Wörthersee EXTREM

Nun einige Tage nach diesem Event bin ich in der Lage dieses Erlebnis in Worte zu fassen. Ich habe ja schon viele Sachen gemacht in meinem Leben, bin auf hohe Berge gestiegen, habe den Jakobsweg allein bestritten, …. aber das meine lieben Leser war eine richtige Challenge! Aber nun von Anfang an ….

Gegen 22 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Startpunkt. In der Ausschreibung war eine Empfehlung und eine Liste mit vorgeschriebenem Equipment sowie die umliegenden Parkmöglichkeiten im Start/Ziel Bereich. Die Ausschreibung war somit absolut wertvoll und nützlich. Ich dachte mir beim Einpacken schon, irgendwie ist das schon viel Zeugs, dass ich da mitnehme und eine liebe Bekannte vom Club 261 welche schon viele solche Abenteuer hinter sich gebracht hat, bestätigte dies mit einem WOW als Kommentar zum Foto mit dem Rucksackinhalt, welches ich ihr im Vorfeld zukommen lies. Da ich aber nicht wusste was ich weglassen hätte können, ging es genau mit diesem WOW-Inhalt auf den Weg.

Dort am Start angekommen, traf ich gleich auf Stefan, einem ganz netten jungen Rot Kreuz Kollegen mit vollster Motivation beladen, der wohl am liebsten laufend gestartet wäre. Kurz nach Mitternach viel der Startschuss und so machten sich 230 Starter auf den Weg rund um den Wörthersee. Gleich nach dem Start trafen Stefan und ich auf Sigi, einem sehr sportlichen Mitfünfziger, mit dem sich am Weg ganz interessante Gespräche entwickelten.

Ob es nun unsere Gespräche waren oder auch der Hinweis mit folgt den weiß-blauen Schildern, die man auch falsch verstehen konnte, weil es auch WSUT in blau weiß beschrieben gab, wir kamen also in einer größeren Gruppe kurz nach der ersten Labestation vom eigentlichen Weg ab und besuchten so den Pyramidenkogel und Keutschach extra.

Zuerst ganz vorn wunderten wir uns, dass wir dann an der zweiten Labestation plötzlich die letzten waren. 6km extra kosteteten dann doch nicht wenig Zeit und Energie. Egal davon liesen wir uns nicht aufhalten und weiter ging es zur nächsten Labe in der Villa Lido.

Die Labestationen waren perfekt im Angebot, es war für jeden sicherlich etwas passendes dabei und auch als letzt eintreffende gab es noch reichlich Angebot! Ein großes Lob hier an den Veranstalter.

Nach einer wärmenden Suppe ging es dann auch gleich weiter zurück auf der anderen Seite vom Wörthersee. Inzwischen hatten wir wieder einige eingeholt und waren wieder mittendrin im Geschehen.

Der Rucksack wurde schwerer, die Beinchen müder und man selbst hätte wohl auch ab einer gewissen Distanz auch ganz einfach im Stehen einschlafen können, insbesondere weil der gewohnte Schlaf von der Nacht fehlte.

Gegen die müden Beinchen war ein Kraut gewachsen, denn es gab bei jeder Labestation, bei der zumindest wir einkehrten, die Möglichkeit die Beinchen massieren zu lassen mit den unterschiedlichsten Ölen für jedes Wehwehchen.

Auf der hohen Gloriette wurde mir der Abstieg, das Eis und die steigende Unaufmerksamkeit dann doch zum Verhängnis. Das Knie bei einem kleinen steileren Stück verdreht. Von da an ging es 20 Kilometer mit regelmäßigen Stichen auf der Hinterseite des Knies Richtung Ziel.

Gemeinsam ist alles leichter ist definitv der Satz dieses Events, denn Sigi war eine dermaßen mentale Stütze auf diesem Weg, dass an ein Aufgeben nicht zu denken war und so kamen wir nach etwas über 14 Stunden endlich ins Ziel – müde aber glücklich und vorallem stolz es geschafft zu haben. Von 230 schafften es 190 ins Ziel und wir wir trotz der ungeplanten Verlängerung 3 der 190 glücklichen Finisher!

wer nach meiner Beschreibung jetzt Lust bekommen hat bei so einem Event dabei zu sein und vielleicht auch mal gemeinsam dabei sein möchte findet alle Details hier:

Wandern am Wörthersee

man sieht sich 😉

 

Karwendelmarsch 2018

Dieses Event war eigentlich der Grund warum ich mich im Dezember dazu entschied einen Trainer zu suchen, denn ich wollte gut vorbereitet in dieses Abenteuer gehen.

