Weihnachten 2017

In den letzten Tagen war es ruhig am Blog. Meine absolute Priorität war meine Familie ♥️ letzte Vorbereitungen für einem gemeinsamen Abend mit meiner Familie und der Familie meines Freundes… kleine Aufmerksamkeiten verpacken, Essen vorbereiten…. das wichtigste an diesem Abend war, dass wie ihn im Kreise der Familie verbringen konnten und viel gelacht haben und gut gegessen haben.

Meine Mutter hat ab 8.1.2018 Chemotherapie und Strahlentherapie und daher war es mir besonders wichtig ihr ein schönes Fest zu schenken damit sie viel Energie für die bevorstehenden Therapien sammelt ♥️🎄

Nichts desto trotz ist auch heuer das Christkind zu mir gekommen und natürlich auch zu allen anderen auch 🙈

Wie andere Länder den Weihnachtsmann haben, so kommt bei uns das Christkind. Am Vormittag, so ist es bei uns Brauch, holen wir das Friedenslicht beim Roten Kreuz ab. Dann entspannter Nachmittags und abends gemeinsames Essen und Bescherung 🎄🎅🏼

Ich habe von meinen Eltern einen Engelsrufer und zwei Bücher bekommen. Eines über die Nutzung von Bäumen in der Nahrung bzw. Heilkunde und eines von Wazlawick (wie wirklich ist die Wirklichkeit) freu mich schon aufs Lesen und werde den Anhänger in Ehre tragen ♥️ hier ein Bild von meinen Eltern wie sie sich gerade über einen Korb mit selbstgemachten Speisen von den Eltern meines Freundes freuen 😊

Und von meinem Freund und seiner Familie gab es ein deutliches Zeichen, dass sie meine Reise- und Sportambition voll unterstützen 😍 mal schauen was mein nächstes Abenteuer wird 😬

Es war in Summe also ein gelungener Abend auch wenn zwei wichtige Wünsche von mir noch offen bleiben ♥️

Katschberger Adventweg

Eine Möglichkeit besinnliches Flair mit Bewegung zu vereinen, ist der Katschberger Adventweg. Diesen habe ich heuer zum ersten Mal besucht und ich kann ihn euch guten Herzens weiterempfehlen.

Man fährt rauf auf den Katschberg, kann gleich bei Parkplatz 1 parken und findet bereits dort das erste Hinweisschild um den richtigen Start zu finden.

Bedingt durch meinen Krankenstand und die damit verbundenen Ausgehzeiten sind wir bereits früh aufgebrochen und waren schon um 14 Uhr (zu dieser Zeit startet der Adventweg) vor Ort. Um diese Zeit war es noch ruhig und natürlich auch hell.

Der Zustieg kann entweder mit Bus, Kutsche oder zu Fuß erledigt werden. Da ich die Chance nutzen wollte, mich endlich wieder am Berg zu bewegen, sind wir natürlich gegangen. In Summe haben wir so über 12 Kilometer Fußmarsch hinter uns gebracht.

Man kommt zum ersten Häuschen am Weg, dort kann man sich verschließbare Thermotrinkbecher kaufen, die am Weg gratis mit warmen antialkoholischen Getränken aufgefüllt werden können. Es gibt unterschiedlichen Tee und Kinderpunsch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wer einen Glühmost oder Glühwein möchte findet auch zwischendurch die Möglichkeit einen solchen zu erwerben.

Je später und dunkler es wurde, desto mehr Leute befanden sich am Weg, teils mit den Laternen, die man dort kaufen konnte, ausgestattet, teils ohne Licht den Weg entlang stapfend.

Es entbehrt nicht einer gewissen Romantik muss man sagen, wenn Lichter und die aus Holz geschnitzten Figuren mit schönen Sprüchen den Weg zieren.

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In den Hütten wird musiziert und man kann handgemachte Produkte erstehen. Es wird eingeladen dazu gemeinsam zu singen oder einfach Geschichten zu lauschen.

Ein Advent fernab von Hektik und Trubel auf den Bergen, so mag ich das!

