Wörthersee EXTREM

Nun einige Tage nach diesem Event bin ich in der Lage dieses Erlebnis in Worte zu fassen. Ich habe ja schon viele Sachen gemacht in meinem Leben, bin auf hohe Berge gestiegen, habe den Jakobsweg allein bestritten, …. aber das meine lieben Leser war eine richtige Challenge! Aber nun von Anfang an ….

Gegen 22 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Startpunkt. In der Ausschreibung war eine Empfehlung und eine Liste mit vorgeschriebenem Equipment sowie die umliegenden Parkmöglichkeiten im Start/Ziel Bereich. Die Ausschreibung war somit absolut wertvoll und nützlich. Ich dachte mir beim Einpacken schon, irgendwie ist das schon viel Zeugs, dass ich da mitnehme und eine liebe Bekannte vom Club 261 welche schon viele solche Abenteuer hinter sich gebracht hat, bestätigte dies mit einem WOW als Kommentar zum Foto mit dem Rucksackinhalt, welches ich ihr im Vorfeld zukommen lies. Da ich aber nicht wusste was ich weglassen hätte können, ging es genau mit diesem WOW-Inhalt auf den Weg.

Dort am Start angekommen, traf ich gleich auf Stefan, einem ganz netten jungen Rot Kreuz Kollegen mit vollster Motivation beladen, der wohl am liebsten laufend gestartet wäre. Kurz nach Mitternach viel der Startschuss und so machten sich 230 Starter auf den Weg rund um den Wörthersee. Gleich nach dem Start trafen Stefan und ich auf Sigi, einem sehr sportlichen Mitfünfziger, mit dem sich am Weg ganz interessante Gespräche entwickelten.

Ob es nun unsere Gespräche waren oder auch der Hinweis mit folgt den weiß-blauen Schildern, die man auch falsch verstehen konnte, weil es auch WSUT in blau weiß beschrieben gab, wir kamen also in einer größeren Gruppe kurz nach der ersten Labestation vom eigentlichen Weg ab und besuchten so den Pyramidenkogel und Keutschach extra.

Zuerst ganz vorn wunderten wir uns, dass wir dann an der zweiten Labestation plötzlich die letzten waren. 6km extra kosteteten dann doch nicht wenig Zeit und Energie. Egal davon liesen wir uns nicht aufhalten und weiter ging es zur nächsten Labe in der Villa Lido.

Die Labestationen waren perfekt im Angebot, es war für jeden sicherlich etwas passendes dabei und auch als letzt eintreffende gab es noch reichlich Angebot! Ein großes Lob hier an den Veranstalter.

Nach einer wärmenden Suppe ging es dann auch gleich weiter zurück auf der anderen Seite vom Wörthersee. Inzwischen hatten wir wieder einige eingeholt und waren wieder mittendrin im Geschehen.

Der Rucksack wurde schwerer, die Beinchen müder und man selbst hätte wohl auch ab einer gewissen Distanz auch ganz einfach im Stehen einschlafen können, insbesondere weil der gewohnte Schlaf von der Nacht fehlte.

Gegen die müden Beinchen war ein Kraut gewachsen, denn es gab bei jeder Labestation, bei der zumindest wir einkehrten, die Möglichkeit die Beinchen massieren zu lassen mit den unterschiedlichsten Ölen für jedes Wehwehchen.

Auf der hohen Gloriette wurde mir der Abstieg, das Eis und die steigende Unaufmerksamkeit dann doch zum Verhängnis. Das Knie bei einem kleinen steileren Stück verdreht. Von da an ging es 20 Kilometer mit regelmäßigen Stichen auf der Hinterseite des Knies Richtung Ziel.

