, ich müsse mich damit abfinden. Dann habe ich mit dem Bergwandern begonnen, dann mit dem Klettern, … und je mehr Sport ich gemacht habe, desto besser hatte ich meine Schmerzen im Griff.

Ich bin also der beste Beweiß, dass man wie ich immer liebevoll sage halb hin sein kann und trotzdem das Leben in vollen Zügen genießen kann.

Ich möchte euch gerne motivieren, euch selbst zu helfen, denn unser Sozialsystem und Krankensystem kann uns zwar ganz gut dabei unterstützen gesund zu werden oder zumindest gesunder, doch es hängt viel von der eigenen Motivation ab, was du daraus machst. Man kann sich nicht nur auf andere verlassen, wenn man gesund sein will bzw. mit dem vorhandenen Material das beste machen will wie in meinem Fall 😉 .

Ich liebe das Reisen. Bis zu meinem 15 Geburtstag sind meine Eltern mit mir nie irgendwo hingefahren, weil es einfach nicht möglich war, mit dem eigenen Bauernhof zuhause und auch finanziell eine Herausforderung gewesen wäre. Da ich bis dato kinderlos bin, genieße ich meine Freizeit und Reise so viel wie möglich und meist auch auf sportliche Art und Weise. Trekkingreisen sind für mich eine ganz besondere Art zu Reisen, da ich meinen Bewegungsdrang und meine Lust auf das Entdecken eines Landes in einem Erfüllen kann. Wichtig ist auch, dass man im Leben die Menschen an der Seite hat, die diesen Wunsch akzeptieren und unterstützen. Ich kann mich glücklich schätzen, diese Menschen in meinem Leben zu haben, dass es mir trotz meinen Verpflichtungen möglich ist, diese Reisen anzutreten und somit Träume wahr werden zu lassen. So ist es auch absolut nicht selbstverständlich in einer Beziehung zu sein und dann trotzdem mal schnell für 2-3 Wochen allein in den Urlaub zu fahren. Ich habe einen solchen Partner, der Verständnis für meine Leidenschaft hat und mich dementsprechend unterstützt.

Gerade bin ich dabei die nächste Reise auszusuchen und ich bin selbst gespannt wohin mich der Weg führen wird.

Kochboxen aus Kärnten

Ich wollte schon lange diese Kochboxen probieren, eine Lieferung in das schöne Kärnten war aber meist von den bisherigen Anbietern nicht vorgesehen oder war bezüglich der Frische der Produkte absolut nicht passend. Ich habe also bisher darauf verzichtet. Nun hat vor kurzem ein lieber Freund und lokaler Journalist einen Bericht in Facebook geteilt, dass es eine Kärntner Variante der Kochbox geben soll. Ich war gleich begeistert. Die Gelegenheit neue Rezepte mit lokalen Produkten von Kärntner Bauern auszuprobieren, war plötzlich zum Greifen nahe.

Nachdem ich nun seit einer Woche krankheitsbedingt zuhause verbracht habe, habe ich diesen Anlass genutzt mir die Bestellung vor die Türe liefern zu lassen und mir den Einkauf in den Einkaufszentren zu ersparen.

Heute war es dann so weit. Eine junge freundliche Dame brachte mir wie vereinbart die Bestellung am späten Nachmittag direkt vor die Haustüre.

Dann ging es an das Auspacken und Rezept lesen. Ich hatte mir für meinen ersten Versuch die Quiche mit Bio-Kartoffeln. Speck, Almkäse und Salat für 4 Personen bestellt (also Kochen für das ganze Haus). Kosten inklusive Lieferung 17,18 Euro, also 4,29 pro Person.

Ich war begeistert, die meisten Produkte waren aus unmittelbarer Nähe und das Gemüse war äußerst frisch.