Mehr Informationen gibt es dazu unter: http://katschberger-adventweg.at

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Die Erleuchtung ;-)

Ich werde immer öfters gefragt, worauf man bei gewissen Produkten achten soll. So darf ich auch momentan einer lieben Kollegin mit Rat und Tat zur Seite stehen, die ihren Sohn auf Trekkingreise nach Nepal entlässt. Darum widme ich mich in meinem heutigen Blogeintrag dem Thema der Ausrüstung, insbesondere dem Thema der Stirnlampe.

Was habe ich anfangs zusammengekauft. Ich hatte ja keine Ahnung von Stirnlampen und deren Eigenschaften und welche Anforderungen ich an diese stellen musste um für meine Reisen ideal zu sein.

Und so kam es, dass ich die unterschiedlichsten Marken und Modelle in Besitz hatte und viele Vergleiche ziehen konnte. Hier zwei der Stirnlampen, die aktuell bei uns in Verwendung sind.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Marke nicht das entscheidende Kriterium beim Kauf einer Stirnlampe sein sollte.

Man sollte sich vielmehr folgende Fragen stellen:
Wie hell soll sie sein?
Wie schwer darf sie sein?
Wie lang soll sie leuchten?
Wie weit soll sie leuchten?
Kann ich sie unterwegs aufladen oder soll sie mit Batterien betrieben sein?
Wie wichtig ist ein guter Sitz – laufen  oder gehen?

Wenn man sich diese Fragen stellt, wird man sicher das passende Produkt finden.

Ich war heute bei meinem Sponsor und habe mal schnell einen Blick zu den dort aktuell lagernden Stirnlampen gemacht um euch hier die Unterschiede zu zeigen.

Hier am Bild seht ihr eine Kilimanjaro Stirnlampe, eine Ledlenser MH6 Stirnlampe und eine Petzl Tikkina Stirnlampe. Zu den Uhren komme ich morgen 😉

Die hellste dieser Stirnlampen ist die LEDLENSER Stirnlampe, erkennen kann man dies an den angegebenen Lumen. Lumen (lm) ist die Maßeinheit für den Lichtstrom. Der Lumenwert gibt an, wie hoch die Lichtmenge ist, die eine Lampe tatsächlich abstrahlt. Der Begriff Lumenkommt aus dem Lateinischen und bedeutet Licht. „Lumen ist der entscheidende Wert für die Helligkeit eines Leuchtmittels.“

Die LEDLENSER hier hat 200lm , die Kilimanjaro 170lm und die Petzl 150lm.

Von diesem Kriterium her müsste man also die LEDLENSER kaufen.

Die LEDLENSER ist jedoch auch das schwerste Modell hier mit 93 Gramm, die Petzl mit 83 Gramm und das Gewicht der Kilimanjaro wird leider nicht angegeben, dürfte aber ähnlich der Petzl sein, da die Bauweise sich sehr ähnelt. Von dem her gewinnt die Ledlenser in diesem Bereich nicht. Daher gilt zu entscheiden was wichtiger ist.

Die Leuchtweite kann entscheidend sein, wenn man am Berg unterwegs ist um entfernt lauernde Gefahren frühzeitig zu erkennen.

Für mich auch ein entscheidendes Kriterium ist jene, dass ich gerne Hybrid Stirnlampen nutze, welche ich im Notfall mit normalen Batterien betreiben kann oder auch mit einem Akku. So kann ich auf Trekkingreisen in Ermangelung von Auflademöglichkeiten auch mit normalen Batterien wieder für Licht sorgen.

Von den drei Produkten, die ich bei meinem Sponsor Hervis ausgewählt habe, würde ich für den Berg die Ledlenser  auf Grund der starken Helligkeit, der Akkulaufzeit und der Strahlweite wählen und für das Laufen eine der beiden anderen, wobei ich zugeben muss aktuell eine Petzl zum Laufen zu benutzen.

Mein aktuelles Modell ist die Petzl Tikka, die mir gute Dienste leistet. Diese kann ich ohne Bedenken weiterempfehlen.

