Karwendelmarsch 2018

Dieses Event war eigentlich der Grund warum ich mich im Dezember dazu entschied einen Trainer zu suchen, denn ich wollte gut vorbereitet in dieses Abenteuer gehen.

Ich habe viel trainiert in diesem Jahr, aber Höhenmeter waren eigentlich verhältnismäßig wenige in meinem Trainingsplan, da zusätzlich die Herausforderung Triathlon anstand.

Ich fuhr also Freitag nach Pertisau, wo ich mich in einem modernen jungen Hotel einquartiert hatte für dieses Wochenende. Die Wetterprognose war alles andere als erfreulich, von Regen und Schnee war die Rede.  Davon wollte ich mich aber nicht gleich abschrecken lassen, ich wollte zumindest starten, denn es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Das Hotel nach 6:35 Stunden erreicht, sah ich mir Abends noch das idylische Ortchen am Aachensee an, allerdings bereits da mit leichtem Regen. Ich wusste nun wo am nächsten Morgen das Shuttle nach Scharnitz losfahren würde. Lokale waren bereits an diesem Tag überfüllt und es war kaum möglich etwas zu essen zu bekommen. Ich ging früh ins Bett, denn bereits um 3 Uhr morgens sollte mich der Wecker wieder aus dem Schlaf reißen, was er dann auch tat. Schon bei Regen ging es zum Shuttlebus. Die Organisation dieses Events war wirklich vorbildhaft!

Über eine Stunde Busfahrt zum Startbereich und dort noch ein Käsesemmerl und einen Kräutertee bevor um 6 Uhr mit einer altertümlichen Kanone der Startschuss fiel.

Die Läufer schlängelten sich an den Wanderern vorbei aber auch Personen, die sich zum wandern angemeldet hatten liefen los. Laufend war nicht mein Ziel. Ich hatte mich für den Marsch angemeldet also würde ich auch nur gehen, so war meine Devise. Ich ging also mit einem flotterem Schritt los, den ich die ersten 5 Stunden gut halten konnte. Auf Grund des immer wieder auftretenden Niederschlages aber auch auf Grund der verregneten Nacht, waren die Wege jedoch sehr rutschig und so gestaltete sich der Abstieg zum ersten Ziel bei 35 km in Eng als doch nicht ungefährlich. Immer wieder rutschten Personen vor und neben mir aus, die ihr Tempo nicht den Umständen anpassten. Es war höchste Konzentration geboten. Auf Grund dessen entschied ich im Abstieg, dass für mich diesmal die 35 km und 1460 Höhenmeter meine Ziellinie sein werden, denn es lag mir fern irgendetwas zu riskieren. Am nächsten Tag habe ich zwei Mädels getroffen, die trotz der Umstände weitergegangen sind, sie meinten der nächste Aufstieg wäre auf Grund der Wegbeschaffenheit der absolute Horror gewesen und Sie wären klatschnass im Ziel angekommen. Sie waren sichtlich angeschlagen während ich am Abend noch einen entspannten Spaziergang durch den Ort gemacht habe und das Flair genießen konnte.

Es waren am Weg reichlich Labestationen mit einem tollen Angebot für jeden Geschmack. Ich hätte wohl die Hälfte an Gepäck nicht mitnehmen müssen, aber ich komme wieder und dann weiß ich schon besser Bescheid 😉 erstens bei Schönwetter definitiv keine Bergschuhe mehr sondern Trailrunningschuhe, zweitens die Hälfte an Equipment genügt, zum Trinken eine Flasche mitnehmen und diese bei den Labestationen besser auffüllen als 3 Liter vom ersten Moment rumschleppen, keine Regenjacke sondern nur mehr Poncho,…

Hier noch einige Bilder vom Event:

Der erste Triathlon

Was für ein Tag und welche Emotionen … es fällt mir nicht leicht die richtigen Worte dafür zu finden, auch wenn ich mir eigentlich sehr leicht tu meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen…

Aber ja beginnen wir am frühen Morgen: Ich wurde schon nervös munter … mein Ruhepuls war rund 20 Schläge höher als sonst und ich hatte nicht wirklich gut geschlafen. Wie üblich habe ich meinen Vitalmonitor angelegt um den körperlichen Istzustand zu überprüfen … ein katastrophales Messergebnis durfte mich wohl in diesem Zustand nicht überraschen … naja es ist Wettkampftag … ignorieren und Gas geben war die Devise.

