Training wieder aufgenommen

Nun sind endlich meine Zwangspausen auf Grund der Operationen vorbei und ich kann richtig mit dem Training starten. Seit Montag habe ich wieder einen Trainingsplan zur Vorbereitung auf meine sportlichen und persönlichen Ziele.

Am Montag war zum ersten Mal Pulspyramidenlauf am Programm, das Steuern des Pulses so genau ist gar nicht so leicht muss ich gestehen. Natürlich merke ich auch, dass ich nun 5 Wochen bis auf ein paar Spaziergänge nicht viel Bewegung hatte. Gerade in den letzten 3 Seminartagen im Sperlhof war ich wieder etwas aktiv. Nach 1 Stunde am Laufband war ich so richtig ausgepowert und entspannt.

Gestern ging es dann zu meinem ersten Schwimmtraining. Ich wusste ja schon immer, dass ich nicht richtig schwimme, aber dass es so falsch ist, ist mir neu. Mein Trainer hat mit mir wirklich eine Herausforderung gefunden. Die Beine erinnern aktuell noch eher an eine Primaballerina und meine Hände üben Omaschwimmen in Perfektion aus. Wenn ich versuche so zu schwimmen wie ich es sollte, versagt die Hand-Fuß-Koordination, und ich erinnere in dem Moment an eine Katze die man ins Wasser geworfen hat. Selbst die richtige Atemtechnik stellt aktuell noch eine Herausforderung an mich, denn irgendwie vergesse ich gerne aufs ausatmen und atme zu selten ein. Heute einen Tag nach meinem ersten Schwimmtraining hab ich anständigen Muskelkater in den Händen und in der Schulter, was ich persönlich als positiv empfinde, da ich gern eine bessere Rückenmuskulatur aufbauen möchte. Mein Masseur hat bereits mit mir geschimpft, dass ich hier an mir arbeiten muss.

Heute steht eine Radeinheit am Programm – man könnte also sagen, die Triathloneinheit ist dann mit heute finalisiert 😉 In Summe erwarten mich heute 1 Stunde und 10 Minuten im Intervall am Rad. Ich freue mich schon, wenn es draußen endlich beständiger wird und man mehr Outdoor machen kann.

Es geht also jetzt wirklich ins Eingemachte und ich freu mich hart an mir und meiner eigenen Leistungssteigerung zu arbeiten. Demnächst werde ich einen Termin für einen Laktattest ausmachen, um den aktuellen Stand der Dinge überprüfen zu lassen. Dies ist wichtig für meinen Trainer um ein perfekt abgestimmtes Training für mich erstellen zu können.

Dobratsch Ultrawalk 2018

Ein absolutes Muss auf meiner To Do Liste in diesem Jahr ist der Ultrawalk rund um den Dobratsch. Organisiert vom ASKÖ Villach ist dieser Ultrawalk ein besonderes Erlebnis

Mein Bericht zum Ultrawalk2017

Seit gestern kann man sich wieder für dieses Event anmelden und ich bin dabei!

hier kann man sich anmelden bzw. weitere Infos einholen:

ASKÖ VILLACH Ultrawalk Seite

Nachdem ich inzwischen einige Menschen dazu anregen konnte, sich sportlich zu betätigen oder auch ihre Ernährung bewußter zu gestalten, möchte ich gerne 2018 einige von diesen Menschen an meiner Seite haben und mit euch dieses Event gemeinsam erleben.

Wer sich anmeldet und mit mir gemeinsam entspannt die rund 50 Kilometer rund um den Dobratsch gehen möchte, möge sich bei Peter Stattmann unter peterstattmann@gmx.at anmelden.

Lasst mich von eurer Anmeldung wissen 🙂 Ich freu mich auf einen wunderschönen sportlichen Tag mit euch!

 

 

Schön langsam schneller

Ich werde nie den Beginn meiner Lauf“karriere“ vergessen als ich nach 1 Minute Laufen völlig außer Atem war und Beine hatte so schwer wie Bleiklötze. Mehrere Kilometer nacheinander durchzulaufen war sowieso nich realistisch in diesem Moment.

