Sausaler Weinstraße for Beginners

also das war wohl das lustigste Wochenende seit langem … selten so gelacht über Kleinigkeiten … und um ehrlich zu sein auch noch nie so etwas erlebt … aber starten wir von Beginn an:

Vor einem Jahr habe ich ein mehr moduliges Seminar besucht um mich zu spezialisieren in der berufsspezifischen Frauenberatung. Dort durfte ich viele andere tolle Frauen kennenlernen. Wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben und uns jedes Jahr einmal in einem Bundesland zu treffen. Dieses erste Treffen durften wir dieses Wochenende gemeinsam im Sausaltal erleben.

Nach Nachfrage beim Tourismusverband wurde uns eine Unterkunft empfohlen bei der wir dann auch die Zimmer für dieses Wochenende reservierten. Eine durchaus erschwingliche Unterkunft, was wohl auch an der nennen wir es mal idyllischen Lage (man könnte aus den A…. der Welt nennen) liegen könnte. Egal wir wollten uns ja bewegen und so war uns die Lage erstmal egal.

Ich war wie üblich die erste. Als ich ankam wurde ich gleich von Hund und Hausherren empfangen, der mich gleich zur Chefin ins Haus schickte. Ich wollte noch auf die anderen warten um die Zimmereinteilung gemeinsam abzuklären, musste aber gleich ein Zimmer aussuchen, so hat es die Hausherrin beschlossen. Breitgeschlagen nahm ich also einen der Schlüssel und beschloss ich könne Ihn bei Bedarf dann noch immer austauschen.

Wir waren gerade mal erst die Hälfte der Leute angekommen, wollte die Pensionschefin mit uns schon das Frühstück „besprechen“, wobei wir zu dem Zeitpunkt noch nicht genau wussten, was da wohl zu besprechen sei.

Es wurde erklärt, dass die Heizung um 17 Uhr aktiviert werden würde, die Fenster dann zu schließen seien und dann um 23 Uhr die Heizung wieder ausgehen würde bis in der früh um 5 Uhr. Ganz nach Niki Lauda: Wir haben doch nix zu verschenken.

Deswegen hatte wohl die Klorolle eine eigene Häckelmütze 😉 das habe ich schon echt lang nicht mehr gesehen.

Dann kamen auch die letzten. Nun war es so weit. Wir wurden alle in das Frühstückszimmer „zitiert“ und fanden uns plötzlich in der genialsten Pensionskomödie ever wieder. Jeder musste sich entscheiden ob er morgen zum Frühstück Kaffee oder Tee möchte, wie viele Eier er möchte, wie viele Minuten das Ei gekocht sein soll, welche Sorte Marmelade bereit gestellt werden soll (By the way es kam die falsche auf den Tisch 😉 ) und ob wir Käse oder Wurst oder gar beides haben wollten, welches Gemüse und Obst es geben würde und ob jemand Joghurt haben möchte, …. Die Besprechung dauerte gefühlt eine Stunde, bis wir dann mit Erlaubnis das Haus verlassen durften.

Fluchtartig verließen wir das Haus bevor wir noch die Duschdauer besprechen mussten. Wir begaben uns zum Lokal Schneiderannerl, welches knapp 6 Kilometer Fußweg entfernt lag und eine reichliche Speise und Getränkekarte bot. Während des Essens wurde gefachsimpelt aber auch nochmals die Besprechung hinsichtlich des Frühstücks ausgiebig analysiert.

Richtig satt begaben wir uns dann im Dunklen wieder zurück in den Ort mit dem melodischen Namen Pistorf und landeten dort in dem Gasthaus Schatz. Der Hausherr ein sehr aufmerksamer Gastgeber und ein guter Kaffee erwarteten uns dort, sowie auch sehr betrunkene Männer, die wohl auf Grund des anfallenden Frischfleischaufkommens im Lokal völlig aufgewühlt waren und mit lallendem steirischem Akzent versuchten sich zu artikulieren. Ein anderer Mann stand an der Theke und konsumierte 6 weiße Spritzer während wir einen Kaffee tranken. Wir wussten schnell, hier würden wir trotz des freundlichen Services nicht den Abend ausklingen lassen und so ging es weiter nach Gleinstätten, wo wir dann im Café Okei den Abend ausklingen liesen.

