Adventzeit – Erinnerungen und Reflexion

Dass ich ein richtiger Weihnachtsjunkie bin, ist meinen stetigen Lesern ja keine Neuigkeit. Ich liebe diese Zeit, weil selbst die Menschen, die das ganze Jahr über egoistisch sind, plötzlich versuchen an sich zu arbeiten, weil die Menschen sich mehr Zeit für die Familie nehmen, weil alles so festlich geschmückt ist und zum Träumen einlädt,…

Es gab zwei Jahre in meinem Leben, in denen mir die Weihnachtszeit schwer gefallen ist. Das erste Weihnachten nach dem Tod von Thommy war das erste Weihnachten in meinem Leben, welches ich nicht genießen konnte. Es hat weh getan, das Weihnachten ohne ihn zu verbringen. Meine Eltern haben damals alles versucht, mir die Portion Weihnachtszauber zu schenken, aber zu dem Zeitpunkt hätte mich wohl nichts trösten können. Als ich abends nach der Bescherung in mein Bett verschwand, schlief ich unter Tränen ein und und ich kann mich noch an den Traum erinnern als wäre es gestern gewesen, den ich damals hatte. Thommy erschien in dem Traum, umarmte mich und sagte mit sanfter Stimme zu mir: Es wird alles wieder gut. Ich weiß noch als ich aufgewacht bin, fühlte ich noch immer diese Umarmung, als wäre sie real gewesen. So blöd es vielleicht klingen mag, aber das gab mir Hoffnung.

Als ich 2015 auf dem Jakobsweg war habe ich dann auf einer Wand geschrieben gesehen: Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende. Diese Gedanken begleiten mich seither und haben mich verändert.

Letztes Jahr war das zweite Jahr in dem Weihnachten von einem dunklen Schatten umwoben war. Die Krebsdiagnose meiner Mutter im November, die Operation und die bevorstehende Chemotherapie führten zu einer Form der Angst und Hilfslosigkeit, die ich bis dato nicht kannte. Für sie als Betroffene aber auch für uns als Angehörige war Weihnachten und die damit verbundenen Bräuche in dem Moment nicht wirklich relevant. Wir haben zwar Weihnachten gefeiert aber als ich die wunderschöne Kette mit dem Engelsrufer in Händen hielt, hatte ich Tränen in den Augen und hoffte inständig, dass die Engel uns in dieser Zeit helfen. Es waren harte Monate, viele Momente der Frustration, der Angst aber auch der Erkenntniss welche Menschen zu einem stehen und welche Menschen nicht damit umgehen können.

Heuer freue ich mich sehr auf Weihnachten. Aktuell dürfen wir bei meiner Mum weiter durchatmen. Wir haben gelernt das hier und jetzt zu genießen und uns von Kontrolle zu Kontrolle zu hanteln und dankbar zu sein. Außerdem hat mir das Leben einen wunderbaren Menschen geschenkt mit dem ich das Fest heuer feiern darf. Ein Mensch mit viel Herz, Dankbarkeit und Spiritualität, der es geschafft hat mich so zu begeistern wie es einst Thommy getan hat. Das ist wohl heuer mein größtes Weihnachtsgeschenk.

Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit und all jenen, die heuer mit solchen oder anderen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, möge meine Geschichte Hoffnung sein, dass am Ende alles wieder gut wird.

Alles Liebe eure Verena

Schön langsam schneller

Ich werde nie den Beginn meiner Lauf“karriere“ vergessen als ich nach 1 Minute Laufen völlig außer Atem war und Beine hatte so schwer wie Bleiklötze. Mehrere Kilometer nacheinander durchzulaufen war sowieso nich realistisch in diesem Moment.

Ich hätte mir nie gedacht, dass man an sowas wie Laufen jemals Freude empfinden könnte 😂🙈

Nichts desto trotz bin ich dran geblieben und habe meinen inneren Schweinehund überwunden.

Ich hatte nie diesen typischen Läuferkörper, werde es auch wohlnie haben, aber das hielt mich nicht davon ab.

Der erste Zieleinlauf bei einem Wettbewerb war ein Sieg über mich selbst, wenn mir auch dort anwesende Sanitäter gleich helfen wollten 🙈

Ich habe nicht aufgehört!