Petzl Tikka
Kompakte Stirnlampe für die Beleuchtung im Nahbereich und für die Fortbewegung bei geringer Leuchtdistanz.
lange Leuchtdauer, bedienungsfreundlicher Schalter, 3 Leuchtmodi: Nahbereich, Fortbewegung und Fernsicht, rotes Licht, praktischer phosphoreszierender Reflektor
GEWICHT 86 g
ZERTIFIZIERUNG CE, IP X4 (wetterfest)
200 Lumen
BETRIEBSMÖGLICHKEIT 3 AAA/LR03-Batterien, Ni-MH-Akku-s
LICHTKEGEL breit
Ich habe auch diese für meine Marokkoreise benutzt und war absolut zufrieden mit der Leistung für dieses technisch wenig anspruchsvolle Gelände. Für alpinere Touren würde ich eine stärkere Ausführung empfehlen. Bei der Bergrettung werden zum Beispiel gerne Lampen mit fast 1000 Lumen verwendet um für die Einsätze gut gerüstet zu sein. Für den Kilimanjaro hatte ich eine LEDLENSER mit 850lm, die ich dann als Dankeschön unserer Crew geschenkt habe. Diese gibt es nach wie vor zu kaufen: https://www.hervis.at/store/Ausrüstung/Lampen/Stirnlampen/Led-Lenser/H-14R-2-schwarz/p/COLOR-1988271
Fakt is hier lieber ein bisschen mehr als etwas zu wenig, denn wenn es um die Sicherheit geht, sollte man nicht sparen.
Für weitere Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung. Schreibt mir gern auch, wenn ihr über andere Ausrüstungsgegenstände Informationen haben wollt.

Ziele 2018

Was macht man an so einem unfreundlichen Wintertag wie heute, wenn man noch dazu noch nicht ganz fit ist? Richtig man sucht die Herausforderungen für das Jahr 2018.

Ich möchte als nicht professionelle Sportlerin wieder an vielen Events teilnehmen und Spaß am Sport haben und zeigen, dass es nicht nur um die erreichte Zeit geht, sondern um die Erlebnisse am Rande beziehungsweise den Sieg über sich selbst.

Die Reiseplanung muss ich noch ein wenig in die Zukunft verlegen. Auf Grund der Lungenkrebsdiagnose meiner Mutter, möchte ich derzeit noch keine Reise buchen, sondern abwarten, wie ihre Therapie weitergeht nach ihrer Operation. Familie hat absolute Priorität! Da ich aber davon ausgehe, dass meine Mutter diesen Kampf gewinnen wird, weil wir einfach alles Kämpfer sind in meiner Familie, schmökere ich natürlich in diversen Reisebrochüren aber auch in Beschreibungen von Fernwanderwegen (Einige Bücher diesbezüglich haben den Weg auf meine Weihnachtswunschliste gefunden). Die effektive Entscheidung fällt dann Anfang nächsten Jahres, ob ich weiter weg verreise oder in der Nähe bleibe um Erreichbar zu bleiben.

Nichts desto trotz gibt es Events an denen ich mich bereits jetzt anmelden möchte beziehungsweise überlege mich anzumelden.

Fix ist der Start bei Kärnten läuft. Beim Frauenlauf möchte ich mit meinen Mädels vom Club261 #fearless laufen und vielleicht auch seit langem wieder einen Halbmarathon. Eventuell habe ich eine ganz tolle Pacemakerin für dieses Vorhaben @runningzuschi ich hoffe du kannst dich noch an unser Gespräch erinnern 😉

Inspiriert durch @trailbirdie überlege ich den Start beim Karwendelmarsch. Hier könnt ihr mir sagen was ihr denkt:

https://www.facebook.com/vrenchengetsfit/?hc_ref=ARQqeTOl_cVITXSWYecgIqsOQO9cgqHSKxyqQVlDVyfDStQaBYuM8cMqtth0UfBht1w

Kirschblütenlauf ist sicher auch wieder ein Muss … denn ich finde Läufe, die einen guten Zweck zum Hintergrund haben besonders erstrebenswert.