Heut nach einem fast wie vorhergesagten Frühstück (und nachdem wir fast Schimpf bekommen haben, weil wir zu wenig Wurst konsumiert haben und Lob dafür dass wir so brav Gemüse gegessen haben) begaben wir uns noch zum größten Klapotetz (ein Windrad, welches Lärm machen soll um die Vögel von den Weintrauben zu verjagen) und zu einem Aussichtsturm am Demmerkogel, bevor wir wieder jeder nachhause gefahren sind.

In Summe sind wir dieses Wochenende 14 Kilometer spazieren gegangen um all diese Ziele zu erreichen.

Nächstes Jahr werden wir uns in Kärnten treffen und ich darf dieses Abenteuer planen. Ideen werden gerne angenommen 😉

Hier noch ein paar Bilder von unserem Abenteuer im Sausal

Karwendelmarsch 2018

Dieses Event war eigentlich der Grund warum ich mich im Dezember dazu entschied einen Trainer zu suchen, denn ich wollte gut vorbereitet in dieses Abenteuer gehen.

Ich habe viel trainiert in diesem Jahr, aber Höhenmeter waren eigentlich verhältnismäßig wenige in meinem Trainingsplan, da zusätzlich die Herausforderung Triathlon anstand.

Ich fuhr also Freitag nach Pertisau, wo ich mich in einem modernen jungen Hotel einquartiert hatte für dieses Wochenende. Die Wetterprognose war alles andere als erfreulich, von Regen und Schnee war die Rede.  Davon wollte ich mich aber nicht gleich abschrecken lassen, ich wollte zumindest starten, denn es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Das Hotel nach 6:35 Stunden erreicht, sah ich mir Abends noch das idylische Ortchen am Aachensee an, allerdings bereits da mit leichtem Regen. Ich wusste nun wo am nächsten Morgen das Shuttle nach Scharnitz losfahren würde. Lokale waren bereits an diesem Tag überfüllt und es war kaum möglich etwas zu essen zu bekommen. Ich ging früh ins Bett, denn bereits um 3 Uhr morgens sollte mich der Wecker wieder aus dem Schlaf reißen, was er dann auch tat. Schon bei Regen ging es zum Shuttlebus. Die Organisation dieses Events war wirklich vorbildhaft!

Über eine Stunde Busfahrt zum Startbereich und dort noch ein Käsesemmerl und einen Kräutertee bevor um 6 Uhr mit einer altertümlichen Kanone der Startschuss fiel.

Die Läufer schlängelten sich an den Wanderern vorbei aber auch Personen, die sich zum wandern angemeldet hatten liefen los. Laufend war nicht mein Ziel. Ich hatte mich für den Marsch angemeldet also würde ich auch nur gehen, so war meine Devise. Ich ging also mit einem flotterem Schritt los, den ich die ersten 5 Stunden gut halten konnte. Auf Grund des immer wieder auftretenden Niederschlages aber auch auf Grund der verregneten Nacht, waren die Wege jedoch sehr rutschig und so gestaltete sich der Abstieg zum ersten Ziel bei 35 km in Eng als doch nicht ungefährlich. Immer wieder rutschten Personen vor und neben mir aus, die ihr Tempo nicht den Umständen anpassten. Es war höchste Konzentration geboten. Auf Grund dessen entschied ich im Abstieg, dass für mich diesmal die 35 km und 1460 Höhenmeter meine Ziellinie sein werden, denn es lag mir fern irgendetwas zu riskieren. Am nächsten Tag habe ich zwei Mädels getroffen, die trotz der Umstände weitergegangen sind, sie meinten der nächste Aufstieg wäre auf Grund der Wegbeschaffenheit der absolute Horror gewesen und Sie wären klatschnass im Ziel angekommen. Sie waren sichtlich angeschlagen während ich am Abend noch einen entspannten Spaziergang durch den Ort gemacht habe und das Flair genießen konnte.