Gemeinsam ist alles leichter ist definitv der Satz dieses Events, denn Sigi war eine dermaßen mentale Stütze auf diesem Weg, dass an ein Aufgeben nicht zu denken war und so kamen wir nach etwas über 14 Stunden endlich ins Ziel – müde aber glücklich und vorallem stolz es geschafft zu haben. Von 230 schafften es 190 ins Ziel und wir wir trotz der ungeplanten Verlängerung 3 der 190 glücklichen Finisher!

wer nach meiner Beschreibung jetzt Lust bekommen hat bei so einem Event dabei zu sein und vielleicht auch mal gemeinsam dabei sein möchte findet alle Details hier:

Wandern am Wörthersee

man sieht sich 😉

 

Etwas ruhig diese Woche

Ein kleines Lebenszeichen von mir auch diese Woche! Was tut sich aktuell so in meinem Leben?

Ich habe meinen ersten eigenen Bogen von Antur den Nesta Tri eingeweiht. Es macht sehr viel Spaß mit den Kollegen vom Verein durch den Wald zu schlendern und die 3D Ziele bestmöglich zu treffen. Ich habe noch viel zu lernen bezüglich der Handhabung meines Bogens, aber ich bin zuversichtlich dass mit Unterstützung der Vereinskollegen auch ich besser werden werde. Ich setze mich hier nicht unter Druck, insbesondere da ich merke, dass selbst scheinbar erfahrene Schützen unterschiedliche Techniken entwickelt haben. Mein Bogen selbst ist ein Traum.

Hier der Link zu meinem Bogen: Link Nesta Tri

Ein schnittiges Gerät, dass jedoch auf Grund der Tatsache kaum Schussfehler verzeiht 😉 Am Bogenparcours bin ich nicht zu übersehen, ich habe meinem Bogen und meiner Ausrüstung den gewissen Verena Touch gegeben und bin sehr pink unterwegs statt in Tarnfarben oder waidmännischer Kleidung. Das bin halt ich und meine persönliche Note.

Mein Triathlontraining stockt momentan etwas auf Grund eines Zeckenbisses. Dieser Zeck wurde wohl durch unsere Hunde ins Haus gebracht und er hat mich unten in den Zeh gebissen. Mein Zeh wurde rot und hat stark reagiert. Ich bin daher mit Antibiotika versorgt worden um eventuelle Borrellien gleich zu töten. Im Blut feststellbar sind Borrellien erst nach 10 Tagen und daher war die Reaktion gleich profilaktisch seitens meiner Ärztin. Ich hoffe, dass ich schnell wieder einsatzfähig bin.

Meine Mum hat gestern die Nachricht erhalten, dass sie nach aktuellem Stand der Dinge keine Strahlentherapie mehr gegen den Lungenkrebs braucht, da dieser laut aktuellen Befunden besiegt sei. Dies haben wir zum Anlass genommen ein schönes Essen beim Wirtshaus Gelter zu uns zu nehmen und zu feiern. Diese Nachricht hat eine große Last von uns allen genommen, denn eine Krebsdiagnose in der Familie fordert den Patienten selbst aber auch die Familienangehörigen. Fakt ist, ich habe von gestern auf heute so gut geschlafen, wie seit November nicht mehr. Über 2 Stunden Tiefschlafphase ließen mich heut froh und frisch munter werden. Ich wünsche meiner Mum, dass sie jetzt diesen Sommer so richtig genießen kann und schnell wieder viel Lebensfreude empfinden kann und neue Energie tanken kann.

Am Dienstag am Feiertag werde ich bei einem Lauf zu Gunsten der Krebshilfe laufen, da es mir nach unserer Erfahrung noch wichtiger geworden ist, dass Menschen mit solch einer Diagnose bestmöglich geholfen werden kann. Ich würde mich freuen euch dort auch zu sehen. Hier geht es nicht darum die schnellste Läuferin zu sein, sondern laufend Gutes zu tun und allein das ist es Wert Teil dieses Laufes zu sein!

