Sicherheitstag der Bergrettung Althofen-Hemmaland

Als Anwärterin der Bergrettung durfte ich heute meine Kollegen unterstützen und das Lawinenopfer mimen.

Unsere Sektion macht alle zwei Jahre diesen Sicherheitstag um jedermann die Gelegenheit zu geben, den richtigen Umgang mit LVS Gerät, Sonde und Schaufel zu erlernen und auch die Schneearten richtig zu verstehen und den Aufbau der Schneeschichten und die damit eventuell verbundenen Gefahren zu erkennen.

Zuerst gab es Vorträge zu dem Thema Lawinen, erste Hilfe am Berg sowie Ausrüstung bei Schitour und Schneeschuhwandern.

Dann ging es raus an die frische Luft, rauf auf den Berg um das soeben theoretisch erlernte in die Praxis umzusetzen.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren mit vollem Einsatz und wissbegierig dabei und machten diesen Tag zu einem wundervollen erfolgreichen Tag.

Anschließend konnte man sich bei ausgezeichnetem Essen und Getränken in der Weisbergerhütte noch über das erlebte austauschen und bei Bedarf noch Fragen stellen.

Ich habe auf jeden Fall gelernt, dass man ein Piep LVS Gerät auf neue Software updaten kann 🙈 (ich gestehe das war mir echt nicht bekannt) und die Auffrischung des Stop and Go war auch für mich wieder sehr gewinnbringend.

Ich weiß jetzt auch, dass die einzige brenzlige Lawinen Situation, in der ich je war, die Vorstufe einer Altschneelawine war. Das Setzungsgeräusch und der Riss in der Schneedecke waren die Anzeichen. Dass ich damals ein Stop ausgesprochen habe, war also Gold richtig.

Hier ein Bild von Damals auf dem man den Riss sieht:

In Summe war es heut ein toller Tag mit tollen Kollegen und auch super Teilnehmern.

Auch Kollegen vom Roten Kreuz waren heut mit dabei, um ihr wissen für die Berge zu erweitern.

Hier Bilder von heute:

Ausflugtipp Hirnkopf

Heute führte mich mein Weg mit den Naturfreunden Brückl und zwei ganz lieben Freundinnen auf die Flattnitz auf den Hirnkopf.

Die erste Skitour seit langer Zeit. Ich war gespannt wie es mir ergehen würde nach der Operation und der langen Skipause.

Der Skitourenführer der Naturfreunde Christian Urbanz erwies sich als freundlicher bemühter Tourenführer, der immer ein Auge darauf hatte, das für jeden die Geschwindigkeit passend war und die Gruppe somit beieinander blieb.

Dank seiner guten Leitung war es uns allen möglich entspannt und glücklich am Gipfel anzukommen und den Moment ganz genießen zu können.

Ich kann ihn also als Tourenführer absolut empfehlen.

Die Skitour von heute hatte angenehme 511 Höhenmeter und bot schöne Aussichtspunkte sowie einen angenehmen Anstieg, der nicht zu direkt war.

Hier ein paar Bilder von heute (danke für die Erlaubnis an alle Beteiligten dass ich auch von euch Bilder veröffentlichen darf):

Ausflugstipp Klippitztör

Nach einer intensiven Woche mit Arbeit und Sport hat mich heut ein Ausflug aufs Klippitztörl auf den Geierkogel geführt. Der Ausflug war von den Naturfreunden organisiert und ausgeschrieben.

Ich gehe nun schon einige Zeit bei Wanderungen, Skitouren und Schneeschuhwanderungen bei den Naturfreunden mit. Dadurch dass die unterschiedlichsten Menschen hier dabei sind, ist es oft möglich von der älteren Generation vieles über Natur und Sicherheit in den Bergen zu lernen. Heuer werde auch ich zur Wanderführerin ausgebildet und werde heuer im Sommer meine erste Tour leiten. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch mich auf meine erste geführte Tour begleitet.

Heute waren wir am Klippitztörl, das ist ein Ski- und Wandergebiet. Das Klippitztörl liegt nur eine knappe Autostunde von Graz oder Klagenfurt (A2-Südautobahn, derzeit Abfahrt Wolfsberg Nord, von dort über St. Margarethen und Preims direkt auf den Berg) entfernt. Man kann aber auch wunderbar von der St. Veiter Seite über Lölling zufahren.