Ich habe viel trainiert in diesem Jahr, aber Höhenmeter waren eigentlich verhältnismäßig wenige in meinem Trainingsplan, da zusätzlich die Herausforderung Triathlon anstand.

Ich fuhr also Freitag nach Pertisau, wo ich mich in einem modernen jungen Hotel einquartiert hatte für dieses Wochenende. Die Wetterprognose war alles andere als erfreulich, von Regen und Schnee war die Rede.  Davon wollte ich mich aber nicht gleich abschrecken lassen, ich wollte zumindest starten, denn es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung.

Das Hotel nach 6:35 Stunden erreicht, sah ich mir Abends noch das idylische Ortchen am Aachensee an, allerdings bereits da mit leichtem Regen. Ich wusste nun wo am nächsten Morgen das Shuttle nach Scharnitz losfahren würde. Lokale waren bereits an diesem Tag überfüllt und es war kaum möglich etwas zu essen zu bekommen. Ich ging früh ins Bett, denn bereits um 3 Uhr morgens sollte mich der Wecker wieder aus dem Schlaf reißen, was er dann auch tat. Schon bei Regen ging es zum Shuttlebus. Die Organisation dieses Events war wirklich vorbildhaft!

Über eine Stunde Busfahrt zum Startbereich und dort noch ein Käsesemmerl und einen Kräutertee bevor um 6 Uhr mit einer altertümlichen Kanone der Startschuss fiel.

Die Läufer schlängelten sich an den Wanderern vorbei aber auch Personen, die sich zum wandern angemeldet hatten liefen los. Laufend war nicht mein Ziel. Ich hatte mich für den Marsch angemeldet also würde ich auch nur gehen, so war meine Devise. Ich ging also mit einem flotterem Schritt los, den ich die ersten 5 Stunden gut halten konnte. Auf Grund des immer wieder auftretenden Niederschlages aber auch auf Grund der verregneten Nacht, waren die Wege jedoch sehr rutschig und so gestaltete sich der Abstieg zum ersten Ziel bei 35 km in Eng als doch nicht ungefährlich. Immer wieder rutschten Personen vor und neben mir aus, die ihr Tempo nicht den Umständen anpassten. Es war höchste Konzentration geboten. Auf Grund dessen entschied ich im Abstieg, dass für mich diesmal die 35 km und 1460 Höhenmeter meine Ziellinie sein werden, denn es lag mir fern irgendetwas zu riskieren. Am nächsten Tag habe ich zwei Mädels getroffen, die trotz der Umstände weitergegangen sind, sie meinten der nächste Aufstieg wäre auf Grund der Wegbeschaffenheit der absolute Horror gewesen und Sie wären klatschnass im Ziel angekommen. Sie waren sichtlich angeschlagen während ich am Abend noch einen entspannten Spaziergang durch den Ort gemacht habe und das Flair genießen konnte.

Es waren am Weg reichlich Labestationen mit einem tollen Angebot für jeden Geschmack. Ich hätte wohl die Hälfte an Gepäck nicht mitnehmen müssen, aber ich komme wieder und dann weiß ich schon besser Bescheid 😉 erstens bei Schönwetter definitiv keine Bergschuhe mehr sondern Trailrunningschuhe, zweitens die Hälfte an Equipment genügt, zum Trinken eine Flasche mitnehmen und diese bei den Labestationen besser auffüllen als 3 Liter vom ersten Moment rumschleppen, keine Regenjacke sondern nur mehr Poncho,…

Hier noch einige Bilder vom Event:

Sicherheitstag der Bergrettung Althofen-Hemmaland

Als Anwärterin der Bergrettung durfte ich heute meine Kollegen unterstützen und das Lawinenopfer mimen.