Habt ihr noch Vorschläge, wo ich mitmachen sollte bzw. bei welchen Events ihr mich gerne sehen würdet, dann kommentiert gerne 😉 Ich freue mich auf eure Ideen!

hier ein paar Bilder aus dem heurigen Jahr 💪🏼

Wie anfangen mit dem Sport?

Nein ich bin zu dick …. nein ich hab ja keine Luft … nein ich kann wegen meinen Knien nicht … nein ich hab kein Geld …. nein ich habe keine Zeit …

…viele, viele Ausreden um nicht mit Sport zu beginnen. Warum aber haben wir so einen inneren Schweinehund zu bekämpfen, wenn es darum geht gesund und fit zu werden durch Sport. Die Lösung ist einfach: Weil jeder unter Sport gleich Laufen gehen, Bergsteigen oder sonstige anfangs vielleicht überfordernde oder anstrengende Tätigkeiten sieht. Dabei ist der Anfang am Besten damit getan, den Körper in Bewegung zu bringen.

Momentan ist mir noch ein Sportverbot auferlegt durch meine Operation am 23.11., aber eine Empfehlung auch mich viel zu bewegen. Warum ich mich viel bewegen soll? Weil die Bewegung der Beine, den Lymphfluss in den Beinen anregt und somit wesentlich zur schnelleren Heilung beitragen kann. Nun werden Profisportler sagen, spazieren gehen ist kein Sport, aber es ist wieder oder erstmal der richtige Schritt um den Körper an Bewegung zu gewöhnen und ihn zu aktivieren.

In meinem letzten Artikel habe ich euch bereits geschrieben, welche schönen Nebenwirkungen das Gassi gehen mit einem Hund haben kann … von Vitamin D bis zu frischer Luft bis eben auch die Anregung des Lymphflusses in den Beinen.

Also wer sich nicht gleich überfordert, sondern langsam beginnt, wird immer mehr Freude an der Bewegung finden und sich schön langsam aber sicher steigern.

Hier seht ihr einige nette kleine Wanderungen im Bezirks St. Veit für diejenigen, die die Heimat erkunden wollen.

https://www.bergfex.at/sommer/sankt-veit-glan/touren/wandern/

Momentan heißt es gut anziehen, denn man soll weder frieren müssen bei einem Spaziergang noch zu Schwitzen beginnen, weil man zu viel an hat. Ich durfte mir vor kurzem bei meinem Sponsor einiges an neuem Equipment aussuchen. Meine Wahl fiel für diese Jahreszeit auf :

Kilimanjaro Plus Rogil Damen Gilet mit Thinsulate Füllung

Kilimanjaro Plus Beja Langamshirt

sowie für kältere Tage die Kilimanjaro Plus Salvada Thinsulate Pontetorto Jacke

Mir persönlich ist die Marke des Produktes egal. Es muss funktionell sein und das Preisleistungsverhältnis muss passen. Persönlich finde ich die Thinsulate Füllung (kommt aus dem Englischen von thin (dünn) und insulate (dämmen)) sehr praktisch. Im Gegensatz zu Daunen haben Thinsulate oder auch Primaloft den Vorteil nicht die Nässe der kalten Winterluft anzunehmen und sind im Fall der Fälle auch wieder schnell trocken. Sie zeichnen sich auch besonders durch ihre Atmungsaktivität aus. Die Daunenjacke habe ich eigentlich nur mehr bei meinen Expeditionen mit, da bei 25 Minusgraden nichts über eine füllige Daunenjacke geht 😉

In diesem Sinne, ran an den Weihnachtsspeck bevor er sich festsetzt und raus in die frische Luft mit euch.

lg eure Verena

Gesund mit 🐕 Hund

Was sich reimt das ist gut 😉 und in diesem Fall auch wissenschaftlich erwiesen. Bedingt durch meine sportliche Auszeit, beschäftige ich mich derzeit viel mit wissenschaftlichen Artikeln zum Thema Gesundheit, mentale Stärke aber auch Equipment am Berg und beim Sport allgemein, sowie dem Thema Fernwanderungen und möglichen Reisedestinationen.