Ich hätte mir nie gedacht, dass man an sowas wie Laufen jemals Freude empfinden könnte 😂🙈

Nichts desto trotz bin ich dran geblieben und habe meinen inneren Schweinehund überwunden.

Ich hatte nie diesen typischen Läuferkörper, werde es auch wohlnie haben, aber das hielt mich nicht davon ab.

Der erste Zieleinlauf bei einem Wettbewerb war ein Sieg über mich selbst, wenn mir auch dort anwesende Sanitäter gleich helfen wollten 🙈

Ich habe nicht aufgehört!

Seit Jänner leiste ich mir einen Trainer, der mich auf meinem Weg zur besseren Sportlerin begleiten soll.

Gestern war ein Moment, an dem ich merken durfte, dass ich am richtigen Weg bin! Zum ersten Mal habe ich 10 Kilometer unter einer Stunde geschafft bei einem aeroben Pulsbereich. Das waren Glücksgefühle 😊😍

In diesem Sinne weiter gehts 😬💪🏼

Heilsame Wirkung bei Sport

Kennt ihr das, wenn ihr euch über etwas oder jemanden sehr ärgert und ihr dann laufen geht? Man läuft und läuft und läuft … irgendwie kommt man dann in einen gewissen Trancezustand und man merkt gar nicht mehr dass man Sport macht sondern lässt den Körper funktionieren und der Kopf wird schön langsam frei von diesem Ärger und dieser Wut, die man in sich getragen hat.

Genau so ist es mir heut ergangen bei meiner heutigen Trainingseinheit.

Ich hatte solch eine Wut in mir als ich das Laufband betrat, dass ich wie ein zweiter Forrest Gump lief und lief bis mein Kopf endlich befreit war von diesem bösen Gefühl für das ich im Moment echt keine Energie habe.

Manchmal ist doch Sport das beste Mittel um Psychohygiene zu betreiben. Insbesondere wenn man die Energie momentan eher dafür braucht um stark zu sein für sich und die Familie.

Merke: bei meinem nächsten Wettkampf richtig wütend sein 😂🙈

Ich war heut Nachmittag zur Vorbesprechung meiner zweiten Operation wegen meinem Lipödem. Am 22.2 geht es in die zweite und hoffentlich letzte Runde. Lustig ist das ja nicht aber ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe.

Nach der letzten Operation waren meine Beine tiefblau und sehr schmerzhaft. Konnte kaum sitzen. Das gehen war trotz Kompressionskleidung dagegen eine Wohltat. Na nun weiß ich besser was ich bei der zweiten Operation zu erwarten habe.

Von nichts kommt nichts

Ich habe mich dazu entschieden, mich in meinem Jahr 2018 professionell unterstützen zu lassen. Ich habe mich also mit meinem zukünftigen Personal Coach getroffen, meine Ziele und Wünsche definiert und den Start mit 02.01.2018 fixiert.

Mein Ziel ist es mich wirklich beim Laufen und hinsichtlich Ausdauer zu verbessern und meinen Körper gesund und fit zu erhalten. Teils für mich, teils aber auch um genug Kraft und Energie körperlich aber auch mental zu besitzen um meiner Familie im kommenden Jahr eine Unterstützung sein zu können.

Ich glaube, man kann nur für andere eine Stütze sein, wenn man sich selbst stark fühlt.

So gestern war es also soweit: mein Trainingsplan für Woche 1 war freigeschaltet. Und als ich diesen gesehen habe, ist mir mal die Kauleiste runtergefallen. Da habe ich gemerkt, dass mein Ziel offenbar auch anständigen Einsatz abverlangt. Es waren also rund 400 Minuten Sport diese Woche am Programm …

Startgewicht per 02.01.2018 67kg, Körperfettanteil definitiv zu hoch mit knapp 25%.