Es waren am Weg reichlich Labestationen mit einem tollen Angebot für jeden Geschmack. Ich hätte wohl die Hälfte an Gepäck nicht mitnehmen müssen, aber ich komme wieder und dann weiß ich schon besser Bescheid 😉 erstens bei Schönwetter definitiv keine Bergschuhe mehr sondern Trailrunningschuhe, zweitens die Hälfte an Equipment genügt, zum Trinken eine Flasche mitnehmen und diese bei den Labestationen besser auffüllen als 3 Liter vom ersten Moment rumschleppen, keine Regenjacke sondern nur mehr Poncho,…

Hier noch einige Bilder vom Event:

Erste Tour als Wanderführerin

Wie viele von euch wissen, habe ich heuer eine Ausbildung zur Wanderführerin für die Naturfreunde machen dürfen. Bestehende Wanderführer der Ortsgruppe sahen offensichtlich das Potential in mir, diese Aufgabe übernehmen zu können und boten mir an für die Naturfreunde solch eine Funktion zu erlernen und übernehmen zu dürfen.

Lange habe ich dankend abgelehnt, da ich auf Grund meines knappen Zeitbudgets eine zusätzliche Aufgabe nicht übernehmen wollte. Nach wiederholtem Fragen und Anbieten sagte ich dann doch zu und ich muss sagen, ich bereue es nicht.

Die Ausbildung fand in Spital am Phyn statt im Naturfreundehaus. Es war eine sehr kurzweilige, intensive und interessante Ausbildung, die mir hier zuteil wurde.

Nun ging es also am Sonntag nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung auf meine erste Tour für die Naturfreunde St. Veit an der Glan.

Da ich mir bewusst eine Tour ausgesucht habe, die ich bis dato nicht kannte, bin ich diese zuerst bewaffnet mit analoger und digitaler Karte begangen um gut vorbereitet zu sein für meine erste Gruppe.

Um 7 Uhr trafen wir uns beim Naturfreundebüro in St. Veit, zuerst das administrative erledigt und dann ging es los zur Tonnerhütte, die Ausgangspunkt für unsere Wanderung war.

Durch die Nutzung sozialer Netzwerke konnte ich auch neue potentielle Mitglieder motivieren bei meinem Debüt dabei zu sein.

Ich hatte rund 5 Stunden inkl Pausen für die Tour berechnet. Dieser Plan ging gänzlich auf. Ich hatte das Glück eine sehr homogene Gruppe führen zu dürfen in der alle gut mithalten konnten und alle den Gipfel gemeinsam erreichen konnten.

Es war ein besonderer Moment für mich, die erste Tour zu führen und dass mir diese Personen ihr Vertrauen schenkten. Ich freue mich auf weitere Touren und auch auf Fortbildungen um mein Wissen in diesem Bereich zu erweitern.

Dank meinem Teilnehmer Roman darf ich euch hier wunderbare Bilder der Wanderung präsentieren! Vielen Dank für die Aufnahmen und die Erlaubnis diese zu Veröffentlichen, auch an die Teilnehmer!

 

Dobratsch Ultrawalk 2018

Ein absolutes Muss auf meiner To Do Liste in diesem Jahr ist der Ultrawalk rund um den Dobratsch. Organisiert vom ASKÖ Villach ist dieser Ultrawalk ein besonderes Erlebnis

Mein Bericht zum Ultrawalk2017

Seit gestern kann man sich wieder für dieses Event anmelden und ich bin dabei!

hier kann man sich anmelden bzw. weitere Infos einholen:

ASKÖ VILLACH Ultrawalk Seite

Nachdem ich inzwischen einige Menschen dazu anregen konnte, sich sportlich zu betätigen oder auch ihre Ernährung bewußter zu gestalten, möchte ich gerne 2018 einige von diesen Menschen an meiner Seite haben und mit euch dieses Event gemeinsam erleben.

