Mein erstes Schwimmtrainingslager

Hätte mich vor zwei,drei Jahren jemand gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in ein Schwimmtrainingslager zu fahren, hätte ich wohl gelacht. Ich hätte gefragt wofür und hätte mir nie vorstellen können, wie genial aber auch anstrengend schwimmen sein kann.

Es ging also Freitags vormittags auf die Reise nach Lignano Italien mit dem Triathlonverein 3athlon, bei dem ich inzwischen einige liebe Menschen kennen- und schätzengelernt habe. Mit einer kurzen Pause auf einer italienischen Raststätte ging es direkt zum ersten Training. Das Training fand im Olympiastadion von Lignano statt. 2 Einheiten zu je ca 1 1/2 Stunden pro Tag erwarteten uns.

Hier der Link zum Schwimmbad: Olympia Stadion

Unser Trainer Mario teilte mich auf der leichtesten Bahn ein und ich war sehr froh darüber, denn ich wollte mich verbessern und hatte aber definitiv noch nichts bei den starken Schwimmern zu suchen. Schließlich habe ich erst im April meine ersten Kraulversuche gemacht und bin gerade mal in einem Stadium dass ich inzwischen nicht die Angst habe zu ersticken oder zu ertrinken 😉 naja ok so schlimm ist es dann doch auch nicht mehr, aber ich habe definitiv noch viel Potential nach oben und habe noch viel an meiner Technik zu feilen.

Nach der ersten Einheit ging es ins Hotel. Ein kleines nettes Hotel mit einer kleinen Bar, einen ansprechendem Frühstücksbuffet und zwei Mittagsnudelvarianten und Salat für zwischen den Trainings.

Hier der Link zum Hotel: Hotel Bologna

Wir haben viel Technikübungen gemacht und auch solche Herausforderungen wie mit den Armen kraulen und den Beinen Brustbeinschlag und umgekehrt gemeistert, wir haben etliche Kilometer im Wasser hinter uns gebracht und ich bin noch nie so viel in meinem Leben geschwommen. Am letzten Tag durfte ich auch meine ersten Versuche mit der Rollwende wagen und stellte mich dabei angelbich auch gar nicht so schlecht an. Bei der letzten Einheit wollte dann meine Schulter partou nicht mehr die Hand nach vorne bringen, zumindest links nicht. Ein Zeichen dass es genug war für das erste Schwimmtrainingslager.

Ich habe dank unseres Trainers viel Input erhalten und konnte viel dazulernen und insbesondere meine Armtechnik beim Kraulen verbessern. Ich hatte viel Spaß und das Schönste war wohl, dass ich dieses schöne Abenteuer gemeinsam mit meiner besseren Hälfte erleben durfte und abends erschöpft aber zufrieden an seiner Seite einschlafen konnte. Für ihn wären meine Einheiten wohl ein Klacks gewesen und trotzdem gab er mir das Gefühl stolz auf mich zu sein.

Fakt ist, es gibt im März eine Wiederholung und ich freue mich schon jetzt drauf!

Danke nochmals an Mario Kapler für die Organisation und das tolle Training!

Der Trainer

Sausaler Weinstraße for Beginners

also das war wohl das lustigste Wochenende seit langem … selten so gelacht über Kleinigkeiten … und um ehrlich zu sein auch noch nie so etwas erlebt … aber starten wir von Beginn an:

Vor einem Jahr habe ich ein mehr moduliges Seminar besucht um mich zu spezialisieren in der berufsspezifischen Frauenberatung. Dort durfte ich viele andere tolle Frauen kennenlernen. Wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben und uns jedes Jahr einmal in einem Bundesland zu treffen. Dieses erste Treffen durften wir dieses Wochenende gemeinsam im Sausaltal erleben.

Nach Nachfrage beim Tourismusverband wurde uns eine Unterkunft empfohlen bei der wir dann auch die Zimmer für dieses Wochenende reservierten. Eine durchaus erschwingliche Unterkunft, was wohl auch an der nennen wir es mal idyllischen Lage (man könnte aus den A…. der Welt nennen) liegen könnte. Egal wir wollten uns ja bewegen und so war uns die Lage erstmal egal.