Erstes Training war ein Intervalltraining mit dem Ergometer. Ich habe ja mein Ergometer vor kurzem verkauft und hab mich kurzerhand dem meines Vaters bedient … so ein Glumpert aber hilft ja nichts. Also 1 Stunde Intervalltraining absolviert. Danach Dehnungsübungen lt. Trainingsplan.

Ich hab mich gut gefühlt nach dem ersten Training, zwar verschwitzt aber nicht verausgabt. Das Training nach Pulsbereichen scheint mir also zumindest derzeit gut zu liegen.

Heut ist wieder Laufclub-Abend mit den Mädels vom Club 261. Diesen Abend habe ich in meinen Trainingsplan integrieren lassen, denn dieser muss weiterhin fixer Bestandteil meiner Woche bleiben.

Anschließend habe ich noch einige Kräftigungsübungen zu absolvieren laut Plan.

Fakt ist von nichts kommt nichts und langweilig wird mir 2018 sicher nicht.

Was bringt 2018

Die letzten Tage des Jahres 2017 haben begonnen, Weihnachten liegt hinter uns und Silvester ist zum Greifen nahe.

Zeit für einen Ausblick in das Jahr 2018.

Um ehrlich zu sein bin ich etwas vorsichtig mit meinen Prognosen und Plänen für das nächste Jahr, denn wie ich euch berichtet habe, steht meine Mutter kurz davor mit ihrer ersten Chemotherapie und Strahlentherapie wegen Lungenkrebs zu beginnen und keiner weiß, wie gut sie diese vertragen wird. Im besten Fall ist alles wunderbar und die Therapien, die laut Arzt nur zur Sicherheit gemacht werden, da bei der Operation eigentlich alles entfernt worden sein muss, werden gut vertragen, andernfalls kann es sein, dass meine Eltern meine Hilfe benötigen werden. Als Familienmensch, der ich nun mal bin, ist es mir wichtig, meiner Mutter die entsprechende Unterstützung zu geben, die sie in der ohnehin nicht lustigen Situation benötigt.

Wir haben natürlich viel darüber gesprochen und ich habe mir geschworen, dass ich nicht auf mich selbst vergessen werde. Daher habe ich das Jahr 2018 zu meinem offiziellen Laufjahr erklärt. Laufen kann man zuhause am Laufband (hab mir ja ein Kettler Run 11 gekauft) oder direkt von der Haustüre los. Laufen kann man eine halbe Stunde oder auch 2 Stunden, je nachdem wie man Zeit hat.

Ich möchte mich gerne verbessern und ich möchte mich für meinen fixen Programmpunkt den Karwendelmarsch gut vorbereiten. Ich bin ja keine professionelle Läuferin bis dato und glaube um mich wirklich zu entwickeln sollte ich in eine professionelle Unterstützung investieren.

Gesagt getan, so habe ich mich heute mit meinem zukünftigen Coach getroffen und die Rahmenbedingungen erörtert. Hat alles sehr passend geklungen. Auf jeden Fall habe ich ab 2.1. einen fixen Trainingsplan der mich zu einer gut trainierten Läuferin machen soll und mich so auch für den Berg noch fitter machen soll.

Was ich fix in meinem Training nach wie vor integriert habe ist mein fixer Mittwoch Abend mit den Mädels vom Club261. Dieses Laufen ist für mich Vergnügen und Zeit mit liebgewonnenen Menschen.

Nach Silvester geht es auch wieder los mit meiner gewohnten gesunden Ernährung, passend zum Sport, den ich dann endlich richtig starten kann!

Meine Beschwerden nach der Lipödem Operation sind so gut wie weg. Die Oberschenkel vorne sind noch etwas taub, aber Schmerzen habe ich kaum noch. Es steht also nichts im Wege endlich die Muskeln wieder zu fordern und somit auch den Kampfgeist.

Ich bin schon sehr gespannt auf meinen ersten Trainingsplan und die Einheiten.

Ich werde euch berichten!