Meine Freundin Nathalie, mit der ich plane gemeinsam den Ironman zu machen, hat mich zuhause abgeholt und wir fuhren gemeinsam zum Event-Ort. Gemeinsam zur Startnummernausgabe, wo mir ein reich gefülltes Startersackerl übergeben wurde (Hier ein absolutes Lob an die Organisation und danke für die tollen Goodies an die Veranstalter vom Kraiger See Triathlon). Ab in die Wechselzone zum Bike Check in … einiges durfte ich last Minute noch vorher lernen, worauf ich zu achten hatte, auf den Rest hatte Nathalie ein wachsames Auge und gab mir Anweisungen zur perfekten Positionierung meiner Sachen neben dem Bike. (Danke an dieser Stelle für deinen tollen Support an dem für mich wirklich sehr bedeutenden Tag)

Als dies erledigt war, war mein Puls auf rund 110 Schläge pro Minute angestiegen, denn eigentlich sollte es jetzt bald los gehen. Bei der Rennbesprechung gab es die letzten Anweisungen welche Gebote und Verbote zu beachten waren und wo welche Gefahrenzonen lauern könnten. Hm als Neuling sind diese ganzen Regeln sehr fremd aber im Nachhinein gesehen auch sehr wichtig.

Ab ging es an den Start. Auf Grund eines medizinischen Notfalls musste der Start um eine Stunde verschoben werden.

Mein Blick schweifte über das Wasser und ich hatte richtigen Respekt vor dieser Distanz, war ich doch bis dato längstens 50 Meter durchgeschwommen und dann immer eine kurze Unterbrechung und hatte auch immer Bahnen an denen ich mich orientieren konnte. Das war nun alles anders … open water und 300 Meter durch. Das klingt so wenig aber in dem St. Veiter Hallenbad sind das dann doch 12 Längen. Ok es gab einfach kein zurück mehr. Wir positionierten uns im Wasser auf einer fiktiven Linie und dann kam der Countdown … noch ein letzter tiefer Atemzug auf 2 und dann ging es los … ich versuchte mein Glück mit dem Kraulen, aber leider fehlte es mir hier an der Orientierung oder ich lies mich zu sehr von einer Person neben mir irritieren (so die Analyse von einem Video durch einen sehr erfahrenen Schwimmer und Schwimmlehrer). Ich wechselte also in das Brustschwimmen und konnte mein Tempo erstaunlicherweise sogar beibehalten. Meine Befürchtung ganz allein hinten zu schwimmen und als letzte das Wasser zu verlassen sollte sich also nicht bewahrheiten. Nach 7 Minuten und 1 Sekunde hatte ich das Wasser verlassen und lief in gemäßigtem Tempo zur Wechselzone, denn mein Puls war inzwischen auf 155 angestiegen.

In der Wechselzone angekommen ging der Wechsel gefühlt unproblematisch vor sich und ich konnte rasch mein Rad auf die Strecke bewegen. Ich spürte die Leere in meinen Beinen, denn ich war bis dato noch nie nach einer Schwimmeinheit Rad gefahren. Aber schon bald erwartete mich auf der Strecke die berühmt berüchtigte Bergwertung, die ich im Vorfeld schon einmal gefahren war. Damals hatte ich für die Strecke um einiges weniger lang benötigt, aber die Steigung machte mir nach dem Schwimmen doch ganz schön zu schaffen. Aufgeben war jedoch keine Option! Oben angekommen atmete ich tief durch und lies einen kleinen Freudenschrei los und dann ging es ab die Post wieder runter und gerade aus zur Wechselzone.  Die Schuhe am Rad auszuziehen hat für den ersten Triathlon ganz gut geklappt aber ich hätte etwas später vom Rad absteigen können.