Ich war wie üblich die erste. Als ich ankam wurde ich gleich von Hund und Hausherren empfangen, der mich gleich zur Chefin ins Haus schickte. Ich wollte noch auf die anderen warten um die Zimmereinteilung gemeinsam abzuklären, musste aber gleich ein Zimmer aussuchen, so hat es die Hausherrin beschlossen. Breitgeschlagen nahm ich also einen der Schlüssel und beschloss ich könne Ihn bei Bedarf dann noch immer austauschen.

Wir waren gerade mal erst die Hälfte der Leute angekommen, wollte die Pensionschefin mit uns schon das Frühstück „besprechen“, wobei wir zu dem Zeitpunkt noch nicht genau wussten, was da wohl zu besprechen sei.

Es wurde erklärt, dass die Heizung um 17 Uhr aktiviert werden würde, die Fenster dann zu schließen seien und dann um 23 Uhr die Heizung wieder ausgehen würde bis in der früh um 5 Uhr. Ganz nach Niki Lauda: Wir haben doch nix zu verschenken.

Deswegen hatte wohl die Klorolle eine eigene Häckelmütze 😉 das habe ich schon echt lang nicht mehr gesehen.

Dann kamen auch die letzten. Nun war es so weit. Wir wurden alle in das Frühstückszimmer „zitiert“ und fanden uns plötzlich in der genialsten Pensionskomödie ever wieder. Jeder musste sich entscheiden ob er morgen zum Frühstück Kaffee oder Tee möchte, wie viele Eier er möchte, wie viele Minuten das Ei gekocht sein soll, welche Sorte Marmelade bereit gestellt werden soll (By the way es kam die falsche auf den Tisch 😉 ) und ob wir Käse oder Wurst oder gar beides haben wollten, welches Gemüse und Obst es geben würde und ob jemand Joghurt haben möchte, …. Die Besprechung dauerte gefühlt eine Stunde, bis wir dann mit Erlaubnis das Haus verlassen durften.

Fluchtartig verließen wir das Haus bevor wir noch die Duschdauer besprechen mussten. Wir begaben uns zum Lokal Schneiderannerl, welches knapp 6 Kilometer Fußweg entfernt lag und eine reichliche Speise und Getränkekarte bot. Während des Essens wurde gefachsimpelt aber auch nochmals die Besprechung hinsichtlich des Frühstücks ausgiebig analysiert.

Richtig satt begaben wir uns dann im Dunklen wieder zurück in den Ort mit dem melodischen Namen Pistorf und landeten dort in dem Gasthaus Schatz. Der Hausherr ein sehr aufmerksamer Gastgeber und ein guter Kaffee erwarteten uns dort, sowie auch sehr betrunkene Männer, die wohl auf Grund des anfallenden Frischfleischaufkommens im Lokal völlig aufgewühlt waren und mit lallendem steirischem Akzent versuchten sich zu artikulieren. Ein anderer Mann stand an der Theke und konsumierte 6 weiße Spritzer während wir einen Kaffee tranken. Wir wussten schnell, hier würden wir trotz des freundlichen Services nicht den Abend ausklingen lassen und so ging es weiter nach Gleinstätten, wo wir dann im Café Okei den Abend ausklingen liesen.

Heut nach einem fast wie vorhergesagten Frühstück (und nachdem wir fast Schimpf bekommen haben, weil wir zu wenig Wurst konsumiert haben und Lob dafür dass wir so brav Gemüse gegessen haben) begaben wir uns noch zum größten Klapotetz (ein Windrad, welches Lärm machen soll um die Vögel von den Weintrauben zu verjagen) und zu einem Aussichtsturm am Demmerkogel, bevor wir wieder jeder nachhause gefahren sind.

In Summe sind wir dieses Wochenende 14 Kilometer spazieren gegangen um all diese Ziele zu erreichen.