Unsere Sektion macht alle zwei Jahre diesen Sicherheitstag um jedermann die Gelegenheit zu geben, den richtigen Umgang mit LVS Gerät, Sonde und Schaufel zu erlernen und auch die Schneearten richtig zu verstehen und den Aufbau der Schneeschichten und die damit eventuell verbundenen Gefahren zu erkennen.

Zuerst gab es Vorträge zu dem Thema Lawinen, erste Hilfe am Berg sowie Ausrüstung bei Schitour und Schneeschuhwandern.

Dann ging es raus an die frische Luft, rauf auf den Berg um das soeben theoretisch erlernte in die Praxis umzusetzen.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz und wissbegierig dabei und machten diesen Tag zu einem wundervollen erfolgreichen Tag.

Anschließend konnte man sich bei ausgezeichnetem Essen und Getränken in der Weisbergerhütte noch über das erlebte austauschen und bei Bedarf noch Fragen stellen.

Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass man ein Piep LVS Gerät auf neue Software updaten kann 🙈 (ich gestehe das war mir echt nicht bekannt) und die Auffrischung des Stop and Go war auch für mich wieder sehr gewinnbringend.

Ich weiß jetzt auch, dass die einzige brenzlige Lawinen Situation, in der ich je war, die Vorstufe einer Altschneelawine war. Das Setzungsgeräusch und der Riss in der Schneedecke waren die Anzeichen. Dass ich damals ein Stop ausgesprochen habe, war also Gold richtig.

Hier ein Bild von Damals auf dem man den Riss sieht:

In Summe war es heut ein toller Tag mit tollen Kollegen und auch super Teilnehmern.

Auch Kollegen vom Roten Kreuz waren heut mit dabei, um ihr wissen für die Berge zu erweitern.

Hier Bilder von heute:

Ausflugtipp Hirnkopf

Heute führte mich mein Weg mit den Naturfreunden Brückl und zwei ganz lieben Freundinnen auf die Flattnitz auf den Hirnkopf.

Die erste Skitour seit langer Zeit. Ich war gespannt wie es mir ergehen würde nach der Operation und der langen Skipause.

Der Skitourenführer der Naturfreunde Christian Urbanz erwies sich als freundlicher bemühter Tourenführer, der immer ein Auge darauf hatte, das für jeden die Geschwindigkeit passend war und die Gruppe somit beieinander blieb.

Dank seiner guten Leitung war es uns allen möglich entspannt und glücklich am Gipfel anzukommen und den Moment ganz genießen zu können.

Ich kann ihn also als Tourenführer absolut empfehlen.

Die Skitour von heute hatte angenehme 511 Höhenmeter und bot schöne Aussichtspunkte sowie einen angenehmen Anstieg, der nicht zu direkt war.

Hier ein paar Bilder von heute (danke für die Erlaubnis an alle Beteiligten dass ich auch von euch Bilder veröffentlichen darf):

Ausflugstipp: Ulrichsberg

Dieses Wochenende war gespickt voller schöner Momente, Ausflüge und gesunder Ernährung. Neben der im Trainingsplan stehenden Ergometer Intervall Einheit, haben wir kurzfristig beschlossen, einen Sprung auf den Ulrichsberg zu gehen. Somit wäre im neuen Jahr auch schon der zweite Berg des Vierbergemarschs bezwungen.

Wobei bezwungen relativ ist. Ich mag den Ulrichsberg, weil man von St. Veit rasch dort ist (Einfach Richtung Hörzendorfer See, daran vorbei und dann bei der nächsten Ortschaft rechts rein bis zum Parkplatz) und weil man so auf die schnelle mal rund 400 Höhenmeter machen kann um zu trainieren für höhere Touren. Nebenbei hat man auch einen wunderschönen Ausblick vom Ulrichsberg (1022 hm)

Hier die Ortschaft von der wir immer losgehen und das Ziel.

für genaue Anfahrtsinfos: https://www.google.at/maps/place/Ulrichsberg/@46.7037957,14.3060725,15z/data=!4m5!3m4!1s0x4770720ce47fb713:0x4faaee68135516dc!8m2!3d46.7!4d14.3

Alleine ist man auf diesem Gipfel wohl eher selten, aber nichts desto trotz ist dieser Berg immer einen Ausflug wert.