Frauenlauf zu Gunsten Krebshilfe

Hier noch ein paar Bilder von den letzten Tagen:

Bogenschießen mit meinem neuen Bogen:

Schneeschuhwandern am Dobratsch:

Essen beim Wirtshaus Gelter (http://www.wirtshaus-gelter.at/)

Training wieder aufgenommen

Nun sind endlich meine Zwangspausen auf Grund der Operationen vorbei und ich kann richtig mit dem Training starten. Seit Montag habe ich wieder einen Trainingsplan zur Vorbereitung auf meine sportlichen und persönlichen Ziele.

Am Montag war zum ersten Mal Pulspyramidenlauf am Programm, das Steuern des Pulses so genau ist gar nicht so leicht muss ich gestehen. Natürlich merke ich auch, dass ich nun 5 Wochen bis auf ein paar Spaziergänge nicht viel Bewegung hatte. Gerade in den letzten 3 Seminartagen im Sperlhof war ich wieder etwas aktiv. Nach 1 Stunde am Laufband war ich so richtig ausgepowert und entspannt.

Gestern ging es dann zu meinem ersten Schwimmtraining. Ich wusste ja schon immer, dass ich nicht richtig schwimme, aber dass es so falsch ist, ist mir neu. Mein Trainer hat mit mir wirklich eine Herausforderung gefunden. Die Beine erinnern aktuell noch eher an eine Primaballerina und meine Hände üben Omaschwimmen in Perfektion aus. Wenn ich versuche so zu schwimmen wie ich es sollte, versagt die Hand-Fuß-Koordination, und ich erinnere in dem Moment an eine Katze die man ins Wasser geworfen hat. Selbst die richtige Atemtechnik stellt aktuell noch eine Herausforderung an mich, denn irgendwie vergesse ich gerne aufs ausatmen und atme zu selten ein. Heute einen Tag nach meinem ersten Schwimmtraining hab ich anständigen Muskelkater in den Händen und in der Schulter, was ich persönlich als positiv empfinde, da ich gern eine bessere Rückenmuskulatur aufbauen möchte. Mein Masseur hat bereits mit mir geschimpft, dass ich hier an mir arbeiten muss.

Heute steht eine Radeinheit am Programm – man könnte also sagen, die Triathloneinheit ist dann mit heute finalisiert 😉 In Summe erwarten mich heute 1 Stunde und 10 Minuten im Intervall am Rad. Ich freue mich schon, wenn es draußen endlich beständiger wird und man mehr Outdoor machen kann.

Es geht also jetzt wirklich ins Eingemachte und ich freu mich hart an mir und meiner eigenen Leistungssteigerung zu arbeiten. Demnächst werde ich einen Termin für einen Laktattest ausmachen, um den aktuellen Stand der Dinge überprüfen zu lassen. Dies ist wichtig für meinen Trainer um ein perfekt abgestimmtes Training für mich erstellen zu können.

Hotel Sperlhof

Ich hatte den letzten Teil meiner Seminarreihe für die BELA Zertifizierung diesmal in Windisch Garsten im Sperlhof. Nachdem wir von unserem ersten Seminarhotel so enttäuscht waren, habe wir uns kurzerhand geweigert, dort nochmals zu übernachten. Unsere Wahl fiel dann auf den Sperlhof, da dort scheinbar Preis und Leistung ok waren.

Manko an der Unterkunft, von Kärnten aus ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine richtige  Weltreise. Ich musste also 3 mal umsteigen. Am Bahnhof abgeholt wurde ich dann vom hauseigenen Taxi des Hotels, welches nicht verrechnet wurde.

Ich wurde an der Rezeption sehr freundlich von der Chefin empfangen und hatte schnell meinen Zimmerschlüssel und eine Beschreibung wie ich mein Zimmer finden würde. Das Haus besteht aus einem Haupthaus und Nebenhäusern welche teilweise direkt durch Verbindungsgänge erreichbar sind. Als ich mein Zimmer betrat erfüllte ein frischer Holzgeruch den Raum. Das Zimmer war hell, schön eingerichtet und wohnlich. Die Möbel waren gut in Schuss und keinesfalls abgewohnt sondern sehr gepflegt. Eine Toilette und ein extra Bad mit Badewanne und ein großer Balkon mit Ausblick auf die Berge rundeten das Angebot ab. Am Zimmer wartete auch ein Korb mit Badehandtuch und Bademantel zur Nutzung des hauseigenen Swimmingpools.