Nächstes Jahr werden wir uns in Kärnten treffen und ich darf dieses Abenteuer planen. Ideen werden gerne angenommen 😉

Hier noch ein paar Bilder von unserem Abenteuer im Sausal

Hotel Sperlhof

Ich hatte den letzten Teil meiner Seminarreihe für die BELA Zertifizierung diesmal in Windisch Garsten im Sperlhof. Nachdem wir von unserem ersten Seminarhotel so enttäuscht waren, habe wir uns kurzerhand geweigert, dort nochmals zu übernachten. Unsere Wahl fiel dann auf den Sperlhof, da dort scheinbar Preis und Leistung ok waren.

Manko an der Unterkunft, von Kärnten aus ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine richtige  Weltreise. Ich musste also 3 mal umsteigen. Am Bahnhof abgeholt wurde ich dann vom hauseigenen Taxi des Hotels, welches nicht verrechnet wurde.

Ich wurde an der Rezeption sehr freundlich von der Chefin empfangen und hatte schnell meinen Zimmerschlüssel und eine Beschreibung wie ich mein Zimmer finden würde. Das Haus besteht aus einem Haupthaus und Nebenhäusern welche teilweise direkt durch Verbindungsgänge erreichbar sind. Als ich mein Zimmer betrat erfüllte ein frischer Holzgeruch den Raum. Das Zimmer war hell, schön eingerichtet und wohnlich. Die Möbel waren gut in Schuss und keinesfalls abgewohnt sondern sehr gepflegt. Eine Toilette und ein extra Bad mit Badewanne und ein großer Balkon mit Ausblick auf die Berge rundeten das Angebot ab. Am Zimmer wartete auch ein Korb mit Badehandtuch und Bademantel zur Nutzung des hauseigenen Swimmingpools.

Da ich auf Seminar war und nicht auf Urlaub konnte ich nur einen Teil des Freizeitangebotes nutzen. Ich hatte eine Massage bei der selbstständigen Masseurin, die auf Terminanforderung ins Haus kommt, war jeden Tag Schwimmen und nutzte auch den kleinen Fitnessraum. Zudem war eine eigene Damensauna und auch eine gemischte Sauna im Hotel verfügbar. Man kann also auch gut dort bei schlechtem Wetter ein paar Tage aushalten.

Bei schönem Wetter kann man dort wunderbar Wandern, da sich dieses Hotel im Phyrn-Priel Gebiet befindet und somit genug Optionen bereit hält die Berge zu erkunden.

Zur Kulinarik und damit Gastronomie: Das Frühstücksbuffet war ausgezeichnet und es war mehr als genug Auswahl, somit sollte für jeden etwas dabei sein. Wir nutzten kein a la carte sondern ein Seminarmenü und hatten täglich die Auswahl aus einem Menü mit Fleisch und einem vegetarischen Menü. Zudem gab es reichlich Salate vom Buffet, die ich persönlich am meisten genossen habe. Abends gab es auch Suppe und Nachspeise.

Das Personal ist offensichtlich mehrsprachig und konnte so in den unterschiedlichen Sprachen den Gästen zur Verfügung stehen. Unsere Kellnerinnen und Kellner waren freundlich und bemüht und es gab keinen Grund zur Beschwerde. Unser Kellner Florian scheint für diesen Job geboren zu sein, da er die richtige Kombination aus Gelassenheit und Freundlichkeit für diesen Job aufwies und den richtigen Schmäh für die abendliche Unterhaltung drauf hatte.

Der Seminarraum Bergblick bot eine wunderschöne Aussicht und genügend Platz für unsere Gruppe.

Wir wurden auch vom Hotel wieder zum Bahnhof zurückgebracht und wir wurden auch um persönliches Feedback zum Aufenthalt von der Chefin gebeten, da ihr offenbar wichtig war, ob es noch Verbesserungspotential gibt. Ich finde dies persönlich wirklich gut und richtig, dass man aktiv den Kunden nach Potentialen oder gewünschten Veränderungen befragt, denn nur so kann man sich auch weiterhin verbessern oder mit der Zeit gehen.

Ich werde also gerne wieder auch privat dort hin reisen und die Angebote noch intensiver nutzen als ich es während des Seminars konnte.

Hier der Link zum Hotel: http://www.sperlhof.at

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Feedback rein persönliche Eindrücke und Erfahrungen darstellt und unbezahlt ist.

Bilder zum Aufenthalt