Diese Wanderung ist auch geeignet für Kinder und Hundebesitzer. Momentan ist es an manchen Stellen ziemlich eisig, es empfiehlt sich also anständiges Schuhwerk und im Fall der Fälle auch bei Trittunsicherheit die Verwendung von Grödeln.

https://www.hervis.at/store/Ausrüstung/Kletterausrüstung/Pickel-&-Steigeisen/Snowline/Pro/p/COLOR-1495058

Hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Ausflugstipp Magdalensberg

Ich habe ja seit einer Woche einen Trainingsplan. Nachdem ich meinem Trainer gesagt habe, dass am Wochenende Berg am Programm steht, egal was sein Plan sonst sagt, hat er dies einfach als Teil meines Plans integriert.

Um ehrlich zu sein, wollten wir heute keine große Fahrt quer durch Kärnten machen und trotzdem etwas rauf gehen und die Sonne genießen. So kam es, dass wir uns für die erste Etappe des Vierbergemarsch entschieden. Rauf auf den Magdalensberg und dann natürlich wieder runter. Das ganze sollte ich im GA1 Bereich machen. Aufwärts war dies kein Problem, abwärts jedoch schon, denn dann hätte ich runterlaufen müssen um den Puls hochzubekommen, was bei dem Eis am Weg nicht klug gewesen wäre.

Eckdaten zu dieser wunderschönen familienfreundlichen und hundefreundlichen Wanderung:

Rund 500 Höhenmeter, pro Richtung rund 4 Kilometer

Start in St. Sebastian:

https://www.google.at/maps/place/9314+St.+Sebastian/@46.7466781,14.4326904,14z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4770137487025761:0xa4c4ef4c3e78d156!8m2!3d46.74668!4d14.4502

dort bei der Kirche kann man super parken.

Dann den Hinweisschildern und den roten V auf weißem Hintergrund folgen. Es ist sehr gut ausgeschildert und sollte somit kein Problem sein, sich zurecht zu finden.

Wichtig bei aktuellen Verhältnissen ist, dass es sehr rutschig werden kann auf den schattigen Teilen der Schritte, es ist also Vorsicht geboten und passendes Schuhwerk. Wenn man nicht ganz Trittsicher ist oder einfach zur Sicherheit können auch Wanderstöcke bei solchen Verhältnissen nicht schaden.

Am 12.4.2018 ist heuer der Vierbergemarsch. Die gesamte Wegstrecke ist 52 km, der Lauf / Wanderung beginnt am Donnerstag 24 Uhr = 0 Uhr. Dieser Berg ist der erste der vier Berge, die man auf seiner Route begeht. Ich überlege ob ich heuer wieder mal mitmachen soll. Wer ist dabei? Freiwillige vor 🙂

http://www.vierbergelauf.info/cms/

hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Für Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!

Schneeschuhwanderung Dobratsch

Heute war ich mit einer ganz lieben Kollegin auf den Dobratsch zu einer Schneeschuhwanderung.

Was sollte aber passieren bevor man los geht?

Im Winter gibt zwei ganz wichtige Schritte die vor jeder Tour gemacht werden sollten.

Schaue den Wetterbericht für den gewünschten Berg an. Ich benutze hier für das Wetter App bergfex Wetter. Gestern konnte ich sehen dass heute zwischen zehn und 14:00 Uhr die Chancen gut standen bei Sonnenschein zu gehen.

Zweites absolutes machst do: schaue nach der Lawinensituation. Selbst wenn man sich sehr sicher fühlt auf den wegen so sollte man sich trotzdem der Lawinensituation im näheren Umfeld bewusst sein.

Wenn beide Voraussetzungen passen dann kontrolliertes Einpacken. Wenn man bisher nicht viel am Berg war, ist es immer gut sich Ratschläge von versierten Berggehern einzuholen.

Wenn man sich unsicher ist am besten eine Packliste schreiben um nichts zu vergessen.

Hier meine heutige Ausrüstung:

Dann kann’s auch schon losgehen und man kann den Berg genießen.

Sollte sich David Wettersituation wieder erwarten ändern oder ihr euch nicht mehr wohl fühlen dann brecht bitte rechtzeitig ab, soso dass ihr noch genug Kraft hat wieder ins Tal zu kommen beziehungsweise genug Zeit bevor ein Unwetter euch erwischt.