Da ich auf Seminar war und nicht auf Urlaub konnte ich nur einen Teil des Freizeitangebotes nutzen. Ich hatte eine Massage bei der selbstständigen Masseurin, die auf Terminanforderung ins Haus kommt, war jeden Tag Schwimmen und nutzte auch den kleinen Fitnessraum. Zudem war eine eigene Damensauna und auch eine gemischte Sauna im Hotel verfügbar. Man kann also auch gut dort bei schlechtem Wetter ein paar Tage aushalten.

Bei schönem Wetter kann man dort wunderbar Wandern, da sich dieses Hotel im Phyrn-Priel Gebiet befindet und somit genug Optionen bereit hält die Berge zu erkunden.

Zur Kulinarik und damit Gastronomie: Das Frühstücksbuffet war ausgezeichnet und es war mehr als genug Auswahl, somit sollte für jeden etwas dabei sein. Wir nutzten kein a la carte sondern ein Seminarmenü und hatten täglich die Auswahl aus einem Menü mit Fleisch und einem vegetarischen Menü. Zudem gab es reichlich Salate vom Buffet, die ich persönlich am meisten genossen habe. Abends gab es auch Suppe und Nachspeise.

Das Personal ist offensichtlich mehrsprachig und konnte so in den unterschiedlichen Sprachen den Gästen zur Verfügung stehen. Unsere Kellnerinnen und Kellner waren freundlich und bemüht und es gab keinen Grund zur Beschwerde. Unser Kellner Florian scheint für diesen Job geboren zu sein, da er die richtige Kombination aus Gelassenheit und Freundlichkeit für diesen Job aufwies und den richtigen Schmäh für die abendliche Unterhaltung drauf hatte.

Der Seminarraum Bergblick bot eine wunderschöne Aussicht und genügend Platz für unsere Gruppe.

Wir wurden auch vom Hotel wieder zum Bahnhof zurückgebracht und wir wurden auch um persönliches Feedback zum Aufenthalt von der Chefin gebeten, da ihr offenbar wichtig war, ob es noch Verbesserungspotential gibt. Ich finde dies persönlich wirklich gut und richtig, dass man aktiv den Kunden nach Potentialen oder gewünschten Veränderungen befragt, denn nur so kann man sich auch weiterhin verbessern oder mit der Zeit gehen.

Ich werde also gerne wieder auch privat dort hin reisen und die Angebote noch intensiver nutzen als ich es während des Seminars konnte.

Hier der Link zum Hotel: http://www.sperlhof.at

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Feedback rein persönliche Eindrücke und Erfahrungen darstellt und unbezahlt ist.

Bilder zum Aufenthalt

Dobratsch Ultrawalk 2018

Ein absolutes Muss auf meiner To Do Liste in diesem Jahr ist der Ultrawalk rund um den Dobratsch. Organisiert vom ASKÖ Villach ist dieser Ultrawalk ein besonderes Erlebnis

Mein Bericht zum Ultrawalk2017

Seit gestern kann man sich wieder für dieses Event anmelden und ich bin dabei!

hier kann man sich anmelden bzw. weitere Infos einholen:

ASKÖ VILLACH Ultrawalk Seite

Nachdem ich inzwischen einige Menschen dazu anregen konnte, sich sportlich zu betätigen oder auch ihre Ernährung bewußter zu gestalten, möchte ich gerne 2018 einige von diesen Menschen an meiner Seite haben und mit euch dieses Event gemeinsam erleben.

Wer sich anmeldet und mit mir gemeinsam entspannt die rund 50 Kilometer rund um den Dobratsch gehen möchte, möge sich bei Peter Stattmann unter peterstattmann@gmx.at anmelden.