Wir hatten heut sicherlich kein perfektes Wetter aber genau das macht so eine Tour manchmal zu einem besonderen Abenteuer. Wichtig ist, dass man weiß, wie man sich orientiert. Laut unserem Wanderführer heute ist der Zaun ein guter Anhaltspunkt, wenn man sich Richtung Gipfel bewegen möchte. Wir hatten heute starken Wind, Schnee und Nebel. Eine Orientierung wäre mir hier ohne meine Garmin eher schwer gefallen, da ich die Strecke bis dato noch nicht kannte.

Jetzt wird auf jeden Fall der Sonntag noch schön entspannt genossen und Kraft für die nächste Woche getankt.

Eckdaten der heutigen Tour:

7,45 Kilometer

319 Höhenmeter

3 Stunden Gehzeit

Geeignet auch für Kinder und Hundebesitzer

Hier gehts zu den nächsten Veranstaltungen der Naturfreunde St. Veit

Veranstaltungen Naturfreunde

Ein paar Bilder von heute möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Ausflugstipp Magdalensberg

Ich habe ja seit einer Woche einen Trainingsplan. Nachdem ich meinem Trainer gesagt habe, dass am Wochenende Berg am Programm steht, egal was sein Plan sonst sagt, hat er dies einfach als Teil meines Plans integriert.

Um ehrlich zu sein, wollten wir heute keine große Fahrt quer durch Kärnten machen und trotzdem etwas rauf gehen und die Sonne genießen. So kam es, dass wir uns für die erste Etappe des Vierbergemarsch entschieden. Rauf auf den Magdalensberg und dann natürlich wieder runter. Das ganze sollte ich im GA1 Bereich machen. Aufwärts war dies kein Problem, abwärts jedoch schon, denn dann hätte ich runterlaufen müssen um den Puls hochzubekommen, was bei dem Eis am Weg nicht klug gewesen wäre.

Eckdaten zu dieser wunderschönen familienfreundlichen und hundefreundlichen Wanderung:

Rund 500 Höhenmeter, pro Richtung rund 4 Kilometer

Start in St. Sebastian:

https://www.google.at/maps/place/9314+St.+Sebastian/@46.7466781,14.4326904,14z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4770137487025761:0xa4c4ef4c3e78d156!8m2!3d46.74668!4d14.4502

dort bei der Kirche kann man super parken.

Dann den Hinweisschildern und den roten V auf weißem Hintergrund folgen. Es ist sehr gut ausgeschildert und sollte somit kein Problem sein, sich zurecht zu finden.

Wichtig bei aktuellen Verhältnissen ist, dass es sehr rutschig werden kann auf den schattigen Teilen der Schritte, es ist also Vorsicht geboten und passendes Schuhwerk. Wenn man nicht ganz Trittsicher ist oder einfach zur Sicherheit können auch Wanderstöcke bei solchen Verhältnissen nicht schaden.

Am 12.4.2018 ist heuer der Vierbergemarsch. Die gesamte Wegstrecke ist 52 km, der Lauf / Wanderung beginnt am Donnerstag 24 Uhr = 0 Uhr. Dieser Berg ist der erste der vier Berge, die man auf seiner Route begeht. Ich überlege ob ich heuer wieder mal mitmachen soll. Wer ist dabei? Freiwillige vor 🙂

http://www.vierbergelauf.info/cms/

hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Für Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!

Schneeschuhwanderung Dobratsch

Heute war ich mit einer ganz lieben Kollegin auf den Dobratsch zu einer Schneeschuhwanderung.

Was sollte aber passieren bevor man los geht?

Im Winter gibt zwei ganz wichtige Schritte die vor jeder Tour gemacht werden sollten.

Schaue den Wetterbericht für den gewünschten Berg an. Ich benutze hier für das Wetter App bergfex Wetter. Gestern konnte ich sehen dass heute zwischen zehn und 14:00 Uhr die Chancen gut standen bei Sonnenschein zu gehen.

Zweites absolutes machst do: schaue nach der Lawinensituation. Selbst wenn man sich sehr sicher fühlt auf den wegen so sollte man sich trotzdem der Lawinensituation im näheren Umfeld bewusst sein.

Wenn beide Voraussetzungen passen dann kontrolliertes Einpacken. Wenn man bisher nicht viel am Berg war, ist es immer gut sich Ratschläge von versierten Berggehern einzuholen.