Seit Jänner leiste ich mir einen Trainer, der mich auf meinem Weg zur besseren Sportlerin begleiten soll.

Gestern war ein Moment, an dem ich merken durfte, dass ich am richtigen Weg bin! Zum ersten Mal habe ich 10 Kilometer unter einer Stunde geschafft bei einem aeroben Pulsbereich. Das waren Glücksgefühle 😊😍

In diesem Sinne weiter gehts 😬💪🏼

50% Behinderung

Als ich mich 2016 auf Anraten eines Betriebsrates der Untersuchung zum Feststellungsbescheid stellte, wurde ich sehr überrascht. Mit einer 50% Einstufung hatte ich nicht gerechnet, denn so kaputt fühlte ich mich eigentlich nicht 🙈

Ich wurde im Jahr 1992 von einem Auto angefahren, als ich als Kind die Straße überqueren wollte. Meine Mutter stand währenddessen auf der anderen Straßenseite und sah zu, wie mich dieser Mensch mit ca 80 km/h im Ortsgebiet erwischte. Ich habe noch von der Seite kommend plötzlich ein Auto gehört und habe noch einen Schritt zurück gemacht. Es wäre wohl sonst nicht so glimpflich ausgegangen. Ich kann mich heute noch gut daran erinnern, als ich dort am Boden lag am Eis (es war der erste Tag der Semesterferien) und viele Köpfe von oben plötzlich auf mich blickten und alle meinten, ich solle mich nicht bewegen. Nie werde ich das weinende Gesicht meiner Mutter in diesem Moment vergessen. Ich habe sie noch beruhigt und gesagt es sei alles gut und ich hätte keine Schmerzen, was ich in diesem Moment wohl aus Schock auch nicht hatte. Dann wurde ich damals von Martin5 dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Meine Eltern waren kurz nach mir dort. Ein weiterer Moment, den ich wohl nie vergessen werde ist jener, als ich meinen Eltern gesagt habe, dass das Hubschrauber fliegen toll gewesen sei. Sie hätten mich wohl am liebsten geohrfeigt in dem Moment aus Sorge, was sie natürlich nicht getan haben.

Der Unfall hatte einige Folgen. So hatte ich zum Beispiel einen Nierenkapselriss und habe seither einen gebrochenen Wirbel, 2 Bandscheibenvorfälle als Folgeerscheinung des gebrochenen Wirbels (da keine Stabilität mehr gegeben war) und 2 Gleitwirbel.

Eine Zeit lang habe ich einfach viele Schmerzen gehabt und hab gemeint, ich müsse mich damit abfinden. Dann habe ich mit dem Bergwandern begonnen, dann mit dem Klettern, … und je mehr Sport ich gemacht habe, desto besser hatte ich meine Schmerzen im Griff.

Ich bin also der beste Beweiß, dass man wie ich immer liebevoll sage halb hin sein kann und trotzdem das Leben in vollen Zügen genießen kann.

Ich möchte euch gerne motivieren, euch selbst zu helfen, denn unser Sozialsystem und Krankensystem kann uns zwar ganz gut dabei unterstützen gesund zu werden oder zumindest gesunder, doch es hängt viel von der eigenen Motivation ab, was du daraus machst. Man kann sich nicht nur auf andere verlassen, wenn man gesund sein will bzw. mit dem vorhandenen Material das beste machen will wie in meinem Fall 😉 .

Ich liebe das Reisen. Bis zu meinem 15 Geburtstag sind meine Eltern mit mir nie irgendwo hingefahren, weil es einfach nicht möglich war, mit dem eigenen Bauernhof zuhause und auch finanziell eine Herausforderung gewesen wäre. Da ich bis dato kinderlos bin, genieße ich meine Freizeit und Reise so viel wie möglich und meist auch auf sportliche Art und Weise. Trekkingreisen sind für mich eine ganz besondere Art zu Reisen, da ich meinen Bewegungsdrang und meine Lust auf das Entdecken eines Landes in einem Erfüllen kann. Wichtig ist auch, dass man im Leben die Menschen an der Seite hat, die diesen Wunsch akzeptieren und unterstützen. Ich kann mich glücklich schätzen, diese Menschen in meinem Leben zu haben, dass es mir trotz meinen Verpflichtungen möglich ist, diese Reisen anzutreten und somit Träume wahr werden zu lassen. So ist es auch absolut nicht selbstverständlich in einer Beziehung zu sein und dann trotzdem mal schnell für 2-3 Wochen allein in den Urlaub zu fahren. Ich habe einen solchen Partner, der Verständnis für meine Leidenschaft hat und mich dementsprechend unterstützt.