Socken ja oder nein, war ein Thema in dem es wohl viel zu diskutieren gab, ich entschied mich für Socken, weil ich glaubte, dass diese paar Sekunden nicht mehr viel an meiner Zeit ändern würden. Ich lief also los und schwups, die nächste Steigung. Irgendwie hatte ich diese Steigung nicht so gemein in Erinnerung, aber auch hier gab es kein Aufgeben. Ich hatte mir keine Zielzeit gesetzt und daher war es nicht schlimm, dass ich auch mal gehen musste bei der Steigung. In der Geraden und Bergab funktionierten die Beinchen wieder brav und brachten mich unter lauthalsem Anfeuern von Nathalie und Claudia ins Ziel.

Kennt ihr dieses Gefühl einen Sieg über euch selbst zu haben? Das Gefühl selbst gesteckte Grenzen plötzlich gesprengt zu haben?  Ich fühlte mich so unsagbar stark in diesem Moment! Vor einem halben Jahr hätte ich mir nie gedacht, dass ich das so schaffen würde, aber es hat funktioniert und um ehrlich zu sein war ich so stolz und happy darüber, dass ich sogar Freudentränen nicht mehr ganz zurückhalten konnte.

In diesem Sinne kann ich euch sagen, dass dieser erste Triathlon nicht der letzte war und dass ich mit Freude weitermachen werde!

Bleibt gesund und habt Spaß ihr Lieben! Euer Vrenchen

Gewagte Ziele?

Kann man es wagen als ehemaliger Sportmuffel scheinbar ganz wahnsinne sportliche Ziele zu entwickeln? Setzt uns der Körper wirklich die Grenzen oder eher die mentale Stärke? Welchen Zeitraum setzt man sich um eine solide Leistung für ein scheinbar unerreichbares Ziel zu erwirken?

Vor einem halben Jahr hätt ich mir nicht mal richtig vorstellen können bei einem Triathlon zu starten, auch wenn ich ein Versprechen einzulösen hatte.

Die Leidenschaft am Sport hat mich jedoch zu gepackt, dass sich in meinem Kopf ganz lustige Dinge abspielen und ich plötzlich ein Ziel vor Augen hab, dass für mich so unfassbar scheint und auch surreal. Kennt ihr das? Und trotzdem wird das Ziel von Woche zu Woche präsenter und man macht sich plötzlich Gedanken, wie lange man wohl tatsächlich braucht um bei diesem einen Event zu starten?

Im letzten Jahr habe ich viele sportlich inspirierende Menschen kennengelernt, was sicherlich dazu beigetragen hat, die eigenen Ziele etwas zu erweitern.

Ich glaub ich muss echt mal ein ernstes Wörtchen reden mit meinem Trainer, wohin mich der Weg führen soll und wie lange wir dort hin brauchen  😉

realistisch oder nicht 😉

Geburtstagsresumee 2018

Was wäre ein Jahr ohne alljährliches Resumee meinerseits 😉

Man kann sagen, es war ein Lebensjahr, dass einer Achterbahn gleicht, mit so vielen Höhen und Tiefen und Kurven, die manch einer wegen Übelkeit abbrechen hätte können.

Bis Oktober lief alles noch in geregelten Bahnen, ich machte etwas Sport, alle waren mehr oder weniger gesund, hatte eine wundervolle Reise nach Marokko erlebt und im Job hatte ich mich inzwischen ganz gut eingearbeitet.

Im November dann wurden wir mit der Krebsdiagnose meiner Mutter konfrontiert. Was man in diesem Moment fühlt, kann kein Mensch nachvollziehen, der es selbst nie erleben musste. Die Gedanken im Kopf kreisen und man bekommt panische Angst vor all dem was vor einem liegt. Ich muss dazu sagen, dass ich zu meiner Mutter ein besonders inniges Verhältnis habe und das machte diese Diagnose gleich doppelt so schlimm.