Ganz nach dem Motto Übermut tut selten gut sollte am Berg gehandelt werden.

Nun darf ich euch noch ein paar Bilder von heute zeigen von unserem wunderschönen Bergausflug.

Katschberger Adventweg

Eine Möglichkeit besinnliches Flair mit Bewegung zu vereinen, ist der Katschberger Adventweg. Diesen habe ich heuer zum ersten Mal besucht und ich kann ihn euch guten Herzens weiterempfehlen.

Man fährt rauf auf den Katschberg, kann gleich bei Parkplatz 1 parken und findet bereits dort das erste Hinweisschild um den richtigen Start zu finden.

Bedingt durch meinen Krankenstand und die damit verbundenen Ausgehzeiten sind wir bereits früh aufgebrochen und waren schon um 14 Uhr (zu dieser Zeit startet der Adventweg) vor Ort. Um diese Zeit war es noch ruhig und natürlich auch hell.

Der Zustieg kann entweder mit Bus, Kutsche oder zu Fuß erledigt werden. Da ich die Chance nutzen wollte, mich endlich wieder am Berg zu bewegen, sind wir natürlich gegangen. In Summe haben wir so über 12 Kilometer Fußmarsch hinter uns gebracht.

Man kommt zum ersten Häuschen am Weg, dort kann man sich verschließbare Thermotrinkbecher kaufen, die am Weg gratis mit warmen antialkoholischen Getränken aufgefüllt werden können. Es gibt unterschiedlichen Tee und Kinderpunsch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wer einen Glühmost oder Glühwein möchte findet auch zwischendurch die Möglichkeit einen solchen zu erwerben.

Je später und dunkler es wurde, desto mehr Leute befanden sich am Weg, teils mit den Laternen, die man dort kaufen konnte, ausgestattet, teils ohne Licht den Weg entlang stapfend.

Es entbehrt nicht einer gewissen Romantik muss man sagen, wenn Lichter und die aus Holz geschnitzten Figuren mit schönen Sprüchen den Weg zieren.

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In den Hütten wird musiziert und man kann handgemachte Produkte erstehen. Es wird eingeladen dazu gemeinsam zu singen oder einfach Geschichten zu lauschen.

Ein Advent fernab von Hektik und Trubel auf den Bergen, so mag ich das!

Mehr Informationen gibt es dazu unter: http://katschberger-adventweg.at

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Ziele 2018

Was macht man an so einem unfreundlichen Wintertag wie heute, wenn man noch dazu noch nicht ganz fit ist? Richtig man sucht die Herausforderungen für das Jahr 2018.

Ich möchte als nicht professionelle Sportlerin wieder an vielen Events teilnehmen und Spaß am Sport haben und zeigen, dass es nicht nur um die erreichte Zeit geht, sondern um die Erlebnisse am Rande beziehungsweise den Sieg über sich selbst.

Die Reiseplanung muss ich noch ein wenig in die Zukunft verlegen. Auf Grund der Lungenkrebsdiagnose meiner Mutter, möchte ich derzeit noch keine Reise buchen, sondern abwarten, wie ihre Therapie weitergeht nach ihrer Operation. Familie hat absolute Priorität! Da ich aber davon ausgehe, dass meine Mutter diesen Kampf gewinnen wird, weil wir einfach alles Kämpfer sind in meiner Familie, schmökere ich natürlich in diversen Reisebrochüren aber auch in Beschreibungen von Fernwanderwegen (Einige Bücher diesbezüglich haben den Weg auf meine Weihnachtswunschliste gefunden). Die effektive Entscheidung fällt dann Anfang nächsten Jahres, ob ich weiter weg verreise oder in der Nähe bleibe um Erreichbar zu bleiben.

Nichts desto trotz gibt es Events an denen ich mich bereits jetzt anmelden möchte beziehungsweise überlege mich anzumelden.