Ich möchte anmerken, dass ich zwar 5 Jahre die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe besucht habe und somit 4 Jahre kochen hatte, das dies aber nie meine Spezialdisziplin war. Meine beste Freundin und ich wir konnten Dinge verbrennen lassen, was sich keiner vorstellen konnte. So hab ich es doch glatt geschafft einmal im Kochunterricht eine Suppe anbrennen zu lassen. Witzigerweise liegt mir das Backen von Kuchen dafür sehr.

Daher war ich gespannt, ob auch eine nicht wirklich gute Köchin in der Lage ist anhand der beigelegten Rezepte daraus etwas essbares zu machen. Also ging los mit dem Experiment. Die Anleitung war klar verständlich und leicht umzusetzen. Es begann bald herrlich in der Küche zu riechen und wurde bei Tisch von allen als gelungen bezeichnet und so war am Ende des Abendessens kein Krümel mehr übrig.

Ich kann also dieses Rezept und diesen Lieferservice auf Grund meiner ersten Erfahrung empfehlen. Ich werde diesen Service sicher wieder nutzen und auch ein anderes Rezept ausprobieren. Ich werde euch berichten.

Hier ein paar Bilder von meiner ersten Bestellung bei Gaumenfest

Sinusitis ole ole

Ich liege derzeit krank im Bett. Mal abgesehen von viel Schlaf versuche ich meine Heilung auch durch natürliche Heilstoffe zu ergänzen.Ich habe gelesen, dass Kurkuma und das darin enthaltene Curmin ein entzündungshemmender Stoff sein soll. Jedoch ist Curmin nicht gleich Curmin. Curmin ist ein fettlöslicher Stoff. Oft wird er jedoch nur mit Pfeffer versetzt weil man hofft dass die Bioverfügbarkeit durch den Pfeffer bereits erhöht wird. Jedoch ist dies nicht wissenschaftlich erwiesen.

Fakt ist, dass Curmin durch das anfügen einer wasserlöslichen Schicht eine um 185 mal höhere Bioverfügbarkeit hat als pures unbehandeltes Curmin.

Bei der Mizell-Formulierung wird durch eine Anreicherung des Curcumins mit einem Hilfsstoff wie einem Öl eine „wasserlösliche Schicht“ um das fettlösliche Curcumin gelegt. Dem Magen-Darm-Trakt wird also i.W.S. vorgegaukelt, dass Curcumin wasserlöslich ist. Nach dem Übertreten löst sich diese Mizellen Schicht wieder auf und das Curcumin steht im menschlichen Körper in sehr großem Umfang zur Verfügung.Eine aktuelle deutsche Klinische Studie bestätigt durch Mizellen-Kurkuma eine 185-mal höhere Aufnahmerate gegenüber „reinem“ Curcumin. Dies ist die bisher maximal erreichbare Dosis derzeit.

Es sei also gesagt, dass man beim Einkauf ein Augenmerk darauf legen sollte.

Sonnentor baut auf die Kombination mit Pfeffer und Milch. Auch diese Kombination klingt nachvollziehbar. Insbesondere durch den Fettgehalt der Milch könnte das Curmin eine erhöhte Bioverfügbarkeit aufweisen.

Über den Geschmack erlaube ich mir kein Urteil, denn Geschmäcker sind nachweislich unterschiedlich und ich schmecke momentan auf Grund meiner Erkrankung sowieso nicht viel🙈

Laut mehreren Seiten soll Curmin folgende präventiven, unterstützenden und nachsorgenden Wirkungen mit sich bringen:

◦ Erkrankungen und Problemen rund um den Darm ◦EntzündungenAlzheimer (präventiv) ◦Krebs(präventiv) ◦Diabetes◦ Verdauungsbeschwerden ◦Gallen- und Leberbeschwerden◦ hohen Cholesterin (LDL) Werten

In diesem Sinne bleibt gesund! Ich geh mich wieder hinlegen und gesundschlafen, denn das ist wohl die beste Medizin 🤒