Heute möchte ich euch erzählen, warum uns ein Hund gesund hält.

Ich selbst bin Mitbesitzerin eines wunderbaren Vierbeiners und auch Teilzeitersatzfrauchen für den Labrador meiner Eltern. Wir haben schon immer Hunde gehabt. Unsere Hunde waren nie vom Züchter, sondern immer sogenannte Secondhand-Hunde die im Tierheim gelandet sind oder die überforderte Besitzer eben dort hin abgeben wollten.

Momentan ist das Spazierengehen mit den Hunden meine sportliche Aktivität, da ich postoperativ nicht mehr machen soll. Da ich aktuell für 2 Hunde verantwortlich bin, gehe ich also zwei mal hintereinander Gassi und es tut nicht nur den Hunden gut.

Also habe ich mich mit dem Thema genauer beschäftigt. Was ist so gesund an der Haltung vom Hund?

  1. Hunde kennen kein schlechtes Wetter!
    Egal welches Wetter draußen gerade herrscht, ob eisig kalt, regnerisch, sonnig oder heiß, der Hund will bewegt werden und als verantwortungsvoller Hundebesitzer setzt man dies auch in die Tat um. Der Mensch braucht frische Luft und auch das Tageslicht. Insbesondere das Tageslicht ist für die Vitamin D Produktion essentiell. Das Vitamin D ein bis dato unterschätztes Vitamin ist, ist inzwischen kein Geheimnis mehr.
  2. unspezifische Vitamin-D-Mangel Symptome
    • Müdigkeit.
    • Antriebslosigkeit.
    • verlangsamtes Denken.
    • schlechtere Regeneration nach Belastung
    • depressive Verstimmungen.
    • Muskelschwäche.
    • Muskelkrämpfe.
    • Knieschmerzen.
    • Rückenschmerzen
    • Schlafstörungen
    • Appetitlosigkeit
    • Innere Unruhe / Nervosität
    • Hautprobleme, zum Beispiel Schuppenflechte
    • erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen und Infekte
    • usw.
  3. Entspannter durch Hund
    Einen Hund zu streicheln ist wie eine meditative Handlung, man entspannt gleichzeitig mit dem Hund und der Hund weiß es meist zu genießen. Somit haben beide was davon, Hund und Herrchen oder Frauchen. Beim Menschen sinkt die Herzfrequenz, der Blutdruck und auch die Schweißproduktion wenn sein Hund in seiner Nähe ist. Wissenschaftliche Studien belegen sogar eine erhöhte Dopamin und Serotonin Ausschüttung, wenn man 15 Minuten mit dem Hund spielt. Kinder sollen sogar weniger gefährdet sein kriminell zu werden, wenn Sie die Verantwortung für einen Hund aufgetragen bekommen und sich für ein Wesen verantwortlich zeigen müssen. Auch die Aggressivität von Hundebesitzern soll geringer sein.
  4. Allergien ade
    Vorweg gesagt, wenn schon Allergien vorhanden sind, kann man die wohl kaum durch Anschaffung des Hundes los werden. Studien jedoch belegen, dass wenn ein Kind mit Hund im Haus aufwächst, dieses eine bessere Abwehr entwickelt und weniger Allergien entwickelt. Es war ja schon immer mein Reden, dass ein keimfreier Haushalt der größte Schwachsinn ist, außer er wäre medizinisch indiziert. Es gibt inzwischen so viele Menschen, die alles nur mehr desinfizieren und somit überhaupt keine Abwehrkräfte mehr aufbauen müssen. Natürlich ist bei der Haltung eines Hundes mit erhöhtem Reinigungsaufwand zu rechnen auf Grund der Hundehaare, aber das ist es mir persönlich doch wert 🙂
  5. soziale Kontakte
    in einer Zeit der Anonymität finde ich es besonders schön, wenn man beim Gassi gehen auf andere Hundebesitzer trifft, auf Grund der Gemeinsamkeit zum Plaudern kommt und vielleicht auch mal gemeinsam spazieren geht. Fernab jedem sozialen Netzwerk im Internet, einfach face to face. Auch die Mitgliedschaft bei einem Hundeverein oder bei einem Ehrenamt in Verbindung mit dem Hund schließt man neue Bekanntschaften und sogar Freundschaften.