Fix ist der Start bei Kärnten läuft. Beim Frauenlauf möchte ich mit meinen Mädels vom Club261 #fearless laufen und vielleicht auch seit langem wieder einen Halbmarathon. Eventuell habe ich eine ganz tolle Pacemakerin für dieses Vorhaben @runningzuschi ich hoffe du kannst dich noch an unser Gespräch erinnern 😉

Inspiriert durch @trailbirdie überlege ich den Start beim Karwendelmarsch. Hier könnt ihr mir sagen was ihr denkt:

https://www.facebook.com/vrenchengetsfit/?hc_ref=ARQqeTOl_cVITXSWYecgIqsOQO9cgqHSKxyqQVlDVyfDStQaBYuM8cMqtth0UfBht1w

Kirschblütenlauf ist sicher auch wieder ein Muss … denn ich finde Läufe, die einen guten Zweck zum Hintergrund haben besonders erstrebenswert.

Habt ihr noch Vorschläge, wo ich mitmachen sollte bzw. bei welchen Events ihr mich gerne sehen würdet, dann kommentiert gerne 😉 Ich freue mich auf eure Ideen!

hier ein paar Bilder aus dem heurigen Jahr 💪🏼

Wie anfangen mit dem Sport?

Nein ich bin zu dick …. nein ich hab ja keine Luft … nein ich kann wegen meinen Knien nicht … nein ich hab kein Geld …. nein ich habe keine Zeit …

…viele, viele Ausreden um nicht mit Sport zu beginnen. Warum aber haben wir so einen inneren Schweinehund zu bekämpfen, wenn es darum geht gesund und fit zu werden durch Sport. Die Lösung ist einfach: Weil jeder unter Sport gleich Laufen gehen, Bergsteigen oder sonstige anfangs vielleicht überfordernde oder anstrengende Tätigkeiten sieht. Dabei ist der Anfang am Besten damit getan, den Körper in Bewegung zu bringen.

Momentan ist mir noch ein Sportverbot auferlegt durch meine Operation am 23.11., aber eine Empfehlung auch mich viel zu bewegen. Warum ich mich viel bewegen soll? Weil die Bewegung der Beine, den Lymphfluss in den Beinen anregt und somit wesentlich zur schnelleren Heilung beitragen kann. Nun werden Profisportler sagen, spazieren gehen ist kein Sport, aber es ist wieder oder erstmal der richtige Schritt um den Körper an Bewegung zu gewöhnen und ihn zu aktivieren.

In meinem letzten Artikel habe ich euch bereits geschrieben, welche schönen Nebenwirkungen das Gassi gehen mit einem Hund haben kann … von Vitamin D bis zu frischer Luft bis eben auch die Anregung des Lymphflusses in den Beinen.

Also wer sich nicht gleich überfordert, sondern langsam beginnt, wird immer mehr Freude an der Bewegung finden und sich schön langsam aber sicher steigern.

Hier seht ihr einige nette kleine Wanderungen im Bezirks St. Veit für diejenigen, die die Heimat erkunden wollen.

https://www.bergfex.at/sommer/sankt-veit-glan/touren/wandern/

Momentan heißt es gut anziehen, denn man soll weder frieren müssen bei einem Spaziergang noch zu Schwitzen beginnen, weil man zu viel an hat. Ich durfte mir vor kurzem bei meinem Sponsor einiges an neuem Equipment aussuchen. Meine Wahl fiel für diese Jahreszeit auf :

Kilimanjaro Plus Rogil Damen Gilet mit Thinsulate Füllung

Kilimanjaro Plus Beja Langamshirt

sowie für kältere Tage die Kilimanjaro Plus Salvada Thinsulate Pontetorto Jacke

Mir persönlich ist die Marke des Produktes egal. Es muss funktionell sein und das Preisleistungsverhältnis muss passen. Persönlich finde ich die Thinsulate Füllung (kommt aus dem Englischen von thin (dünn) und insulate (dämmen)) sehr praktisch. Im Gegensatz zu Daunen haben Thinsulate oder auch Primaloft den Vorteil nicht die Nässe der kalten Winterluft anzunehmen und sind im Fall der Fälle auch wieder schnell trocken. Sie zeichnen sich auch besonders durch ihre Atmungsaktivität aus. Die Daunenjacke habe ich eigentlich nur mehr bei meinen Expeditionen mit, da bei 25 Minusgraden nichts über eine füllige Daunenjacke geht 😉

In diesem Sinne, ran an den Weihnachtsspeck bevor er sich festsetzt und raus in die frische Luft mit euch.

lg eure Verena