Wir trafen auf Ärzte, die sich in ihrer Jobwahl definitiv vergriffen hatten, die meiner Mutter sagen, sie sei ja jetzt schon 63 (so als wär das eh schon uralt und genug), wir hatten zu tun mit Ärzten, die sich persönlich nie vorstellten und auch nicht wirklich für Rückfragen zur Verfügung standen aber trotzdem über den weiteren Verlauf entschieden (Tumorport nennt sich diese Unsitte). Es gab Szenarien, dass meine Mutter mit einem akuten Pneumothorax zu Fuß in die andere Abteilung geschickt worden ist, weil die ZNA sich nicht für zuständig erachtete. Es gab Momente, wo man merken musste, dass die Chemo meine Mutter schon mental angriff und sie den salop genannten Kampfgeist verlor und es gab Momente in denen ich als Tochter plötzlich zur Chefin im Haus wurde und Moralpredigten halten musste. Diese Zeit hat meine Mutter aber auch die gesamte Familie sehr gefordert und es gab Zeiten, in denen ich mir nicht sicher war, ob unsere Familie und auch meine Beziehung daran zerbrechen könnte. Nun können wir alle durchatmen und meine Mutter kann wieder die Insel genießen!

Ich hatte einige Kolleginnen und Kollegen, die mir wunderbar zu Seite standen während dieser Zeit aber es gab auch Menschen, die selbst in solchen Situationen glaubten, sie müssten auch hier noch ein wenig nachhelfen um die Situation etwas schlimmer zu machen.

Zwischendrin war ich sicher auf Maximalbelastung. Es musste etwas geben, womit ich mir selbst helfen konnte und wieder neue Energie tanken konnte. Durch meine bisherigen Erfahrungen im Leben wusste ich, das konnte nur Sport sein. Als 2004 damals mein Lebensgefährte unerwartet von einem Tag auf den anderen starb, war Sport meine mentale Heilung. Ich hatte von Freunden gehört, dass es einen guten Trainer in Klagenfurt gäbe, dem man sich bedenkenlos anvertrauen könne.  Dies habe ich dann im Jänner gemacht. Seit Jänner habe ich einen Trainingsplan, der zu einem Fixpunkt in meinem Alltag geworden ist. Mario kannte die Situation bei mir zuhause und hatte es als Trainer besonders die erste Zeit nicht leicht mit mir (naja auch heut manchmal nicht 😉 ). Der Sport, auch wenn er körperliche Energie kostet, macht mich stark, mental aber auch physisch. Anfangs hatte ich an dem neuen Sportpensum auch zu knabbern, denn es war ein großes Zeitmanagement nötig um Sport, Job, Haushalte und die Familie unter einen Hut zu bekommen. Aber ich merkte bald, dass ich wieder in meiner alten Stärke angekommen war, die Stärke, die ich auch entwickeln musste nach Thommys Tod.

Durch den Sport habe ich neue Menschen kennengelernt, mit denen man auch diese Leidenschaft teilen kann, mit denen man sich gegenseitig motivieren kann und die auch mehr Erfahrung mitbringen und man somit von ihnen auch lernen kann. Einige dieser Menschen möchte ich gerne noch besser kennenlernen, denn sie scheinen ganz tolle Menschen zu sein.

Es hat sich auch eine wunderbare neue Freundschaft entwickelt, für die ich sehr dankbar bin. Schön dass es dich gibt Nathi (sei auch mal gesagt).

Je besser ich werde, desto mehr Spaß macht es die täglichen Sporteinheiten zu absolvieren. Ich kann sagen, dass ich wohl noch nie so gesund in ein neues Lebensjahr wie heuer schreite und das ist, wie sich im letzten Jahr wieder mal gezeigt hat, das größte Geschenk, dass man zum Geburtstag bekommen kann.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an all jene Menschen, die mir im letzten Jahr so viel Kraft gegeben haben und Unterstützung waren. Schön, dass es euch gibt!!!