Dies alles kann natürlich nicht auf jeden Hundebesitzer umgewälzt werden, denn auch hier gibt es schwarze Schafe. Aber ich persönlich genieße jede Minute mit unseren Hunden zuhause und weiß ihre positive Wirkung auf meine Gesundheit sehr zu schätzen.

Ernährung aus meiner Sicht

Im Advent neigen die Menschen dazu gerne zu genießen und ich finde, dass das auch ok ist. Wir leben nicht nur um uns Verbote und Gebote aufzuerlegen, sondern auch um das Leben zu genießen. Nichts desto trotz hat jeder sein Wohlfühlgewicht, welches er nach der Schlemmerei wieder erreichen möchte. Aber wie zu diesem Wohlfühlgewicht kommen? Welche Ernährung? Welcher Sport?

Heute möchte ich mich der Ernährung widmen. Ich halte nichts von Verboten, sondern halte es nach Paracelsus, der schon vor langer Zeit gesagt hat: Die Dosis macht das Gift. Meiner Meinung nach ist auch dies das Rezept für eine gesunde Ernährung. Ich halte nicht von einseitiger Ernährung wie lowcarb, lowfat, lowwasauchimmer. Alles was man sich auf Dauer verbietet, begehrt man auf längere Zeit immer mehr. Die altbewährte Tellermethode finde ich zum Beispiel nicht schlecht um eine passende Dosierung zu finden. Mach den halben Teller voll mit Gemüse, ein Viertel mit hochwertigen Kohlehydraten und ein Viertel mit Eiweiß (ob tierischer oder pflanzlicher Version sei jedem selbst überlassen).

Es soll auch mal gewährt sein, ein Stück Kuchen ohne Reue zu genießen oder ein Stück Schokolade. Hier sei gesagt, dass das Stück kein ganzer Kuchen ist und auch keine ganze Tafel Schokolade.

Wichtig ist auch, wie die meisten es auch als Kind gelernt haben sollten, das ausgiebige Kauen und damit verbundene langsame Essen. Andernfalls wird das Sättigungsgefühl zu spät eintreten und man hat dieses Vollgefressengefühl.

Bewusstes Einkaufen macht auch Sinn. Habt ihr schon mal die vermeintlich gesunden Joghurts auf ihre Nährwertangaben hin überprüft? Nur weil wenig Fett drin ist, heißt es nicht dass es gesund ist. Oft sind in sogenannten Fruchtjoghurts Unmengen an Zucker zugefügt. Ich selbst mache gern mein Joghurt selbst und schneide mir frische Früchte in das Joghurt. Selbstgemacht heißt auch Kontrolle zu haben, über was ich esse. Fertigprodukte sind meist voll mit Haltbarkeitsmitteln und Geschmacksverstärkern und eventuell auch Farbstoffen. Sie sind also meiner Meinung nach eine Notlösung aber keine Dauerlösung.

In diesem Sinne genießt den Advent mit selbstgemachten Keksen und Stollen, habt kein schlechtes Gewissen dabei und steigert einfach euer Sportpensum um nicht mit den Kilos ins unendliche zu rattern 😉

Die aktuelle Zeit lädt zum Skifahren, Skitouren gehen und zum Schneeschuhwandern, ebenso wie für eine Laufeinheit (natürlich anständig bekleidet) oder wer es trocken mag auch einem Besuch im Fitnessstudio.

Postoperativer Aufenthalt

Ich bin inzwischen den 4. Tag nach meiner Operation im Krankenhaus. Ich erhalte hier Kompressionstherapie in Form von Bandagen und Lymphomat IPK sowie Kleingruppengymnastik zur Anregung des Lymphflusses für eine schnellere Genesung.