Wer sich anmeldet und mit mir gemeinsam entspannt die rund 50 Kilometer rund um den Dobratsch gehen möchte, möge sich bei Peter Stattmann unter peterstattmann@gmx.at anmelden.

Lasst mich von eurer Anmeldung wissen 🙂 Ich freu mich auf einen wunderschönen sportlichen Tag mit euch!

 

 

Ausflugtipp Hirnkopf

Heute führte mich mein Weg mit den Naturfreunden Brückl und zwei ganz lieben Freundinnen auf die Flattnitz auf den Hirnkopf.

Die erste Skitour seit langer Zeit. Ich war gespannt wie es mir ergehen würde nach der Operation und der langen Skipause.

Der Skitourenführer der Naturfreunde Christian Urbanz erwies sich als freundlicher bemühter Tourenführer, der immer ein Auge darauf hatte, das für jeden die Geschwindigkeit passend war und die Gruppe somit beieinander blieb.

Dank seiner guten Leitung war es uns allen möglich entspannt und glücklich am Gipfel anzukommen und den Moment ganz genießen zu können.

Ich kann ihn also als Tourenführer absolut empfehlen.

Die Skitour von heute hatte angenehme 511 Höhenmeter und bot schöne Aussichtspunkte sowie einen angenehmen Anstieg, der nicht zu direkt war.

Hier ein paar Bilder von heute (danke für die Erlaubnis an alle Beteiligten dass ich auch von euch Bilder veröffentlichen darf):

Ausflugstipp Klippitztör

Nach einer intensiven Woche mit Arbeit und Sport hat mich heut ein Ausflug aufs Klippitztörl auf den Geierkogel geführt. Der Ausflug war von den Naturfreunden organisiert und ausgeschrieben.

Ich gehe nun schon einige Zeit bei Wanderungen, Skitouren und Schneeschuhwanderungen bei den Naturfreunden mit. Dadurch dass die unterschiedlichsten Menschen hier dabei sind, ist es oft möglich von der älteren Generation vieles über Natur und Sicherheit in den Bergen zu lernen. Heuer werde auch ich zur Wanderführerin ausgebildet und werde heuer im Sommer meine erste Tour leiten. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch mich auf meine erste geführte Tour begleitet.

Heute waren wir am Klippitztörl, das ist ein Ski- und Wandergebiet. Das Klippitztörl liegt nur eine knappe Autostunde von Graz oder Klagenfurt (A2-Südautobahn, derzeit Abfahrt Wolfsberg Nord, von dort über St. Margarethen und Preims direkt auf den Berg) entfernt. Man kann aber auch wunderbar von der St. Veiter Seite über Lölling zufahren.

Wir hatten heut sicherlich kein perfektes Wetter aber genau das macht so eine Tour manchmal zu einem besonderen Abenteuer. Wichtig ist, dass man weiß, wie man sich orientiert. Laut unserem Wanderführer heute ist der Zaun ein guter Anhaltspunkt, wenn man sich Richtung Gipfel bewegen möchte. Wir hatten heute starken Wind, Schnee und Nebel. Eine Orientierung wäre mir hier ohne meine Garmin eher schwer gefallen, da ich die Strecke bis dato noch nicht kannte.

Jetzt wird auf jeden Fall der Sonntag noch schön entspannt genossen und Kraft für die nächste Woche getankt.

Eckdaten der heutigen Tour:

7,45 Kilometer

319 Höhenmeter

3 Stunden Gehzeit

Geeignet auch für Kinder und Hundebesitzer

Hier gehts zu den nächsten Veranstaltungen der Naturfreunde St. Veit

Veranstaltungen Naturfreunde

Ein paar Bilder von heute möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Ausflugstipp: Ulrichsberg

Dieses Wochenende war gespickt voller schöner Momente, Ausflüge und gesunder Ernährung. Neben der im Trainingsplan stehenden Ergometer Intervall Einheit, haben wir kurzfristig beschlossen, einen Sprung auf den Ulrichsberg zu gehen. Somit wäre im neuen Jahr auch schon der zweite Berg des Vierbergemarschs bezwungen.