Sportliche Grüße eure Verena

Laufend mutig …

Zu einem festen Bestandteil meines Lebens wurde im letzten Jahr der wöchentliche Lauftreff mit den Mädels vom @club261

Warum geht man da so gern hin? Ich kann es euch erklären 😊😬

Ich bin damals eine schlechte Läuferin gewesen, konnte kaum einen Kilometer durchlaufen, hatte das Gefühl selbst mich nicht verbessern zu können und hatte keinen Spaß mehr am Laufen. Dann habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mich zu verbessern ohne zugleich einem Leistungsdruck ausgesetzt zu werden. Bei meiner Recherche bin ich auf den Club 261 gestoßen, wo nur Frauen gemeinsam einmal wöchentlich laufen gehen. Zuerst hatte ich große Bedenken, ich könnte zu schlecht sein, aber die Mädels nahmen mich so herzlich in ihrer Runde auf, dass ich mich von der ersten Minute an wohl fühlte.

Neben einer stetigen Verbesserung meines Laufes durch bessere Kondition aber auch durch bessere Lauftechnik, die ich dort erlernte, habe ich auch mental viel Stärke und Halt bei den Mädels gefunden und so geht es mir inzwischen ab, wenn ich eine Woche nicht dabei sein kann.

In dieser Runde hat man Spaß an der Bewegung und merkt gar nicht, dass man sich auch wirklich eine Stunde ausgepowert hat. Ich kann euch die Teilnahme nur empfehlen!

Für weitere Informationen: http://www.club261.com

Hier ein paar Bilder von gestern 😬 ich glaub man kann uns den Spaß ansehen

Wen die Geschichte des Clubs interessiert kann ich folgendes Buch empfehlen:

Jene Frau, die Inspiration für uns laufende Frauen ist und Mut gibt, dass Frau alles erreichen kann ♥️

Das war Graz Viertelmarathon 2017

In den letzten fünf Wochen war ich einmal laufen also hatte ich keine großen Ansprüche an mich selbst. Lediglich das Ziel das war mein Anspruch den ich auf jeden Fall erfüllen wollte. Mein Arzt der mich bezüglich meines Lipödems im November operieren wird, meinte sowieso zu mir, sowas macht normalerweise keiner mit deiner Krankheit 😂  

Es war mein erster Viertel Marathon seit langer Zeit. Der Start verlief gut ich fühlte mich wohl und alles hat gepasst. Die Stimmung auf der Strecke war toll und es waren viele Menschen da die einen anfeuerten. Was mir auffiel war eine große Präsenz von Rettungsdiensten aller Art und Polizei, man war also für alles gerüstet. 

Nach den ersten paar Kilometern kam ich zu einem Sturz, bei dem eine junge Dame am Boden lag. Als ausgebildete Sanitäterin läuft man da nicht vorbei! Also blieb ich stehen und ihr meine Hilfe an zuerst auf Deutsch bis ich verstand dass sie mich nicht verstanden und dann klärten wir auf Englisch ob sie meine Hilfe benötigt. Sie lehnte dankend ab und meinte sie würde den Lauf abbrechen. Also ging es weiter mit dem Lauf. Ich genoss die Strecke Genuss Graz unterhielt mich während des Laufes mit ein paar anderen netten Läufern unter anderem einem netten Tiroler und kam so langsam aber sicher ins Ziel. 

Lernerfahrung aus dem heutigen Lauf trinke nie einen Kaffee Latte kurz vor dem Lauf 🙈 dieser wollte gern während des Laufes wieder raus 😂 oh war mir übel 🙈 aber egal 😬 Ziel erreicht, mit deine abgeholt und dann stand plötzlich meine Cousine aus Graz von mir. Das war eine schöne Überraschung! Nun geht’s wieder nach Hause danke an Katie und an meinen Freund für die Gesellschaft und das anfeuern 😊

Nächstes Jahr komme ich wieder aber dann etwas schneller 😜 andererseits haben wir ja eine Devise beim Laufclub und die wäre es geht nicht um die Zeit sondern an dem Spaß an der Bewegung und daran mit sich selbst zufrieden zu sein 😊