Gerade bin ich dabei die nächste Reise auszusuchen und ich bin selbst gespannt wohin mich der Weg führen wird.

Ausflugtipp Hirnkopf

Heute führte mich mein Weg mit den Naturfreunden Brückl und zwei ganz lieben Freundinnen auf die Flattnitz auf den Hirnkopf.

Die erste Skitour seit langer Zeit. Ich war gespannt wie es mir ergehen würde nach der Operation und der langen Skipause.

Der Skitourenführer der Naturfreunde Christian Urbanz erwies sich als freundlicher bemühter Tourenführer, der immer ein Auge darauf hatte, das für jeden die Geschwindigkeit passend war und die Gruppe somit beieinander blieb.

Dank seiner guten Leitung war es uns allen möglich entspannt und glücklich am Gipfel anzukommen und den Moment ganz genießen zu können.

Ich kann ihn also als Tourenführer absolut empfehlen.

Die Skitour von heute hatte angenehme 511 Höhenmeter und bot schöne Aussichtspunkte sowie einen angenehmen Anstieg, der nicht zu direkt war.

Hier ein paar Bilder von heute (danke für die Erlaubnis an alle Beteiligten dass ich auch von euch Bilder veröffentlichen darf):

Ausflugstipp Magdalensberg

Ich habe ja seit einer Woche einen Trainingsplan. Nachdem ich meinem Trainer gesagt habe, dass am Wochenende Berg am Programm steht, egal was sein Plan sonst sagt, hat er dies einfach als Teil meines Plans integriert.

Um ehrlich zu sein, wollten wir heute keine große Fahrt quer durch Kärnten machen und trotzdem etwas rauf gehen und die Sonne genießen. So kam es, dass wir uns für die erste Etappe des Vierbergemarsch entschieden. Rauf auf den Magdalensberg und dann natürlich wieder runter. Das ganze sollte ich im GA1 Bereich machen. Aufwärts war dies kein Problem, abwärts jedoch schon, denn dann hätte ich runterlaufen müssen um den Puls hochzubekommen, was bei dem Eis am Weg nicht klug gewesen wäre.

Eckdaten zu dieser wunderschönen familienfreundlichen und hundefreundlichen Wanderung:

Rund 500 Höhenmeter, pro Richtung rund 4 Kilometer

Start in St. Sebastian:

https://www.google.at/maps/place/9314+St.+Sebastian/@46.7466781,14.4326904,14z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x4770137487025761:0xa4c4ef4c3e78d156!8m2!3d46.74668!4d14.4502

dort bei der Kirche kann man super parken.

Dann den Hinweisschildern und den roten V auf weißem Hintergrund folgen. Es ist sehr gut ausgeschildert und sollte somit kein Problem sein, sich zurecht zu finden.

Wichtig bei aktuellen Verhältnissen ist, dass es sehr rutschig werden kann auf den schattigen Teilen der Schritte, es ist also Vorsicht geboten und passendes Schuhwerk. Wenn man nicht ganz Trittsicher ist oder einfach zur Sicherheit können auch Wanderstöcke bei solchen Verhältnissen nicht schaden.

Am 12.4.2018 ist heuer der Vierbergemarsch. Die gesamte Wegstrecke ist 52 km, der Lauf / Wanderung beginnt am Donnerstag 24 Uhr = 0 Uhr. Dieser Berg ist der erste der vier Berge, die man auf seiner Route begeht. Ich überlege ob ich heuer wieder mal mitmachen soll. Wer ist dabei? Freiwillige vor 🙂

http://www.vierbergelauf.info/cms/

hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Für Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!

Schneeschuhwanderung Dobratsch

Heute war ich mit einer ganz lieben Kollegin auf den Dobratsch zu einer Schneeschuhwanderung.

Was sollte aber passieren bevor man los geht?