Wobei bezwungen relativ ist. Ich mag den Ulrichsberg, weil man von St. Veit rasch dort ist (Einfach Richtung Hörzendorfer See, daran vorbei und dann bei der nächsten Ortschaft rechts rein bis zum Parkplatz) und weil man so auf die schnelle mal rund 400 Höhenmeter machen kann um zu trainieren für höhere Touren. Nebenbei hat man auch einen wunderschönen Ausblick vom Ulrichsberg (1022 hm)

Hier die Ortschaft von der wir immer losgehen und das Ziel.

für genaue Anfahrtsinfos: https://www.google.at/maps/place/Ulrichsberg/@46.7037957,14.3060725,15z/data=!4m5!3m4!1s0x4770720ce47fb713:0x4faaee68135516dc!8m2!3d46.7!4d14.3

Alleine ist man auf diesem Gipfel wohl eher selten, aber nichts desto trotz ist dieser Berg immer einen Ausflug wert.

Diese Wanderung ist auch geeignet für Kinder und Hundebesitzer. Momentan ist es an manchen Stellen ziemlich eisig, es empfiehlt sich also anständiges Schuhwerk und im Fall der Fälle auch bei Trittunsicherheit die Verwendung von Grödeln.

https://www.hervis.at/store/Ausrüstung/Kletterausrüstung/Pickel-&-Steigeisen/Snowline/Pro/p/COLOR-1495058

Hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Ausflugstipp Magdalensberg

Ich habe ja seit einer Woche einen Trainingsplan. Nachdem ich meinem Trainer gesagt habe, dass am Wochenende Berg am Programm steht, egal was sein Plan sonst sagt, hat er dies einfach als Teil meines Plans integriert.

Um ehrlich zu sein, wollten wir heute keine große Fahrt quer durch Kärnten machen und trotzdem etwas rauf gehen und die Sonne genießen. So kam es, dass wir uns für die erste Etappe des Vierbergemarsch entschieden. Rauf auf den Magdalensberg und dann natürlich wieder runter. Das ganze sollte ich im GA1 Bereich machen. Aufwärts war dies kein Problem, abwärts jedoch schon, denn dann hätte ich runterlaufen müssen um den Puls hochzubekommen, was bei dem Eis am Weg nicht klug gewesen wäre.

Eckdaten zu dieser wunderschönen familienfreundlichen und hundefreundlichen Wanderung:

Rund 500 Höhenmeter, pro Richtung rund 4 Kilometer

Start in St. Sebastian:

https://www.google.at/maps/place/9314+St.+Sebastian/@46.7466781,14.4326904,14z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4770137487025761:0xa4c4ef4c3e78d156!8m2!3d46.74668!4d14.4502

dort bei der Kirche kann man super parken.

Dann den Hinweisschildern und den roten V auf weißem Hintergrund folgen. Es ist sehr gut ausgeschildert und sollte somit kein Problem sein, sich zurecht zu finden.

Wichtig bei aktuellen Verhältnissen ist, dass es sehr rutschig werden kann auf den schattigen Teilen der Schritte, es ist also Vorsicht geboten und passendes Schuhwerk. Wenn man nicht ganz Trittsicher ist oder einfach zur Sicherheit können auch Wanderstöcke bei solchen Verhältnissen nicht schaden.

Am 12.4.2018 ist heuer der Vierbergemarsch. Die gesamte Wegstrecke ist 52 km, der Lauf / Wanderung beginnt am Donnerstag 24 Uhr = 0 Uhr. Dieser Berg ist der erste der vier Berge, die man auf seiner Route begeht. Ich überlege ob ich heuer wieder mal mitmachen soll. Wer ist dabei? Freiwillige vor 🙂

http://www.vierbergelauf.info/cms/

hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Für Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!