Wenn man sich unsicher ist am besten eine Packliste schreiben um nichts zu vergessen.

Hier meine heutige Ausrüstung:

Dann kann’s auch schon losgehen und man kann den Berg genießen.

Sollte sich David Wettersituation wieder erwarten ändern oder ihr euch nicht mehr wohl fühlen dann brecht bitte rechtzeitig ab, soso dass ihr noch genug Kraft hat wieder ins Tal zu kommen beziehungsweise genug Zeit bevor ein Unwetter euch erwischt.

Ganz nach dem Motto Übermut tut selten gut sollte am Berg gehandelt werden.

Nun darf ich euch noch ein paar Bilder von heute zeigen von unserem wunderschönen Bergausflug.

Katschberger Adventweg

Eine Möglichkeit besinnliches Flair mit Bewegung zu vereinen, ist der Katschberger Adventweg. Diesen habe ich heuer zum ersten Mal besucht und ich kann ihn euch guten Herzens weiterempfehlen.

Man fährt rauf auf den Katschberg, kann gleich bei Parkplatz 1 parken und findet bereits dort das erste Hinweisschild um den richtigen Start zu finden.

Bedingt durch meinen Krankenstand und die damit verbundenen Ausgehzeiten sind wir bereits früh aufgebrochen und waren schon um 14 Uhr (zu dieser Zeit startet der Adventweg) vor Ort. Um diese Zeit war es noch ruhig und natürlich auch hell.

Der Zustieg kann entweder mit Bus, Kutsche oder zu Fuß erledigt werden. Da ich die Chance nutzen wollte, mich endlich wieder am Berg zu bewegen, sind wir natürlich gegangen. In Summe haben wir so über 12 Kilometer Fußmarsch hinter uns gebracht.

Man kommt zum ersten Häuschen am Weg, dort kann man sich verschließbare Thermotrinkbecher kaufen, die am Weg gratis mit warmen antialkoholischen Getränken aufgefüllt werden können. Es gibt unterschiedlichen Tee und Kinderpunsch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wer einen Glühmost oder Glühwein möchte findet auch zwischendurch die Möglichkeit einen solchen zu erwerben.

Je später und dunkler es wurde, desto mehr Leute befanden sich am Weg, teils mit den Laternen, die man dort kaufen konnte, ausgestattet, teils ohne Licht den Weg entlang stapfend.

Es entbehrt nicht einer gewissen Romantik muss man sagen, wenn Lichter und die aus Holz geschnitzten Figuren mit schönen Sprüchen den Weg zieren.

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In den Hütten wird musiziert und man kann handgemachte Produkte erstehen. Es wird eingeladen dazu gemeinsam zu singen oder einfach Geschichten zu lauschen.

Ein Advent fernab von Hektik und Trubel auf den Bergen, so mag ich das!

Mehr Informationen gibt es dazu unter: http://katschberger-adventweg.at

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Ziele 2018

Was macht man an so einem unfreundlichen Wintertag wie heute, wenn man noch dazu noch nicht ganz fit ist? Richtig man sucht die Herausforderungen für das Jahr 2018.

Ich möchte als nicht professionelle Sportlerin wieder an vielen Events teilnehmen und Spaß am Sport haben und zeigen, dass es nicht nur um die erreichte Zeit geht, sondern um die Erlebnisse am Rande beziehungsweise den Sieg über sich selbst.

Die Reiseplanung muss ich noch ein wenig in die Zukunft verlegen. Auf Grund der Lungenkrebsdiagnose meiner Mutter, möchte ich derzeit noch keine Reise buchen, sondern abwarten, wie ihre Therapie weitergeht nach ihrer Operation. Familie hat absolute Priorität! Da ich aber davon ausgehe, dass meine Mutter diesen Kampf gewinnen wird, weil wir einfach alles Kämpfer sind in meiner Familie, schmökere ich natürlich in diversen Reisebrochüren aber auch in Beschreibungen von Fernwanderwegen (Einige Bücher diesbezüglich haben den Weg auf meine Weihnachtswunschliste gefunden). Die effektive Entscheidung fällt dann Anfang nächsten Jahres, ob ich weiter weg verreise oder in der Nähe bleibe um Erreichbar zu bleiben.

Nichts desto trotz gibt es Events an denen ich mich bereits jetzt anmelden möchte beziehungsweise überlege mich anzumelden.