Mein Wunsch an mein nächstes Lebensjahr: Gesundheit für mich und die Menschen, die mir am Herzen liegen, die Freude am Sport beizubehalten und viele Momente zu haben, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Sportliche Ziele: 2019 wird Halbmarathon und Triathlonjahr 😉

Jetzt geht es am Donnerstag mal wieder ins Tuffbad um entspannt in das nächste Lebensjahr zu starten.

Bikefitting

Also da gibt es Sachen, die gibts gar nicht

Ich habe gehört, dass man sein Rad hinsichtlich besserer Ergonomie und besserer Kraftübertragung perfekt an den Körper anpassen kann und auch sollte, wenn man vor hat damit öfters zu fahren als die Gelegenheitsfahrer.

Gesagt getan, Googel befragt, Freunde befragt, und schlussendlich in Villach bei Hannes Stefan Czeitschner (True Fit Coaching) gelandet.

Am Telefon hat er mir die nötigen Informationen gegeben, auf was mich beim Fitting erwarten würde. Ich fuhr also gut Vorbereitet mit meinem Haibike und der nötigen Ausrüstung nach Villach.

Zuerst wurde der Istzustand erfasst, Hannes war ziemlich entsetzt über den Istzustand und war verwundert, wie ich so 100 km ohne größere Beschwerden aushalten konnte, es wurde also einiges umgestellt.

Pedalplatten nach Hinten, Sattel nach vorne und weiter runter, Sattelnase runter, Lenker runter, kürzerer Vorbau, Schalt und Bremsgriffe justiert und zu guter letzt noch Armpads und Extensions montiert.

Mittels Verkabelung wurden genau die Winkel meiner Körperhaltung eruiert und auf das Optimum für mich gebracht.

Das Highlight war wohl, als Hannes feststellte, wie schwer mein Rad eigentlich ist und dass ich eine Maschine sei, wenn ich dieses Rad den Hügel raufjagen würde 😉 Tja was soll ich sagen, 12 kg bewegen das kann ich. Wobei mich jetzt schon interessieren würde, wie schnell ich wohl mit so einem super leichten Bike wäre. Aber wer mit einem schweren Bike fahren kann, kann es erst recht mit einem leichten 😉

Hier ein interessanter Artikel mit Interview von Hannes:

https://www.trinews.at/ist-eine-sitzpositionsanalyse-sinnvoll-fuer-mich/

BIA Messung

Kennt ihr die sogenannte BIA Messung? Ich habe vor 2,5 Jahren eine genau solche durchführen lassen. Diese Messung hatte zur Folge, dass ich genau vor Augen geführt bekommen habe, in welchem elenden Zustand sich mein Körper zu diesem Zeitpunkt befand. Es war also Zeit etwas daran zu ändern.

Diese Messung ergab einen Körperfettanteil von 25,2 kg reinem Fett und einen viel zu hohen BMI. Die Ausrede ich habe schwere Knochen, war durch die genaue Angabe des Fettanteils also auch Geschichte. Es war also an der Zeit mein Leben in die Hand zu nehmen und zu ändern.

Ich begann als erstes damit meinen alten Job zu kündigen und fließend in einen neuen einzusteigen. Bevor ich mit richtigem Sport starten konnte, mussten erst mal die Kilos purzeln um meine Gelenke nicht zu stark beim Sport zu belasten. Anfangs habe ich mir bei meiner Ernährungsumstellung Hilfe bei den Weight Watchers geholt. Hat auch gut funktioniert, die Kilos sind langsam und stetig runter gegangen.

Schön langsam habe ich mein Sportpensum gesteigert. Durch einen Freund bin ich dann zu meinem jetzigen Trainer Mario Kapler gekommen, der mich nun seit Jänner dabei unterstützt auch sportlich mich zu verbessern und weiterhin meinen Körper und meine Gesundheit zu verbessern.

Ich fühle mich nun seit der starken Veränderung meines Lebens gesund, energiegeladen und mag mich und meinen Körper. Ich merke, dass ich auf Grund der Veränderung in meinem Leben auch anders auf andere Menschen wirke. Ich habe in Summe mehr Spaß am Leben.