Lasst mich von eurer Anmeldung wissen 🙂 Ich freu mich auf einen wunderschönen sportlichen Tag mit euch!

 

 

50% Behinderung

Als ich mich 2016 auf Anraten eines Betriebsrates der Untersuchung zum Feststellungsbescheid stellte, wurde ich sehr überrascht. Mit einer 50% Einstufung hatte ich nicht gerechnet, denn so kaputt fühlte ich mich eigentlich nicht 🙈

Ich wurde im Jahr 1992 von einem Auto angefahren, als ich als Kind die Straße überqueren wollte. Meine Mutter stand währenddessen auf der anderen Straßenseite und sah zu, wie mich dieser Mensch mit ca 80 km/h im Ortsgebiet erwischte. Ich habe noch von der Seite kommend plötzlich ein Auto gehört und habe noch einen Schritt zurück gemacht. Es wäre wohl sonst nicht so glimpflich ausgegangen. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern, als ich dort am Boden lag am Eis (es war der erste Tag der Semesterferien) und viele Köpfe von oben plötzlich auf mich blickten und alle meinten, ich solle mich nicht bewegen. Nie werde ich das weinende Gesicht meiner Mutter in diesem Moment vergessen. Ich habe sie noch beruhigt und gesagt es sei alles gut und ich hätte keine Schmerzen, was ich in diesem Moment wohl aus Schock auch nicht hatte. Dann wurde ich damals von Martin5 dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Meine Eltern waren kurz nach mir dort. Ein weiterer Moment, den ich wohl nie vergessen werde ist jener, als ich meinen Eltern gesagt habe, dass das Hubschrauber fliegen toll gewesen sei. Sie hätten mich wohl am liebsten geohrfeigt in dem Moment aus Sorge, was sie natürlich nicht getan haben.

Der Unfall hatte einige Folgen. So hatte ich zum Beispiel einen Nierenkapselriss und habe seither einen gebrochenen Wirbel, 2 Bandscheibenvorfälle als Folgeerscheinung des gebrochenen Wirbels (da keine Stabilität mehr gegeben war) und 2 Gleitwirbel.

Eine Zeit lang habe ich einfach viele Schmerzen gehabt und hab gemeint, ich müsse mich damit abfinden. Dann habe ich mit dem Bergwandern begonnen, dann mit dem Klettern, … und je mehr Sport ich gemacht habe, desto besser hatte ich meine Schmerzen im Griff.

Ich bin also der beste Beweiß, dass man wie ich immer liebevoll sage halb hin sein kann und trotzdem das Leben in vollen Zügen genießen kann.

Ich möchte euch gerne motivieren, euch selbst zu helfen, denn unser Sozialsystem und Krankensystem kann uns zwar ganz gut dabei unterstützen gesund zu werden oder zumindest gesunder, doch es hängt viel von der eigenen Motivation ab, was du daraus machst. Man kann sich nicht nur auf andere verlassen, wenn man gesund sein will bzw. mit dem vorhandenen Material das beste machen will wie in meinem Fall 😉 .

Ich liebe das Reisen. Bis zu meinem 15 Geburtstag sind meine Eltern mit mir nie irgendwo hingefahren, weil es einfach nicht möglich war, mit dem eigenen Bauernhof zuhause und auch finanziell eine Herausforderung gewesen wäre. Da ich bis dato kinderlos bin, genieße ich meine Freizeit und Reise so viel wie möglich und meist auch auf sportliche Art und Weise. Trekkingreisen sind für mich eine ganz besondere Art zu Reisen, da ich meinen Bewegungsdrang und meine Lust auf das Entdecken eines Landes in einem Erfüllen kann. Wichtig ist auch, dass man im Leben die Menschen an der Seite hat, die diesen Wunsch akzeptieren und unterstützen. Ich kann mich glücklich schätzen, diese Menschen in meinem Leben zu haben, dass es mir trotz meinen Verpflichtungen möglich ist, diese Reisen anzutreten und somit Träume wahr werden zu lassen. So ist es auch absolut nicht selbstverständlich in einer Beziehung zu sein und dann trotzdem mal schnell für 2-3 Wochen allein in den Urlaub zu fahren. Ich habe einen solchen Partner, der Verständnis für meine Leidenschaft hat und mich dementsprechend unterstützt.