Fix ist der Start bei Kärnten läuft. Beim Frauenlauf möchte ich mit meinen Mädels vom Club261 #fearless laufen und vielleicht auch seit langem wieder einen Halbmarathon. Eventuell habe ich eine ganz tolle Pacemakerin für dieses Vorhaben @runningzuschi ich hoffe du kannst dich noch an unser Gespräch erinnern 😉

Inspiriert durch @trailbirdie überlege ich den Start beim Karwendelmarsch. Hier könnt ihr mir sagen was ihr denkt:

https://www.facebook.com/vrenchengetsfit/?hc_ref=ARQqeTOl_cVITXSWYecgIqsOQO9cgqHSKxyqQVlDVyfDStQaBYuM8cMqtth0UfBht1w

Kirschblütenlauf ist sicher auch wieder ein Muss … denn ich finde Läufe, die einen guten Zweck zum Hintergrund haben besonders erstrebenswert.

Habt ihr noch Vorschläge, wo ich mitmachen sollte bzw. bei welchen Events ihr mich gerne sehen würdet, dann kommentiert gerne 😉 Ich freue mich auf eure Ideen!

hier ein paar Bilder aus dem heurigen Jahr 💪🏼

Lipödem ade Teil 1

Es war jetzt einige Tage ruhig auf meinem Blog. Grund dafür war die angekündigte Operation. Ich habe euch ja erzählt, dass meine Ärzte gemeint haben, dass man mit meinen gesundheitlichen Einschränkungen normal nicht so sportlich ist, aber auch dass ich es beweise, dass eigentlich nur die eigene Überwindung und der eigene Schritt in die richtige Richtung uns von unserer Gesundheit abhält.

Ich habe, also seit dem ich in die Pubertät gekommen bin, ein Lipödem. Was ist das? Fett dass einfach wächst ohne sich falsch zu ernähren und trotz Sport fröhlich weiterwächst. Oft wird diesen Menschen nicht zugetraut sportlich zu sein, da sie halt nicht die Figur eines Sportlers haben. Manche Menschen mögen diese Personen sogar als fett bezeichnen und Kinder sind da sowieso sehr grausam direkt. Ich habe jetzt also jahrelang alles getan was menschenmöglich und noch im gesunden Ausmaß ist um dem Lipödem herr zu werden. Wie zu erwarten war mit mäßigem Erfolg, denn man kann es verlangsamen und trotzdem eine gute sportliche Basis aufbauen aber man kann es nicht aufhalten.

Eines Tages war ich in der Lymphklinik in Wolfsberg in Kärnten und bin hier an eine ganz liebe Ärztin gelangt, die mir mitteilte, dass es inzwischen unter speziellen Voraussetzungen sogar eine Operation dagegen geben würde. Man müsse mindestens 1 Jahr konsequente Therapie durch Kompression, Entwässerung und gesunder Ernährung und Sport nachweisen, dann würde die Krankenkasse bei entsprechender Dokumentation den Eingriff sogar zahlen.

Die Chance mein Lipödem also loszuwerden, war plötzlich greifbar nahe. Ich habe also jede Kleinigkeit dokumentiert, die ich gegessen habe, habe jede Minute Sport aufgeschrieben, habe bei jedem Wetter meine wunderbaren Strümpfe getragen und habe auch abgenommen, überall am Körper nur nicht an den Beinen.

Mit dieser Dokumentation ging ich also zur GKK und bekam den Stempel für die Kostenübernahme.

Die 1. von 2 Operationen habe ich am Donnerstag gehabt. Die Technik ist ähnlich der einer normalen Fettabsaugung nur wesentlich lymphschonender. Ich frage mich nun 2 Tage danach, wer sich das um Gottes Willen nur aus kosmetischen Gründen antut. Meine Beine sind zwetschgenblau und jeder Schritt schmerzt momentan. Ich weiß für mich, dass es das Wert ist, da ich selbst nie den Zustand ändern hätte können, allen anderen sage ich ganz im Ernst, hoch die Ärsche und Leben ändern!

Mir persönlich fehlt jetzt schon der Sport und ich freue mich darauf euch mit vielen Tourenberichten und Reiseberichten zu versorgen. Kurz bevor ich ins Krankenhaus bin, habe ich noch ein tolles Gespräch mit meinem künftigen Sponsor Hervis St. Veit gehabt, in dem wir einige tolle Ideen hatten um euch viel Input für Bergtouren und Trekkingreisen geben zu können, basierend auf meine persönlichen Erfahrungen.

Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit und auf die Abenteuer 2018 … lasst euch überraschen 🙂

Logbuch vom 14.09.2017

Meine Tage in Marokko neigen sich dem Ende. Gemischte Gefühle begleiten mich heute auf dem Weg – einerseits Freude auf meine Lieben zuhause und andererseits Wehmut, denn ein spannendes Abenteuer und das Entdecken eines für mich neuen Landes neigt sich dem Ende zu.

Heute gab es um 7 Uhr Frühstück, Regen und ein starker Wind begleiteten uns die ersten Stunden. 1024 Höhenmeter Abstieg und 100 Höhenmeter im Aufstieg war unsere heutige Etappe. Der erste Tag mit schlechtem Wetter, wir hatten wirklich Glück bis dato gehabt.

Wir bewegen uns also wieder in Richtung Zivilisation. Die erste richtige Dusche erwartet uns in dem „Hotel“. Nach fast 2 Wochen in den Bergen freut sich die Haut auf eine richtige Pflege. Befreien von dem Staub der Viertausender, befreien von dem Wildwuchs in diversen Körperregionen, eincremen nach dem Härtetest für den Körper in den letzten Tagen. Man kann sagen, ein wirklicher Genuss, den man hier wahr nimmt.

Es gibt hier auch ein WLAN, aber es ist dermaßen schlecht, dass nur eine kurze Nachricht in die Heimat gelangen kann, dass wir uns einigermaßen gesund in der Zivlisation eingefunden haben.

Wieder essen am Tisch, das war auch ein Luxus. Wie immer verwöhnte unser Koch uns mit lokalen Köstlichkeiten. Ich glaube ich habe noch nie so viel Gemüse in meinem Leben gegessen.

Abends kommt Khalid nochmals auf mich zu und meint zu mir, er habe sich in mich verliebt. Ich teile ihm mit, dass er ein ganz wunderbarer Mensch ist, aber dass ich meine Liebe schon gefunden habe und ich mir auch nicht vorstellen könnte mit ihm mehr als eine Freundschaft zu pflegen. Dann falle ich müde aber zufrieden in mein Bett – ein ungewohnter Luxus nach 8 Tagen dünner Matte.

 

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hier das einzige Regenfoto

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links neben mir sitzt Peter unser ältester Mitreisender, ich hoffe, dass wir nochmal eine Reise miteinader machen können

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ein kleiner Blick auf die Nachmittagsjause

Logbuch vom 13.09.2017

Heute wäre Toubkal dran gewesen. Ich bin also früh morgens mit den anderen aufgestanden. Verquollene Augen, eine rinnende Nase und offensichtliches Fieber haben mich allerdings daran gehindert, heute den letzten der Viertausender mitzumachen. Wir bleiben heute zu dritt im Camp, denn auch 2 andere fühlen sich nicht fit um den Gipfel trotz geringer Höhenmeter und keiner technischen Schwierigkeit zu absolvieren. Im Endefffekt denke ich mir, dass dieser Gipfel jener ist, den viele Touristen raufgeschleppt werden und den ich nicht zwangsweise auf meiner gemacht Liste haben muss. Ich lege mich also nach dem Frühstück nochmals ins Zelt, kuschle mich in meinen Schlafsack und schlafe noch ein wenig um schnell wieder gesund zu werden (Anmerkung im Nachhinein: dies ist mir bis zuhaus nicht gelungen, auch wenn es etwas besser wurde).

Ich mache mir also mit den anderen – Jutta und Peter sind auch hier im Lager – einen entspannten Tag mit Karten spielen, ein wenig spazieren gehen und einen Kaffee in der naheliegenden Unterkunft.

Das Tal hier ist im Verhältnis schon sehr touristisch und daher sehr verschmutzt. Zudem scheint hier genau eine Windschleuse zu sein, denn es ist eisig kalt und ungemüdlich hier.

Die anderen kommen Mittag wieder vom Gipfelsturm ins Lager und wir verbringen zusammen einen gemüdlichen Nachmittag und Abend. Unsere Crew singt für uns noch einheimische Lieder und wir haben ein festliches Abendessen. Morgen wird unsere Mannschaft uns verlassen und auf die nächste Tour gehen.

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