Nachdem ich ein Zahlen Daten Fakten Mensch bin, hier ein paar Zahlen:

von 73 kg runter auf rund 62,5 kg bei Morgenmessung

von 25,2 kg Fett runter auf 15,8 kg (davon rund 1,5 kg durch meine Lipödemoperation)

von 25,1 kg Muskeln auf 26,4 kg rauf

Ich werde weiter an mir arbeiten und auf mich achten, denn diese Veränderung in meinem Leben war eine der Veränderungen, die ich bewusst selbst entschieden habe und gleichzeit eine der besten Entscheidungen in meinem Leben.

By the way habe ich hier am Blog noch nicht erwähnt, dass ich nun stolzes Mitglied eines Triathlonvereins bin, in dem ich wunderbare Menschen kennengelernt habe, um meine Leidenschaft zum Sport gemeinsam ausleben zu können.

https://www.3athlon-kaernten.at/

In diesem Sinne bleibt sportlich und gesund! Eure Verena

Hallo Schweinehund

Immer öfters werde ich gefragt, ob ich als Mentor oder Coach den Weg in ein sportlicheres schlankeres Leben unterstützen kann. Bei Freunden sagt man natürlich nicht nein, aber meist ist die Information die man geben kann, nicht die die gehört werden möchte.

Es gibt keinen einfachen Weg zur Veränderung und einem neuen Leben, denn es ist harte Arbeit an sich und an den Gewohnheiten aber auch am Umfeld sein Leben zu verändern. Und es bleibt auch harte Arbeit diesen neuen Lebensstil weiter aufrecht zu erhalten.

Was habe ich gemacht? Ich habe begonnen mit Diäten und bin bald drauf gekommen, dass zumindest für mich der Verzicht nicht die Lösung sein kann. Ich möchte auf nichts verzichten müssen. Dann war ich 1 Jahr bei den Weightwatchers, hier konnte ich lernen bewusster zu leben und die Nahrungsmittel, die ich zu mir genommen habe, aufzuschreiben. Das hat auch ein Jahr funktioniert. Als dann der intensive Sport dazu gekommen ist, war WW nicht mehr das richtige für mich, denn ich hatte ununterbrochen Hunger und ich wollte nicht Hunger leiden! Dass man aber nicht die Kontrolle verliert, tagge ich mein Essen nach wie vor im Detail und zähle die Kalorien unter Berücksichtigung meiner Kalorien, die ich durch das Training zusätzlich verbrannt habe. Seither leide ich nicht mehr Hunger und ich muss auf nichts verzichten. Ich esse auch mal Schokolade oder ein Eis, wenn ich Lust dazu habe, aber ich muss es mir auch verdient haben. Ganz selten gibt es auch einen Cheatday an dem ich mein Kalorienbudget mehr als sprenge.

Beim Sport verhält es sich eigentlich genau so. Es bedarf Disziplin, um an sich zu arbeiten und neben dem Job und dem Haushalt 10 Stunden Sport pro Woche zu machen. Ein fixer Trainingsplan, an dem man sich halten sollte und deren Einhaltung auch kontrolliert wird, kann hier sehr hilfreich sein, um dem inneren Schweinehund nicht zu viel Raum zu lassen. Ich habe mir hier einen Trainer geleistet, der mir auch mal nennen wir es liebevoll in den Hintern tritt, wenn ich mal in Richtung Tief wandere. Es gibt Tage an denen ich mich auch schwer motivieren kann, aber wenn ich dann mal losgelaufen oder geradelt bin, weiß ich dass es gut für mich ist und dann fühlt es sich wieder gut an.

Alles in allem kann man sagen, ich habe mich stark verändert und mein Körper hat sich stark verändert und ich bin stolz auf die Veränderung, aber es soll nicht die Illusion aufkommen, das würde ohne Müh und ohne einen ausgiebigen Kampf gegen den inneren Schweinehund entstanden sein, denn wer Veränderung will, muss Ausdauer beweisen und Geduld mit sich selbst.