Im Winter gibt zwei ganz wichtige Schritte die vor jeder Tour gemacht werden sollten.

Schaue den Wetterbericht für den gewünschten Berg an. Ich benutze hier für das Wetter App bergfex Wetter. Gestern konnte ich sehen dass heute zwischen zehn und 14:00 Uhr die Chancen gut standen bei Sonnenschein zu gehen.

Zweites absolutes machst do: schaue nach der Lawinensituation. Selbst wenn man sich sehr sicher fühlt auf den wegen so sollte man sich trotzdem der Lawinensituation im näheren Umfeld bewusst sein.

Wenn beide Voraussetzungen passen dann kontrolliertes Einpacken. Wenn man bisher nicht viel am Berg war, ist es immer gut sich Ratschläge von versierten Berggehern einzuholen.

Wenn man sich unsicher ist am besten eine Packliste schreiben um nichts zu vergessen.

Hier meine heutige Ausrüstung:

Dann kann’s auch schon losgehen und man kann den Berg genießen.

Sollte sich David Wettersituation wieder erwarten ändern oder ihr euch nicht mehr wohl fühlen dann brecht bitte rechtzeitig ab, soso dass ihr noch genug Kraft hat wieder ins Tal zu kommen beziehungsweise genug Zeit bevor ein Unwetter euch erwischt.

Ganz nach dem Motto Übermut tut selten gut sollte am Berg gehandelt werden.

Nun darf ich euch noch ein paar Bilder von heute zeigen von unserem wunderschönen Bergausflug.

Was bringt 2018

Die letzten Tage des Jahres 2017 haben begonnen, Weihnachten liegt hinter uns und Silvester ist zum Greifen nahe.

Zeit für einen Ausblick in das Jahr 2018.

Um ehrlich zu sein bin ich etwas vorsichtig mit meinen Prognosen und Plänen für das nächste Jahr, denn wie ich euch berichtet habe, steht meine Mutter kurz davor mit ihrer ersten Chemotherapie und Strahlentherapie wegen Lungenkrebs zu beginnen und keiner weiß, wie gut sie diese vertragen wird. Im besten Fall ist alles wunderbar und die Therapien, die laut Arzt nur zur Sicherheit gemacht werden, da bei der Operation eigentlich alles entfernt worden sein muss, werden gut vertragen, andernfalls kann es sein, dass meine Eltern meine Hilfe benötigen werden. Als Familienmensch, der ich nun mal bin, ist es mir wichtig, meiner Mutter die entsprechende Unterstützung zu geben, die sie in der ohnehin nicht lustigen Situation benötigt.

Wir haben natürlich viel darüber gesprochen und ich habe mir geschworen, dass ich nicht auf mich selbst vergessen werde. Daher habe ich das Jahr 2018 zu meinem offiziellen Laufjahr erklärt. Laufen kann man zuhause am Laufband (hab mir ja ein Kettler Run 11 gekauft) oder direkt von der Haustüre los. Laufen kann man eine halbe Stunde oder auch 2 Stunden, je nachdem wie man Zeit hat.

Ich möchte mich gerne verbessern und ich möchte mich für meinen fixen Programmpunkt den Karwendelmarsch gut vorbereiten. Ich bin ja keine professionelle Läuferin bis dato und glaube um mich wirklich zu entwickeln sollte ich in eine professionelle Unterstützung investieren.

Gesagt getan, so habe ich mich heute mit meinem zukünftigen Coach getroffen und die Rahmenbedingungen erörtert. Hat alles sehr passend geklungen. Auf jeden Fall habe ich ab 2.1. einen fixen Trainingsplan der mich zu einer gut trainierten Läuferin machen soll und mich so auch für den Berg noch fitter machen soll.

Was ich fix in meinem Training nach wie vor integriert habe ist mein fixer Mittwoch Abend mit den Mädels vom Club261. Dieses Laufen ist für mich Vergnügen und Zeit mit liebgewonnenen Menschen.

Nach Silvester geht es auch wieder los mit meiner gewohnten gesunden Ernährung, passend zum Sport, den ich dann endlich richtig starten kann!

Meine Beschwerden nach der Lipödem Operation sind so gut wie weg. Die Oberschenkel vorne sind noch etwas taub, aber Schmerzen habe ich kaum noch. Es steht also nichts im Wege endlich die Muskeln wieder zu fordern und somit auch den Kampfgeist.