Gerade bin ich dabei die nächste Reise auszusuchen und ich bin selbst gespannt wohin mich der Weg führen wird.

Ausflugtipp Hirnkopf

Heute führte mich mein Weg mit den Naturfreunden Brückl und zwei ganz lieben Freundinnen auf die Flattnitz auf den Hirnkopf.

Die erste Skitour seit langer Zeit. Ich war gespannt wie es mir ergehen würde nach der Operation und der langen Skipause.

Der Skitourenführer der Naturfreunde Christian Urbanz erwies sich als freundlicher bemühter Tourenführer, der immer ein Auge darauf hatte, das für jeden die Geschwindigkeit passend war und die Gruppe somit beieinander blieb.

Dank seiner guten Leitung war es uns allen möglich entspannt und glücklich am Gipfel anzukommen und den Moment ganz genießen zu können.

Ich kann ihn also als Tourenführer absolut empfehlen.

Die Skitour von heute hatte angenehme 511 Höhenmeter und bot schöne Aussichtspunkte sowie einen angenehmen Anstieg, der nicht zu direkt war.

Hier ein paar Bilder von heute (danke für die Erlaubnis an alle Beteiligten dass ich auch von euch Bilder veröffentlichen darf):

Ausflugstipp Klippitztör

Nach einer intensiven Woche mit Arbeit und Sport hat mich heut ein Ausflug aufs Klippitztörl auf den Geierkogel geführt. Der Ausflug war von den Naturfreunden organisiert und ausgeschrieben.

Ich gehe nun schon einige Zeit bei Wanderungen, Skitouren und Schneeschuhwanderungen bei den Naturfreunden mit. Dadurch dass die unterschiedlichsten Menschen hier dabei sind, ist es oft möglich von der älteren Generation vieles über Natur und Sicherheit in den Bergen zu lernen. Heuer werde auch ich zur Wanderführerin ausgebildet und werde heuer im Sommer meine erste Tour leiten. Ich hoffe, dass der eine oder andere von euch mich auf meine erste geführte Tour begleitet.

Heute waren wir am Klippitztörl, das ist ein Ski- und Wandergebiet. Das Klippitztörl liegt nur eine knappe Autostunde von Graz oder Klagenfurt (A2-Südautobahn, derzeit Abfahrt Wolfsberg Nord, von dort über St. Margarethen und Preims direkt auf den Berg) entfernt. Man kann aber auch wunderbar von der St. Veiter Seite über Lölling zufahren.

Wir hatten heut sicherlich kein perfektes Wetter aber genau das macht so eine Tour manchmal zu einem besonderen Abenteuer. Wichtig ist, dass man weiß, wie man sich orientiert. Laut unserem Wanderführer heute ist der Zaun ein guter Anhaltspunkt, wenn man sich Richtung Gipfel bewegen möchte. Wir hatten heute starken Wind, Schnee und Nebel. Eine Orientierung wäre mir hier ohne meine Garmin eher schwer gefallen, da ich die Strecke bis dato noch nicht kannte.

Jetzt wird auf jeden Fall der Sonntag noch schön entspannt genossen und Kraft für die nächste Woche getankt.

Eckdaten der heutigen Tour:

7,45 Kilometer

319 Höhenmeter

3 Stunden Gehzeit

Geeignet auch für Kinder und Hundebesitzer

Hier gehts zu den nächsten Veranstaltungen der Naturfreunde St. Veit

Veranstaltungen Naturfreunde

Ein paar Bilder von heute möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Ausflugstipp: Ulrichsberg

Dieses Wochenende war gespickt voller schöner Momente, Ausflüge und gesunder Ernährung. Neben der im Trainingsplan stehenden Ergometer Intervall Einheit, haben wir kurzfristig beschlossen, einen Sprung auf den Ulrichsberg zu gehen. Somit wäre im neuen Jahr auch schon der zweite Berg des Vierbergemarschs bezwungen.