Hier noch ein paar Bilder aus der letzten Woche. Für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung, stay sporty 😉

Wörthersee autofrei: 110 Kilometer

Frauenlauf Velden 5 Kilometer

Regeneration und Salat aus dem eigenen Garten mit Mozzarella

Etwas ruhig diese Woche

Ein kleines Lebenszeichen von mir auch diese Woche! Was tut sich aktuell so in meinem Leben?

Ich habe meinen ersten eigenen Bogen von Antur den Nesta Tri eingeweiht. Es macht sehr viel Spaß mit den Kollegen vom Verein durch den Wald zu schlendern und die 3D Ziele bestmöglich zu treffen. Ich habe noch viel zu lernen bezüglich der Handhabung meines Bogens, aber ich bin zuversichtlich dass mit Unterstützung der Vereinskollegen auch ich besser werden werde. Ich setze mich hier nicht unter Druck, insbesondere da ich merke, dass selbst scheinbar erfahrene Schützen unterschiedliche Techniken entwickelt haben. Mein Bogen selbst ist ein Traum.

Hier der Link zu meinem Bogen: Link Nesta Tri

Ein schnittiges Gerät, dass jedoch auf Grund der Tatsache kaum Schussfehler verzeiht 😉 Am Bogenparcours bin ich nicht zu übersehen, ich habe meinem Bogen und meiner Ausrüstung den gewissen Verena Touch gegeben und bin sehr pink unterwegs statt in Tarnfarben oder waidmännischer Kleidung. Das bin halt ich und meine persönliche Note.

Mein Triathlontraining stockt momentan etwas auf Grund eines Zeckenbisses. Dieser Zeck wurde wohl durch unsere Hunde ins Haus gebracht und er hat mich unten in den Zeh gebissen. Mein Zeh wurde rot und hat stark reagiert. Ich bin daher mit Antibiotika versorgt worden um eventuelle Borrellien gleich zu töten. Im Blut feststellbar sind Borrellien erst nach 10 Tagen und daher war die Reaktion gleich profilaktisch seitens meiner Ärztin. Ich hoffe, dass ich schnell wieder einsatzfähig bin.

Meine Mum hat gestern die Nachricht erhalten, dass sie nach aktuellem Stand der Dinge keine Strahlentherapie mehr gegen den Lungenkrebs braucht, da dieser laut aktuellen Befunden besiegt sei. Dies haben wir zum Anlass genommen ein schönes Essen beim Wirtshaus Gelter zu uns zu nehmen und zu feiern. Diese Nachricht hat eine große Last von uns allen genommen, denn eine Krebsdiagnose in der Familie fordert den Patienten selbst aber auch die Familienangehörigen. Fakt ist, ich habe von gestern auf heute so gut geschlafen, wie seit November nicht mehr. Über 2 Stunden Tiefschlafphase ließen mich heut froh und frisch munter werden. Ich wünsche meiner Mum, dass sie jetzt diesen Sommer so richtig genießen kann und schnell wieder viel Lebensfreude empfinden kann und neue Energie tanken kann.

Am Dienstag am Feiertag werde ich bei einem Lauf zu Gunsten der Krebshilfe laufen, da es mir nach unserer Erfahrung noch wichtiger geworden ist, dass Menschen mit solch einer Diagnose bestmöglich geholfen werden kann. Ich würde mich freuen euch dort auch zu sehen. Hier geht es nicht darum die schnellste Läuferin zu sein, sondern laufend Gutes zu tun und allein das ist es Wert Teil dieses Laufes zu sein!

Frauenlauf zu Gunsten Krebshilfe

Hier noch ein paar Bilder von den letzten Tagen:

Bogenschießen mit meinem neuen Bogen:

Schneeschuhwandern am Dobratsch:

Essen beim Wirtshaus Gelter (http://www.wirtshaus-gelter.at/)

Veränderung durch Sport und Ernährung

Es ist der passende Zeitpunkt ein Zwischenresumee zu ziehen.