Was soll ich sagen hier zum stationären Aufenthalt. Jede Krankenschwester und jeder Pfleger den ich hier kennengelernt habe, ist freundlich und bemüht, aber nichts desto trotz merkt man einen wesentlichen Unterschied zu einer Privatklinik. Diese Unterschiede äußern sich in der Zeit, die ein Pfleger pro Person hat, sowie im Essen als auch im Zimmer.

Wir sind ob wir es wahr haben wollen oder nicht einer Zweiklassenmedizin ausgeliefert und das macht mich traurig und verärgert zugleich. Denn jeder der in einem Krankenhaus sein muss, befindet sich in einer nicht erfreulichen Situation und hat es verdient alles zu erhalten um den Aufenthalt gut zu überstehen und Kraft tanken zu können.  Aber ich werde mich nicht zu sehr über das System auslassen.

Fakt ist im Vergleich zu vielen anderen Personen hier, gehts mir echt super. Heut beim Turnen fand ich die Übungen als doch leidenschaftliche Sportlerin eher lustig als schwierig, trotz frisch operierter Beine. Man kann sagen, was man will, aber als sportlich begeisterte Person regeneriert man einfacher und kann vielleicht oft mit Schmerz bei Wiederaufbautraining besser umgehen oder man bringt bedingt durch das Leben schon viel Kampfgeist mit. Ich merke, dass ich eine der wenigen hier auf der Station bin, die Sport als Passion und etwas positives erkannt hat. Aber genau Sport bzw. Bewegung auch in sachter Version sind jedoch wichtig für Menschen mit Lymphproblemen, um die Circulation im Körper anzuregen. Ich spreche hier mit vielen Menschen und versuche ihnen zu zeigen, wie viel Freude Bewegung machen kann und hoffe dadurch auch einigen hier neue Sichtweisen eröffnet zu haben.

Morgen gehts für mich wieder nachhause und ich freue mich bereits auf mein eigenes Bett (darf man auch nicht unterschätzen), Essen so wie ich es für richtig erhalte (mit viel Gemüse, hochwertigen Proteinen und Vollkornprodukten und wenig Zucker) und meine Familie.

Zuhauf angekommen heißt es dann spazieren gehen so viel wie möglich um die Heilung gut voranzutreiben und bald wieder komplett fit zu sein um euch in neue Abenteuer entführen zu können.

Bleibt oder werdet gesund, glg eure Verena

Lipödem ade Teil 1

Es war jetzt einige Tage ruhig auf meinem Blog. Grund dafür war die angekündigte Operation. Ich habe euch ja erzählt, dass meine Ärzte gemeint haben, dass man mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen normal nicht so sportlich ist, aber auch dass ich es beweise, dass eigentlich nur die eigene Überwindung und der eigene Schritt in die richtige Richtung uns von unserer Gesundheit abhält.

Ich habe, also seit dem ich in die Pubertät gekommen bin, ein Lipödem. Was ist das? Fett dass einfach wächst ohne sich falsch zu ernähren und trotz Sport fröhlich weiterwächst. Oft wird diesen Menschen nicht zugetraut sportlich zu sein, da sie halt nicht die Figur eines Sportlers haben. Manche Menschen mögen diese Personen sogar als fett bezeichnen und Kinder sind da sowieso sehr grausam direkt. Ich habe jetzt also jahrelang alles getan was menschenmöglich und noch im gesunden Ausmaß ist um dem Lipödem herr zu werden. Wie zu erwarten war mit mäßigem Erfolg, denn man kann es verlangsamen und trotzdem eine gute sportliche Basis aufbauen aber man kann es nicht aufhalten.

Eines Tages war ich in der Lymphklinik in Wolfsberg in Kärnten und bin hier an eine ganz liebe Ärztin gelangt, die mir mitteilte, dass es inzwischen unter speziellen Voraussetzungen sogar eine Operation dagegen geben würde. Man müsse mindestens 1 Jahr konsequente Therapie durch Kompression, Entwässerung und gesunder Ernährung und Sport nachweisen, dann würde die Krankenkasse bei entsprechender Dokumentation den Eingriff sogar zahlen.