Ich bin schon sehr gespannt auf meinen ersten Trainingsplan und die Einheiten.

Ich werde euch berichten!

Sportliche Grüße eure Verena

Katschberger Adventweg

Eine Möglichkeit besinnliches Flair mit Bewegung zu vereinen, ist der Katschberger Adventweg. Diesen habe ich heuer zum ersten Mal besucht und ich kann ihn euch guten Herzens weiterempfehlen.

Man fährt rauf auf den Katschberg, kann gleich bei Parkplatz 1 parken und findet bereits dort das erste Hinweisschild um den richtigen Start zu finden.

Bedingt durch meinen Krankenstand und die damit verbundenen Ausgehzeiten sind wir bereits früh aufgebrochen und waren schon um 14 Uhr (zu dieser Zeit startet der Adventweg) vor Ort. Um diese Zeit war es noch ruhig und natürlich auch hell.

Der Zustieg kann entweder mit Bus, Kutsche oder zu Fuß erledigt werden. Da ich die Chance nutzen wollte, mich endlich wieder am Berg zu bewegen, sind wir natürlich gegangen. In Summe haben wir so über 12 Kilometer Fußmarsch hinter uns gebracht.

Man kommt zum ersten Häuschen am Weg, dort kann man sich verschließbare Thermotrinkbecher kaufen, die am Weg gratis mit warmen antialkoholischen Getränken aufgefüllt werden können. Es gibt unterschiedlichen Tee und Kinderpunsch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Wer einen Glühmost oder Glühwein möchte findet auch zwischendurch die Möglichkeit einen solchen zu erwerben.

Je später und dunkler es wurde, desto mehr Leute befanden sich am Weg, teils mit den Laternen, die man dort kaufen konnte, ausgestattet, teils ohne Licht den Weg entlang stapfend.

Es entbehrt nicht einer gewissen Romantik muss man sagen, wenn Lichter und die aus Holz geschnitzten Figuren mit schönen Sprüchen den Weg zieren.

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In den Hütten wird musiziert und man kann handgemachte Produkte erstehen. Es wird eingeladen dazu gemeinsam zu singen oder einfach Geschichten zu lauschen.

Ein Advent fernab von Hektik und Trubel auf den Bergen, so mag ich das!

Mehr Informationen gibt es dazu unter: http://katschberger-adventweg.at

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Ziele 2018

Was macht man an so einem unfreundlichen Wintertag wie heute, wenn man noch dazu noch nicht ganz fit ist? Richtig man sucht die Herausforderungen für das Jahr 2018.

Ich möchte als nicht professionelle Sportlerin wieder an vielen Events teilnehmen und Spaß am Sport haben und zeigen, dass es nicht nur um die erreichte Zeit geht, sondern um die Erlebnisse am Rande beziehungsweise den Sieg über sich selbst.

Die Reiseplanung muss ich noch ein wenig in die Zukunft verlegen. Auf Grund der Lungenkrebsdiagnose meiner Mutter, möchte ich derzeit noch keine Reise buchen, sondern abwarten, wie ihre Therapie weitergeht nach ihrer Operation. Familie hat absolute Priorität! Da ich aber davon ausgehe, dass meine Mutter diesen Kampf gewinnen wird, weil wir einfach alles Kämpfer sind in meiner Familie, schmökere ich natürlich in diversen Reisebrochüren aber auch in Beschreibungen von Fernwanderwegen (Einige Bücher diesbezüglich haben den Weg auf meine Weihnachtswunschliste gefunden). Die effektive Entscheidung fällt dann Anfang nächsten Jahres, ob ich weiter weg verreise oder in der Nähe bleibe um Erreichbar zu bleiben.

Nichts desto trotz gibt es Events an denen ich mich bereits jetzt anmelden möchte beziehungsweise überlege mich anzumelden.