Vor 4 Jahren habe ich einen Laktattest gemacht um zu sehen, in welchem Zustand sich mein Körper befindet. Ich habe auch ein EKG und einen Herzultraschall sowie Blutwerte und co analysieren lassen. Eine Spirometrie durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das damalige Ergebnis war ok. Ich hatte bezogen auf meine Altersklasse und Geschlechtsklasse eine Leistung von 130 %. Jedoch waren damals Anomalien im EKG zu sehen, meine Blutwerte waren nicht ideal und ich war zu diesem Zeitpunkt gerade noch Raucherin.

Nun habe ich den Ganzkörpercheck nach 4 Jahren und einer großen Veränderung meines Lebensstils erneut durchgeführt. Ich war sehr gespannt, wie das Ergebnis aussehen würde, hoffte aber natürlich auf eine Verbesserung meiner Werte.

Und so kam es auch!

153% der altersgemäßen Sollleistung hinsichtlich der Watt. Durchschnittlicher VO2max mit einer Steigerung um 4 ml/min/kg, 3 Kilogramm weniger als vor dem Rauchstop. Die Anomalien im EKG haben sich nicht verschlechtert und sind nicht von pathologischer Natur. Meine Blutwerte waren wie von einem gesunden Baby. Ich kann also sagen, dass sich die Veränderung in meinem Leben in den letzten 4 Jahren mehr als positiv auf meine Gesundheit ausgewirkt hat und dass ich jedem nur die Empfehlung geben kann, diese Investition in die Gesundheit zu machen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

Ich werde demnächst noch eine genaue Körperfettanalyse in Anspruch nehmen um auch hier die Entwicklung sehen zu können.

In diesem Sinne bleibt gesund und sportlich!

Eure Verena

Hier noch ein Paar Bilder von den Trainings der letzten Wochen … alle drei Disziplinen waren dabei 😎

Leistungssteigerung

Heute wurde das perfekte Wetter genutzt und der letzte Berg des 4-Berge-Marsch besucht. Eine genaue Routen und Tourenbeschreibung folgt noch.

Als ich dann nach der Tour meine Garmin genauer unter die Lupe genommen habe, habe ich neue Funktionen entdeckt (Schande über mich, aber ja meine Garmin kann mehr als ich weiß, da ich nie die Bedienungsanleitung lese)

Garmin liest auf Grund meiner Startangaben meines ersten Laktattests bei Hummanomed und meinen seither aufgezeichneten Trainings heraus, ob ich mich gesteigert habe und wenn ja in welchem Umfang. Im Detail kann ich dort den VO2max und die Laktatschwelle sehen.

Ich habe mir genau den Bereich angesehen, seit dem Moment als ich mein Training mit meinem Trainer Mario Kapler begonnen habe – hier der Link zu seinem Facebookprofil, falls wer neugierig ist.

https://www.facebook.com/MarioKapler.Triathlontraining/

Ich weiß, er allein kann nicht zaubern und mich fit machen, und es wird immer auch darauf ankommen, dass ich auch alles umsetze wie er es mir im Trainingsplan ansetzt, aber ohne diesen Trainingsplan hätte ich wohl nie in 3 Monaten trotz einer Zwangspause auf Grund Operation so eine Leistungssteigerung erfahren!

Ich bin so glücklich und freue mich richtig darauf mich noch weiter zu steigern und das Beste aus mir herauszuholen.

Man kann also sagen, dass es schon Sinn macht, wenn man sich verbessern möchte, einen Profi ans Werk zu lassen! Danke an dieser Stelle an meinen Trainer für seine Geduld und seinen Humor, den er bei mir sicherlich noch oft benötigen wird 😉

Der neue Termin für einen professionellen Laktattest bei Hummanomed ist bereits vereinbart um die Ergebnisse der Garmin einer Prüfung zu unterziehen und die richtige Basis für das weitere Training zu eruieren.

In diesem Sinne stay sporty ihr Lieben und für Fragen stehe ich wie immer gerne zur Verfügung!