Die Chance mein Lipödem also loszuwerden, war plötzlich greifbar nahe. Ich habe also jede Kleinigkeit dokumentiert, die ich gegessen habe, habe jede Minute Sport aufgeschrieben, habe bei jedem Wetter meine wunderbaren Strümpfe getragen und habe auch abgenommen, überall am Körper nur nicht an den Beinen.

Mit dieser Dokumentation ging ich also zur GKK und bekam den Stempel für die Kostenübernahme.

Die 1. von 2 Operationen habe ich am Donnerstag gehabt. Die Technik ist ähnlich der einer normalen Fettabsaugung nur wesentlich lymphschonender. Ich frage mich nun 2 Tage danach, wer sich das um Gottes Willen nur aus kosmetischen Gründen antut. Meine Beine sind zwetschgenblau und jeder Schritt schmerzt momentan. Ich weiß für mich, dass es das Wert ist, da ich selbst nie den Zustand ändern hätte können, allen anderen sage ich ganz im Ernst, hoch die Ärsche und Leben ändern!

Mir persönlich fehlt jetzt schon der Sport und ich freue mich darauf euch mit vielen Tourenberichten und Reiseberichten zu versorgen. Kurz bevor ich ins Krankenhaus bin, habe ich noch ein tolles Gespräch mit meinem künftigen Sponsor Hervis St. Veit gehabt, in dem wir einige tolle Ideen hatten um euch viel Input für Bergtouren und Trekkingreisen geben zu können, basierend auf meine persönlichen Erfahrungen.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit und auf die Abenteuer 2018 … lasst euch überraschen 🙂

Logbuch vom 14.09.2017

Meine Tage in Marokko neigen sich dem Ende. Gemischte Gefühle begleiten mich heute auf dem Weg – einerseits Freude auf meine Lieben zuhause und andererseits Wehmut, denn ein spannendes Abenteuer und das Entdecken eines für mich neuen Landes neigt sich dem Ende zu.

Heute gab es um 7 Uhr Frühstück, Regen und ein starker Wind begleiteten uns die ersten Stunden. 1024 Höhenmeter Abstieg und 100 Höhenmeter im Aufstieg war unsere heutige Etappe. Der erste Tag mit schlechtem Wetter, wir hatten wirklich Glück bis dato gehabt.

Wir bewegen uns also wieder in Richtung Zivilisation. Die erste richtige Dusche erwartet uns in dem „Hotel“. Nach fast 2 Wochen in den Bergen freut sich die Haut auf eine richtige Pflege. Befreien von dem Staub der Viertausender, befreien von dem Wildwuchs in diversen Körperregionen, eincremen nach dem Härtetest für den Körper in den letzten Tagen. Man kann sagen, ein wirklicher Genuss, den man hier wahr nimmt.

Es gibt hier auch ein WLAN, aber es ist dermaßen schlecht, dass nur eine kurze Nachricht in die Heimat gelangen kann, dass wir uns einigermaßen gesund in der Zivlisation eingefunden haben.

Wieder essen am Tisch, das war auch ein Luxus. Wie immer verwöhnte unser Koch uns mit lokalen Köstlichkeiten. Ich glaube ich habe noch nie so viel Gemüse in meinem Leben gegessen.

Abends kommt Khalid nochmals auf mich zu und meint zu mir, er habe sich in mich verliebt. Ich teile ihm mit, dass er ein ganz wunderbarer Mensch ist, aber dass ich meine Liebe schon gefunden habe und ich mir auch nicht vorstellen könnte mit ihm mehr als eine Freundschaft zu pflegen. Dann falle ich müde aber zufrieden in mein Bett – ein ungewohnter Luxus nach 8 Tagen dünner Matte.

 

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hier das einzige Regenfoto

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links neben mir sitzt Peter unser ältester Mitreisender, ich hoffe, dass wir nochmal eine Reise miteinader machen können

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ein kleiner Blick auf die Nachmittagsjause