Fix ist der Start bei Kärnten läuft. Beim Frauenlauf möchte ich mit meinen Mädels vom Club261 #fearless laufen und vielleicht auch seit langem wieder einen Halbmarathon. Eventuell habe ich eine ganz tolle Pacemakerin für dieses Vorhaben @runningzuschi ich hoffe du kannst dich noch an unser Gespräch erinnern 😉

Inspiriert durch @trailbirdie überlege ich den Start beim Karwendelmarsch. Hier könnt ihr mir sagen was ihr denkt:

https://www.facebook.com/vrenchengetsfit/?hc_ref=ARQqeTOl_cVITXSWYecgIqsOQO9cgqHSKxyqQVlDVyfDStQaBYuM8cMqtth0UfBht1w

Kirschblütenlauf ist sicher auch wieder ein Muss … denn ich finde Läufe, die einen guten Zweck zum Hintergrund haben besonders erstrebenswert.

Habt ihr noch Vorschläge, wo ich mitmachen sollte bzw. bei welchen Events ihr mich gerne sehen würdet, dann kommentiert gerne 😉 Ich freue mich auf eure Ideen!

hier ein paar Bilder aus dem heurigen Jahr 💪🏼

Wie anfangen mit dem Sport?

Nein ich bin zu dick …. nein ich hab ja keine Luft … nein ich kann wegen meinen Knien nicht … nein ich hab kein Geld …. nein ich habe keine Zeit …

…viele, viele Ausreden um nicht mit Sport zu beginnen. Warum aber haben wir so einen inneren Schweinehund zu bekämpfen, wenn es darum geht gesund und fit zu werden durch Sport. Die Lösung ist einfach: Weil jeder unter Sport gleich Laufen gehen, Bergsteigen oder sonstige anfangs vielleicht überfordernde oder anstrengende Tätigkeiten sieht. Dabei ist der Anfang am Besten damit getan, den Körper in Bewegung zu bringen.

Momentan ist mir noch ein Sportverbot auferlegt durch meine Operation am 23.11., aber eine Empfehlung auch mich viel zu bewegen. Warum ich mich viel bewegen soll? Weil die Bewegung der Beine, den Lymphfluss in den Beinen anregt und somit wesentlich zur schnelleren Heilung beitragen kann. Nun werden Profisportler sagen, spazieren gehen ist kein Sport, aber es ist wieder oder erstmal der richtige Schritt um den Körper an Bewegung zu gewöhnen und ihn zu aktivieren.

In meinem letzten Artikel habe ich euch bereits geschrieben, welche schönen Nebenwirkungen das Gassi gehen mit einem Hund haben kann … von Vitamin D bis zu frischer Luft bis eben auch die Anregung des Lymphflusses in den Beinen.

Also wer sich nicht gleich überfordert, sondern langsam beginnt, wird immer mehr Freude an der Bewegung finden und sich schön langsam aber sicher steigern.

Hier seht ihr einige nette kleine Wanderungen im Bezirks St. Veit für diejenigen, die die Heimat erkunden wollen.

https://www.bergfex.at/sommer/sankt-veit-glan/touren/wandern/

Momentan heißt es gut anziehen, denn man soll weder frieren müssen bei einem Spaziergang noch zu Schwitzen beginnen, weil man zu viel an hat. Ich durfte mir vor kurzem bei meinem Sponsor einiges an neuem Equipment aussuchen. Meine Wahl fiel für diese Jahreszeit auf :

Kilimanjaro Plus Rogil Damen Gilet mit Thinsulate Füllung

Kilimanjaro Plus Beja Langamshirt

sowie für kältere Tage die Kilimanjaro Plus Salvada Thinsulate Pontetorto Jacke

Mir persönlich ist die Marke des Produktes egal. Es muss funktionell sein und das Preisleistungsverhältnis muss passen. Persönlich finde ich die Thinsulate Füllung (kommt aus dem Englischen von thin (dünn) und insulate (dämmen)) sehr praktisch. Im Gegensatz zu Daunen haben Thinsulate oder auch Primaloft den Vorteil nicht die Nässe der kalten Winterluft anzunehmen und sind im Fall der Fälle auch wieder schnell trocken. Sie zeichnen sich auch besonders durch ihre Atmungsaktivität aus. Die Daunenjacke habe ich eigentlich nur mehr bei meinen Expeditionen mit, da bei 25 Minusgraden nichts über eine füllige Daunenjacke geht 😉

In diesem Sinne, ran an den Weihnachtsspeck bevor er sich festsetzt und raus in die frische Luft mit euch.

lg eure Verena