Schneeschuhwanderung Dobratsch

Heute war ich mit einer ganz lieben Kollegin auf den Dobratsch zu einer Schneeschuhwanderung.

Was sollte aber passieren bevor man los geht?

Im Winter gibt zwei ganz wichtige Schritte die vor jeder Tour gemacht werden sollten.

Schaue den Wetterbericht für den gewünschten Berg an. Ich benutze hier für das Wetter App bergfex Wetter. Gestern konnte ich sehen dass heute zwischen zehn und 14:00 Uhr die Chancen gut standen bei Sonnenschein zu gehen.

Zweites absolutes machst do: schaue nach der Lawinensituation. Selbst wenn man sich sehr sicher fühlt auf den wegen so sollte man sich trotzdem der Lawinensituation im näheren Umfeld bewusst sein.

Wenn beide Voraussetzungen passen dann kontrolliertes Einpacken. Wenn man bisher nicht viel am Berg war, ist es immer gut sich Ratschläge von versierten Berggehern einzuholen.

Wenn man sich unsicher ist am besten eine Packliste schreiben um nichts zu vergessen.

Hier meine heutige Ausrüstung:

Dann kann’s auch schon losgehen und man kann den Berg genießen.

Sollte sich David Wettersituation wieder erwarten ändern oder ihr euch nicht mehr wohl fühlen dann brecht bitte rechtzeitig ab, soso dass ihr noch genug Kraft hat wieder ins Tal zu kommen beziehungsweise genug Zeit bevor ein Unwetter euch erwischt.

Ganz nach dem Motto Übermut tut selten gut sollte am Berg gehandelt werden.

Nun darf ich euch noch ein paar Bilder von heute zeigen von unserem wunderschönen Bergausflug.

Katschberger Adventweg

Eine Möglichkeit besinnliches Flair mit Bewegung zu vereinen, ist der Katschberger Adventweg. Diesen habe ich heuer zum ersten Mal besucht und ich kann ihn euch guten Herzens weiterempfehlen.

Man fährt rauf auf den Katschberg, kann gleich bei Parkplatz 1 parken und findet bereits dort das erste Hinweisschild um den richtigen Start zu finden.

Bedingt durch meinen Krankenstand und die damit verbundenen Ausgehzeiten sind wir bereits früh aufgebrochen und waren schon um 14 Uhr (zu dieser Zeit startet der Adventweg) vor Ort. Um diese Zeit war es noch ruhig und natürlich auch hell.

Der Zustieg kann entweder mit Bus, Kutsche oder zu Fuß erledigt werden. Da ich die Chance nutzen wollte, mich endlich wieder am Berg zu bewegen, sind wir natürlich gegangen. In Summe haben wir so über 12 Kilometer Fußmarsch hinter uns gebracht.

Man kommt zum ersten Häuschen am Weg, dort kann man sich verschließbare Thermotrinkbecher kaufen, die am Weg gratis mit warmen antialkoholischen Getränken aufgefüllt werden können. Es gibt unterschiedlichen Tee und Kinderpunsch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wer einen Glühmost oder Glühwein möchte findet auch zwischendurch die Möglichkeit einen solchen zu erwerben.

Je später und dunkler es wurde, desto mehr Leute befanden sich am Weg, teils mit den Laternen, die man dort kaufen konnte, ausgestattet, teils ohne Licht den Weg entlang stapfend.

Es entbehrt nicht einer gewissen Romantik muss man sagen, wenn Lichter und die aus Holz geschnitzten Figuren mit schönen Sprüchen den Weg zieren.

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In den Hütten wird musiziert und man kann handgemachte Produkte erstehen. Es wird eingeladen dazu gemeinsam zu singen oder einfach Geschichten zu lauschen.

Ein Advent fernab von Hektik und Trubel auf den Bergen, so mag ich das!

Mehr Informationen gibt es dazu unter: http://katschberger-adventweg.at

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