Wobei bezwungen relativ ist. Ich mag den Ulrichsberg, weil man von St. Veit rasch dort ist (Einfach Richtung Hörzendorfer See, daran vorbei und dann bei der nächsten Ortschaft rechts rein bis zum Parkplatz) und weil man so auf die schnelle mal rund 400 Höhenmeter machen kann um zu trainieren für höhere Touren. Nebenbei hat man auch einen wunderschönen Ausblick vom Ulrichsberg (1022 hm)

Hier die Ortschaft von der wir immer losgehen und das Ziel.

für genaue Anfahrtsinfos: https://www.google.at/maps/place/Ulrichsberg/@46.7037957,14.3060725,15z/data=!4m5!3m4!1s0x4770720ce47fb713:0x4faaee68135516dc!8m2!3d46.7!4d14.3

Alleine ist man auf diesem Gipfel wohl eher selten, aber nichts desto trotz ist dieser Berg immer einen Ausflug wert.

Diese Wanderung ist auch geeignet für Kinder und Hundebesitzer. Momentan ist es an manchen Stellen ziemlich eisig, es empfiehlt sich also anständiges Schuhwerk und im Fall der Fälle auch bei Trittunsicherheit die Verwendung von Grödeln.

https://www.hervis.at/store/Ausrüstung/Kletterausrüstung/Pickel-&-Steigeisen/Snowline/Pro/p/COLOR-1495058

Hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Ausflugstipp Magdalensberg

Ich habe ja seit einer Woche einen Trainingsplan. Nachdem ich meinem Trainer gesagt habe, dass am Wochenende Berg am Programm steht, egal was sein Plan sonst sagt, hat er dies einfach als Teil meines Plans integriert.

Um ehrlich zu sein, wollten wir heute keine große Fahrt quer durch Kärnten machen und trotzdem etwas rauf gehen und die Sonne genießen. So kam es, dass wir uns für die erste Etappe des Vierbergemarsch entschieden. Rauf auf den Magdalensberg und dann natürlich wieder runter. Das ganze sollte ich im GA1 Bereich machen. Aufwärts war dies kein Problem, abwärts jedoch schon, denn dann hätte ich runterlaufen müssen um den Puls hochzubekommen, was bei dem Eis am Weg nicht klug gewesen wäre.

Eckdaten zu dieser wunderschönen familienfreundlichen und hundefreundlichen Wanderung:

Rund 500 Höhenmeter, pro Richtung rund 4 Kilometer

Start in St. Sebastian:

https://www.google.at/maps/place/9314+St.+Sebastian/@46.7466781,14.4326904,14z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4770137487025761:0xa4c4ef4c3e78d156!8m2!3d46.74668!4d14.4502

dort bei der Kirche kann man super parken.

Dann den Hinweisschildern und den roten V auf weißem Hintergrund folgen. Es ist sehr gut ausgeschildert und sollte somit kein Problem sein, sich zurecht zu finden.

Wichtig bei aktuellen Verhältnissen ist, dass es sehr rutschig werden kann auf den schattigen Teilen der Schritte, es ist also Vorsicht geboten und passendes Schuhwerk. Wenn man nicht ganz Trittsicher ist oder einfach zur Sicherheit können auch Wanderstöcke bei solchen Verhältnissen nicht schaden.

Am 12.4.2018 ist heuer der Vierbergemarsch. Die gesamte Wegstrecke ist 52 km, der Lauf / Wanderung beginnt am Donnerstag 24 Uhr = 0 Uhr. Dieser Berg ist der erste der vier Berge, die man auf seiner Route begeht. Ich überlege ob ich heuer wieder mal mitmachen soll. Wer ist dabei? Freiwillige vor 🙂

http://www.vierbergelauf.info/cms/

hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Für Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!